Rot-Grün-Rot in GrazWarum SPÖ-Chef Ehmann als Wahlverlierer so fest im Sattel sitzt

Eigentlich wollte er nach einer Wahlniederlage zurücktreten. Durch die Rolle als Zünglein an der Waage in den Regierungsgesprächen macht aber SPÖ-Chef Michael Ehmann einfach weiter.

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Judith Schwentner (Grüne) und Elke Kahr (KPÖ) sind auf die vier Stimmen der SPÖ von Michael Ehmann angewiesen © Jürgen Fuchs
 

Das Wahlziel wurde verfehlt, die Wiedereinzug in den Stadtsenat ist nicht gelungen. Und damit nicht genug: Die Grazer SPÖ ist erstmals in ihrer Geschichte nur mehr einstellig, holte mit 9,5 Prozent das bisher schlechteste Ergebnis. In normalen Zeiten wäre die politische Vorgehensweise klar: Der Parteichef und Spitzenkandidat muss nach so einem Ergebnis seinen Hut nehmen.

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giru
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Die Chance

für die SPÖ wieder an sozialem Profil zu gewinnen. Die sollen sich freuen, dass die KPÖ und die Grünen so zugelegt haben, denn mit den Schwarzen und mit ihrem undefinierbaren Ja-Sager Kurs zur ÖVP (einschließlich jeglichen Fehlens von Umweltbewusstsein), wären sie höchstens irgendeine fiepsenden Liste außerhalb des Gemeinderats geworden.

khst
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die Chefin

als Vorbild, je schlechter das Wahlergebnis - desto fester haftender der Sesselklebstoff