Infoveranstaltung zum KraftwerkAb Jänner wird die Mur in Gratkorn umgeleitet

Das Kraftwerk Gratkorn wird zum größten Bauprojekt in der Region seit Jahren. Wie es abläuft, wurde am Donnerstagabend im Detail erklärt.

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Das Interesse an der Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle von Gratwein-Straßengel war groß © Robert Preis
 

Spätestens gestern wurde klar: Es wird ernst im Norden von Graz. Noch im November fahren die Bagger auf, mit Jahreswechsel wird die Mur umgeleitet, am rechten Murufer wird mit den Stauraum-Arbeiten begonnen.

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fiume
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Bäume kommen weg?? Nichts mehr von, wo heute zwei, gibt es morgen drei Bäume!

Wer braucht schon Bäume?? Hauptsache es fließt der teure Strom aus dem Wasserkraftwerk zu den Kunden. Tolle Ausgleichsmaßnahmen (insgesamt 100.000 m², drei Inseln und die Beseitigung von Neophyten). BRAVO! Dafür gibt es in Zukunft einen stinkigen leblosen Staubereich samt Radweg ohne Schatten spendende Bäume …und unser Landesfluss wird total zerstört.

Bernie1982
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Hauptsache der Strom kommt aus der Steckdose

Immer gegen alle Projekte sein, selbst keine besseren Vorschläge haben, aber gross Schreien wenn es mal keinen Strom gibt, weil die Importleitung aus den benachbarten AKW's nicht funktioniert.

goje
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Ganz unrecht hat der Kommentarschreiber nicht

Es ist nämlich plunzen woher der Strom kommt, wenn die Natur anderweitig massiv beschädigt wird. Das ist wohl auch für jeden zu verstehen. Dazu muss man sagen, dass das UVP vorsieht, dass Ausgleichsbepflanzung stattzufinden hat. Dies eine der Bedingungen, um überhaupt eine positive UVP zu bekommen. Wenn die für Verbund völlig nichtig ist, darf man getrost nach der Sinnhaftigkeit einer solchen fragen. Also, Kraftwerkbau ja, gleichzeitige massive Umgehung der UVP nein!