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Neue KampagneHöchste Zeit für Nachwuchs in der Pflege

"Zeit für Pflege" nennt sich die Kampagne des Landes Steiermark und der Kages, um Nachwuchs im Pflegesektor zu finden.

Eveline Brandstätter, Juliane Bogner-Strauß, Karlheinz Tscheliessnigg und Lukas Rumpold
Eveline Brandstätter, Juliane Bogner-Strauß, Karlheinz Tscheliessnigg und Lukas Rumpold © (c) steiermark.at/Streibl
 

Unter dem Motto "Zeit für Pflege" suchen das Land Steiermark und die Kages per Kampagne nach Interessenten für eine Pflege-Ausbildung. Das Land verfügt über Schulen an 13 Standorten, verlangt keinerlei Gebühren mehr. Dennoch sind von 2000 Plätzen etwa ein Drittel noch frei. Träger, Heimbetreiber, Spitäler und Länder ringen gleichermaßen um Personal.

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stprei
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Berufung

Es ist positiv, dass das Land etwas dafür tut, die Ausbildung fördert und den Beruf bewirbt. Der Job ist aber auch Berufung, weshalb der Hebel nicht das Geld ist. Vielmehr ist das Arbeitsumfeld ausschlaggebend, und das bestimmt der direkte Arbeitgeber und die Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft.

satti2
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Ich bin

seit 33 Jahre als DGKP in der KAGES beschäftigt. In den letzten Jahren wurden Dienstposten konsequent abgebaut.....wir haben die dadurch entstehende Mehrarbeit, so gut wie wir konnten ,mitgetragen. Der ständige Hinweis, wir haben zu wenig Personal, wurde ignoriert.
Viele Kolleginnen sind ausgebrannt, oder durch den Stress schwer erkrankt. Zur Info, die Anstaltsleitung bekommt Prämien für die Einsparung an Personal!!
Ist unser Beruf überhaupt erstrebenswert?
Der ständige Personalabbau fällt uns jetzt auf den Kopf,da hilft nicht mal die beste Werbung.

Dobinator
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Attraktivierung

Es gab ja vor 2-3 Jahren ua. eine "Attraktivierung" des KAGes-Pflege-Gehaltsschemas (Anrechnung von Vordienstzeiten etc.), wo vorab den Mitarbeitern das Blaue vom Himmel (österreichisches Spitzenfeld...) angekündigt wurde, die Realität sah dann etwas anders aus.
Dieses und andere (strukturelle) Probleme wird man nicht mit Plakaten und Youtube Videos lösen können.
Ein weiteres Problem kommt meiner Meinung nach erst: Die Akademisierung (FH) der Pflegeberufe ist zwar ein löblicher Versuch "attraktiver" zu werden, aber ich fürchte die FH-Absolventen werden sich eher als "Wissenschaftler" sehen, die "Pflege" wird in den Köpfen in den Hintergrund rücken.

MISS_S
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Nichts....

Auf ihr tolles Postings gibts wirklich nicht mehr zu sagen....und nein unser Beruf ist nicht mehr erstrebenswert.

GustavoGans
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Tatsächlich

kann man hier nicht von gut bezahlt sprechen.
Gut bezahlt ist dass was man in der Schweiz verdient. Also irgendwo zwischen 3.500 und 6.700 CHF.
Und in der Schweiz haben sie ebenfalls einen Pflegenotstand.
Da muss Österreich aufpassen, dass nicht die wenigen österreichischen Pflegekräfte in die Schweiz abgeworben werden. Bzw. dass rumãnische Pflegekräfte in Zukunft gleich in die Schweiz arbeiten gehen anstatt nach Österreich.

silent
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Es ist

Unsinn, Österreich und die Schweiz beim Einkommen zu vergleichen. Man ist dort auch nicht so wie bei uns sozialversichert und zahlt hohe Kosten für die eigene Gesundheit und medizinische Versorgung, ein Vermögen für die Unterbringung und in vielen Fällen auch noch Höchstpreise für die Verpflegung. Fallweise muss auch die Dienstkleidung gekauft werden.

Odes64
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Jede Maßnahme

um mehr (auch heimische) Leute in die Pflege zu bekommen, ist eine gute Maßnahme! Bleibt nur zu wünschen, dass es auch Interessenten gibt, die sich in die Ausbildung begeben. Ich hoffe es jedenfalls...