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Kritik von Bürgermeistern"Graz darf den Verkehr nicht allein planen"

Egal ob U-Bahn, S-Bahn oder Straßenbahn: Graz Umgebung will eingebunden sein.

Die Wiener U6 als Vorbild für Graz
Die Wiener U6 als Vorbild für Graz © APA/WIENER LINIEN
 

Dass die U-Bahn-Pläne an der Stadtgrenze von Graz enden, ist keine gute Idee - darin sind sich alle Bürgermeister der Umlandgemeinden einig. Besonders im Südosten wird eine Anbindung herbeigesehnt. Werner Kirchsteiger, Bürgermeister von Hausmannstätten und Sprecher der GU-Süd Gemeinden (Hausmannstätten, Vasoldsberg, Fernitz-Mellach, Gössendorf, Raaba-Grambach, Hart bei Graz) stellt deshalb klar: "Uns ist völlig egal ob U-Bahn oder Straßenbahn - eine Anbindung ist aber immens wichtig."

Kommentare (16)
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isogs
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Liebe Bürgermeister

Nagl hat schon Wahlkampf, was kümmert er sich da ums Umland von Graz!
Wenn ich vom Umland schon bis zur Stadtgrenze fahren muß, na dann fahre ich gleich weiter.

Mein Graz
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Nagl und seine Mitarbeiter haben es verbockt.

Da wird in 1 1/2 Jahren um 500.000 € eine Studie erstellt, die zwar als "zukunftsorientiert" angepriesen wird, an der Zukunft tatsächlich vorbei geht.
Da wird VOR der Präsentation dieser Studie mit maipulativer Fragestellung eine Befragung durchgeführt, die dann ganz im Sinne der Befrager ausgeht - no na net.
Da werden genau die nicht mit einbezogen, die wahrscheinlich in Zukunft höhere Zuwachsraten bei der Bevölkerung haben und dann nach Graz pendeln.
Da sollen - wenns nach Nagl geht - 3,33 Milliarden € für eine Öffi-Lösung eingesetzt werden, die keine Lösung ist - denn die Metro in vorliegender Form endet innerhalb der Grazer Stadtgrenzen.

Es kann doch nicht sein, dass da die Grazer Politiker ihr eigenes Süppchen kochen, keinen mit einbeziehen, ja nicht einmal anfragen, geschweige denn miteinander reden!
Mitzahlen sollen sowohl Land als auch Bund. Dass sich die jetzt quer legen sollte niemanden verwundern.

Setzt euch endlich an einen Tisch, macht Nägel mit Köpfen und baut keine Luftschlösser, die auf Größenwahn zu basieren scheinen.

melahide
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Und bedenken

sie bitte. Bis da im Gemeinderat einmal ein Beschluss gefällt werden kann - das wird dauern. Bis vom Bund da eine Zuzahlung käme - das wird dauern. Bis die Verfahren und Prüfungen abgeschlossen wären: Das wird dauern! Mehrere Jahre oder ... keine Ahnung wie lange. Und dann beginnt die Bauphase. Und wie soll das funktionieren? Da wird dann die Straße aufgegraben, die Straßenbahn fahrt dann nicht mehr? Oder wie? Das wäre ja dann ein Jahrzehnt Verkehrschaos ...

Da ist der Straßenbahnausbau zu den S-Bahn Stationen ja komplett vorzuziehen .. und eben eine Trennung von Autoverkehr und Straßenbahn, damit diese freie Fahrt haben ...

Mein Graz
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@melahide

Völlig richtig!

So eine Metro ist eine Phantasiegebilde, entstanden durch die Vorstellung sich ein Denkmal zu setzen.
Und diese Seifenblase wird platzen, denn der Bund ist ja nicht hellauf begeistert, da dazu zahlen zu sollen.

S-Bahn ausbauen auf einen 50-km-Radius, mit Buszubringern aus dem Umland der Haltestellen, Anbindung an die Bim in Graz, dichte Taktung, Führen auf eigenen Spuren oder abseits auf eigenen Trassen.
Die km-Kosten liegen bei einem Bruchteil der Kosten einer Metro!

seinerwe
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Land

Und was machen die Landesbeamten? Nur interessiert zuschauen ist zu wenig. Wo bleibt ein steirisches Verkehrskonzept....

hfg
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Eigentlich logisch

das eine U-Bahn wenn überhaupt nur Sinn macht wenn dadurch das Einpendeln stark reduziert werden kann. Zumindest Graz Umgebung muß auch abgedeckt werden.

calcit
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Dann zahlts halt mit ihr lieben Bürgermeister...

