Nahe Skigebiet LachtalFotovoltaikanlage im Gebirge soll auf fünffache Größe anwachsen

Der Tauernwindpark Oberzeiring in der Gemeinde Pölstal umfasst derzeit zehn Windräder und eine knapp vier Hektar große Fotovoltaikanlage. Die Kollektorenfläche soll nun massiv erweitert werden.

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Der Tauernwindpark in Oberzeiring: Die geplanten zusätzlichen Fotovoltaikflächen sind dunkelgrau eingezeichnet
Der Tauernwindpark in Oberzeiring: Die geplanten zusätzlichen Fotovoltaikflächen sind dunkelgrau eingezeichnet © Tauernwind/Tobias Friedel
 

Rund 20.000 Haushalte werden derzeit von dem auf circa 1900 Metern Seehöhe gelegenen Tauernwindpark in Oberzeiring (Gemeinde Pölstal) mit Strom versorgt. Neben zehn Windrädern - sie zählen zu den höchstgelegenen weltweit - werden auch Fotovoltaikmodule auf einer Fläche von knapp vier Hektar für die Energiegewinnung genutzt. Nun soll abermals groß in das Areal unweit des Skigebiets Lachtal investiert werden.

Kommentare (9)
DergeerdeteSteirer
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Es ist vollkommen richtig und korrekt wie es von User @stprei angesprochen wird !!


"Es gibt genug Industriehallen, EKZ-Dächer, Hausdächer und Parkplätze, die man dafür heranziehen kann."
Aus Profitgier werden solche Möglichkeiten außen vorbeigelassen, es gibt unzählige bestehende Möglichkeiten zur Adaptierung.
Das dieser Umstand schon lange Bestand hat steht völlig ausser Frage, diese Möglichkeiten hätten schon viel früher genutzt werden müssen.
Jetzt wo es unter den "Nägeln" schon lichterloh brennt bzw. zu brennen beginnt, sollen Landschaftsgebiete mit PV Kollektoren zugepflastert werden wo sie eigentlich absolut nichts zu suchen haben!!
Angefangen von Industrie und Geschäftsrealitäten bis hin zum normalen "Häus'lbesitzer" wurden Gewinne und Rücklagen für andere nicht lebenswichtige Dinge "verbraten", jetzt wird herumgejammert das alles so viel koste.

Egal ob Unternehmen oder Privatpersonen, die wichtigen Wertigkeiten und Grundwerte wurden sträflich vernachlässigt.
Jeder der weiß was wichtig für's Leben ist, worauf es tatsächlich ankommt, hat schrittweise in diese Richtungen investiert und trägt seinen nachhaltigen Teil für sich selbst und die Allgemeinheit bei, hat nicht in unnötige Luxusartikel oder auch übermäßige nicht notwendige Urlaubs - und Reisesucht sein Geld "hineingepulvert"!
Nun wo der "Hintern auf Grundeis" liegt wird gejammert und kritisiert, es hat jeder Mensch selbst in seinen Händen sich mal für das wesentlichste und wichtigste für's Leben und die Umwelt zu investieren, jedoch wird bei zu vielen nur auf "Pump" und "Protz" gelebt!!

Rennratte90
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Es muss auch so etwas geben!

In den Kommentaren wird oft mit den Hausdächern als Alternative argumentiert, dazu muss man wissen:
1. Bei weitem nicht alle Dächer sind per se geeignet weil zu klein, nach Norden, baulich ungünstig, etc.
2. Es braucht zentrale Energieerzeuger, damit die Produktion gesteuert werden kann. Das Stromnetz ist hochfiligran und bedarf guter Planung und Steuerung
3. Über der Baumgrenze ist genug Platz
4. Wenn es keine Unternehmen gibt, die mit derartiger Energiegewinnung Geld verdienen können, gibt es auch keinen Fortschritt.

stprei
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EFH

Es geht ja nicht um Einfamilienhäuser. Es gibt genügend andere Flächen, die nutzbar sind. Und über der Baumgrenze mag Platz sein (dieser Platzl liegt aber nicht darüber), aber es muss nicht sein, da man diese Form der Energiegewinnung auch etwa im Tal durchaus gut und gewinnbringend umsetzen kann.

