Streitpunkt SchülertransportJetzt schaltet sich auch Bundesrätin Elisabeth Grossmann ein

Dass viele Schüler keine Möglichkeit mehr haben, den Schulbus (gemeint ist vor allem die Beförderung im Rahmen des Gelegenheitsverkehrs) zu nutzen, stößt Eltern und Gemeindepolitikern sauer auf. Bundesrätin Elisabeth Grossmann (SPÖ) stellt jetzt eine Anfrage an die zuständigen Ministerien.

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Nicht überall kann der Schulbus Kinder sicher in die Schule bringen © dpa/dpaweb
 

Kinder, die auf unbefestigten und unbeleuchteten Straßen zur Schule gehen sollen, sorgten auch zu Beginn dieses Schuljahres für reichlich Diskussionsstoff. Weil ein Transport im Sinne des Gelegenheitsverkehrs nur ab einer Entfernung von zwei Kilometern zwischen Wohnort und Schule (beziehungsweise der nächsten Haltestelle eines öffentlichen Verkehrsmittels) finanziert wird, sehen sich viele Eltern gezwungen, die Sprößling doch selbst mit dem Auto in die Schule zu bringen. Wir haben ausführlich berichtet.

Kommentare (1)
Pelikan22
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Lesenswert?

Ganz ehrlich, Frau Grossmann!

Haben sie sich selbst ein Bild gemacht? Waren sie in der Früh vor einer Volksschule? Da kommt um sieben Uhr der Schulbus. Ganze zwei Kinder steigen aus und betreten das Schulhaus. Dann lange nichts! Kurz vor dreiviertel acht, kommt Bewegung in der Sache. Ein PKW nach dem anderen biegt ums Eck und wer steigt aus? Die Mama zuerst um die Schultasche aus dem Kofferraum zu nehmen und dem "Puzzilein" das mit dem Smartphon beschäftigt ist, die Tasche ins Haus zu tragen. Um 7 Uhr 45 leert sich dann der Platz, denn da beginnt bei uns die Schule! Zu Mittag wiederholt sich dann das Ganze - allerdings in umgekehrter Reihenfolge!