...billig Baugründe und Gewerbegründe widmen und verkaufen aber den Verkehr darf dann Graz schlucken...eingemeinden und Schluß...

isogs
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ja dann

zahlen die Grazer auch Gebühr bei den Ausflügen ins Umland wie zB. auf dem Schöckl. Bitte ein wenig Vernunft walten lassen.

jgriesauer
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Schöckl

Parkgebühr wird demnächst kommen. Somit hat sich Ihre Frage erübrigt ;-)

joulrich
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Das GU-Bashing wird schon langsam lächerlich

1. Verkehr ist in den Umlandgemeinen genauso ein Problem wie in Graz
2. Zahlen die Umlandgemeinden dort mit wo es sie betrifft, wo zahlen sie den nicht mit?
3. In Graz wird mehr gebaut als in ganz GU zusammen, 2020 war eine Ausnahme aber sonst wächst Graz stärker als Graz-Umgebung - ein paar Gemeinden im Süden wachsen halt noch deutlich stärker
4. Bis auf einige Ausnahmen (Raaba-Grambach, Premstätten, Wundschuh und Hart) hat Graz pro Einwohner extrem viel höhere Steuereinnahmen als Graz-Umgebung, weil so viele Menschen nach Graz zur Arbeit pendeln und dort die Kommunalsteuer an die Stadt bezahlt wird.

Mein Graz
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@joulrich

Ich stimme zu, nur den Punkt 3. möchte ich korrigieren.
In Graz wird zwar viel gebaut, jedoch wächst die Bevölkerung kaum. Hingegen ist der Bevölkerungszuwachst in den Umlandgemeinden höher, was in Zukunft natürlich das Verkehrsaufkommen beeinflussen wird.
Dass gebaut wird liegt vermutlich nicht an Angebot und Nachfrage, m.E. ist da viel Spekulation dahinter.

Und gerade weil die Umlandgemeinden von Graz stark wachsen ist es für mich völlig unverständlich, dass man 1 1/2 Jahre um den Betrag von etwa 1/2 Million etwas plant, was an den Tatsachen völlig vorbei geht und die Zukunft außen vor lässt!

joulrich
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@Mein Graz - kommt drauf an was man vergleicht

Beim Vergleich GU vs. Graz ist Graz die letzten 10 Jahre und auch 20 Jahre stärker gewachsen, auch das Jahr 2020 ohne Wachstum in Graz ändert daran nichts. Kalsdorf oder Hausmannstätten mit ganz Graz vergleichen hinkt ein wenig, weil es ja auch Bezirke gibt die weniger wachsen.

Bevölkerungszuwachs 01.01.2011 bis 01.01.2021 (10 Jahre)
Graz +32.283/+12,5%
GU +15.282/+10,7%

XVII. Puntigam +3.014/+43,6%
Kalsdorf bei Graz +2.069/+35,7%
XVI. Straßgang +4.388/+31,7%
Premstätten +1.363/+26,8%
Feldkirchen bei Graz +1.419/+26,1%
Hausmannstätten +719/+25,0%
Raaba-Grambach +867/+22,6%
VII. Liebenau +2.516/+19,2%
Hart bei Graz +832/+18,9%
Haselsdorf-Tobelbad +239/+18,0%
XV. Wetzelsdorf +2.429/+17,0%
V. Gries +4.240/+16,2%
Lieboch +702/+15,2%
XIV. Eggenberg +2.761/+14,8%

Mein Graz
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@joulrich

Ja, stimmt, das Bevölkerungswachstum im letzten Jahrzehnt war in Graz höher. Dies hat sich allerdings im letzten Jahr geändert, wie vor einigen Tagen auch hier in der Kleinen zu lesen war. (Artikel: Bevölkerungsboom - Thal und Kalsdorf haben steiermarkweit die Nase vorn).

Unabhängig davon, wer jetzt stärker wächst, ist es m.E. unumgänglich, eine Öffi-Lösung für Graz und das gesamte Umland zu finden. Denn auch wenn die Bevölkerung im Umland nicht im selben Ausmaß steigen sollte wie in Graz, sie nimmt zu. Und damit ganz sicher auch die Pendler, sei es nun Ein- oder Auspendler, das ist egal. Will man den Individualverkehr in den Griff bekommen MUSS man eine gemeinsame Lösung finden!

andal18
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der Steuerzahler zahlt mit

und wenn die Stadt Graz kein Geld hat und auf Bund und Land setzt, sollten diese auch eingebunden werden .
Ein Konzept ohne die Wachstumsregionen ist sehr kurzsichtig und eine U-Bahn für Graz ohne Verkehrstadträtin spricht Bände über die wahren Ziele der ÖVP in Graz - Wählerstimmen...

redlands
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GU - Mentalität halt

Alles fordern, Recht beugen wo nur irgendwie geht - NICHTS zahlen wollen. Aber Hochmut kommt vor dem Fall. Ich freue mich auf die „Eingemeindung“. Dann ist Schluss mit der Dorfkaiserkasperliade.

joulrich
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Lächerliches Vorurteil und Eingemeindungen wird es nicht geben

Ich habe oft das Gefühl, dass was von Journalisten und Experten von Gemeinden allgemein und den Umlandgemeinden im Speziellen gefordert wird, nämlich über die Gemeindegrenzen zu denken, gerade in Graz überhaupt nicht passiert bzw. so wenig wie kaum in einer anderen Gemeinde/Stadt.
Es gäbe den Regionalverband Steirischer Zentralraums (Graz, GU + Voitsberg), einer von zwei Vorsitzenden ist Bgm. Mag. Siegfried Nagl (Vorsitzender) ...

Eingemeindungen wird es in den nächsten Jahrzehnten keine geben.