Geht zwar nicht so leicht wie ein Neubau auf der grünen Wiese, ist aber zu begrüßen. Ich finde, man muss hier nur über die Förderkategorien eingreifen und die Nutzung von Bauflächen, Parkplätzen oder Hallendächern attaktiver machen als die Nutzung der grünen Wiese.

Spannend: Beim Hühnerbauern der das über seine Auslauffläche stellen will und sich über den Zusatznutzen von mehr Schatten für die Freilandhüher freut, gibts massiven Gegenwind, hier sollen auf der Alm nach dem Ausbau grob 15 Fußballfelder PV-Kollektoren herumstehen und keinen störts.

stprei
1
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EFH

Es geht ja nicht um Einfamilienhäuser. Es gibt genügend andere Flächen, die nutzbar sind. Und über der Baumgrenze mag Platz sein (dieser Platzl liegt aber nicht darüber), aber es muss nicht sein, da man diese Form der Energiegewinnung auch etwa im Tal durchaus gut und gewinnbringend umsetzen kann.

Geht zwar nicht so leicht wie ein Neubau auf der grünen Wiese, ist aber zu begrüßen. Ich finde, man muss hier nur über die Förderkategorien eingreifen und die Nutzung von Bauflächen, Parkplätzen oder Hallendächern attaktiver machen als die Nutzung der grünen Wiese.

Spannend: Beim Hühnerbauern der das über seine Auslauffläche stellen will und sich über den Zusatznutzen von mehr Schatten für die Freilandhüher freut, gibts massiven Gegenwind, hier sollen auf der Alm nach dem Ausbau grob 15 Fußballfelder PV-Kollektoren herumstehen und keinen störts.

Edlwer
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Bin der gleichen Meinung...

... bevor nicht jedes Dach in Österreich eine PV-Anlage hat, sollte man keine Freiflächen damit versiegeln!!
Mit diesen Anlagen wird Naturschutz gegen Naturschutz ausgespielt, einziger Nutzer ist der Errichter.
Das gleiche gilt übrigens auch für den KORALM-Speicher!!!!!!!

stprei
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Birnen

PV-Anlagen auf der Freifläche mit einem Pumpspeicherwerk zu vergleichen, ist ein Vergleich von Äpfeln und Birnen.

Während eine PV auf Dachanlagen unkompliziert möglich ist und Stand der Technik, gibt es für Pumpspeicher wenige taugliche Alternativen (außer Batterieparks).

Stephan123
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kompletter Schwachsinn

da macht man Almen und Landschaften kaputt und auf auf den Millionen m² scheußlicher Hallendächer macht man nichts. Echte Schwachköpfe die so etwas umsetzen wollen !!

stprei
3
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Nötig

Mir erschießt sich die zwingende Notwendigkeit für PV-Flächenkollektoren auf der Alm nicht. Es gibt genug Industriehallen, EKZ-Dächer, Hausdächer und Parkplätze, die man dafür heranziehen kann. Und auch dort gibt es schon Straßen und Netzeinspeisungen. Kostet vielleicht ein bisschen mehr, aber Multi-use sollte ein Förderkriterium werden

wiwo64
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@stprei

Dachte mir beim Durchlesen des Artikles genau das gleiche. Es gibt zig tausend Dächer in Österreich (z.B.: voest alpine in Donawitz, schulgebäude, Einkaufszentren, etc.) auf denen man ohne den Boden wieder zu belasten PV´s aufbauen könnte. Es ist schon klar, dass wenn wir aus den fosilen Brennstoffen für die Stromerzeugung aussteigen wollen, wir an den PV´s und Windkraftanlagen nicht vorbei kommen, aber es wäre halt schön wenn man die Natur so weit es geht schont und sowieso schon verbaute Flächen dafür nutzt.