Ehemaliger SternwirtRiesige Aufregung um einen Abriss in der Altstadtschutzzone

Ein Haus aus dem 17. Jahrhundert wird gerade abgerissen, obwohl es in der Altstadtschutzzone liegt. Das Ende des ehemaligen Sternwirtes nimmt die Politik zum Anlass, einen Umbau der ASVK anzukündigen.

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Sternwirt
Der ehemalige Sternwirt in der Petersbergenstraße reicht ins 17. Jahrhundert zurück. Jetzt wird er abgerisssen © Jürgen Fuchs
 

Graz ist um einen historischen Bau ärmer. Schon wieder, seufzen Aktivbürger und Altstadtschützer. Diesmal ist es der ehemalige Sternwirt in der Petersbergenstraße 9, der gerade abgerissen wird. Und das, obwohl das Gebäude, das bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, in der Altstadtschutzzone liegt.

Kommentare (11)
Vonherzengrazer
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Keine Ahnung…..

wer wo was mit wehn 🧐 Aber hört’s ma bitte auf dass dieses Gebäude schützenswert war! Hin und wieder erweckt es den Eindruck, dass sich diese „Altstadtretter“ wichtiger machen wie sie sind……

duesenwerni
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Beim Neubau gehen sich locker vier Geschoße aus.

Fazit: Geschoßflächen und Ertrag werden vervielfacht, das Ortsbild einmal mehr um ein charakteristisches Gebäude ärmer. Am Ende wird der übliche Einheitsbrei aus Beton, Leichtmetall und Glas das Ortszentrum von Sankt Peter prägen.

Hgs19
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Die Chinesenburg..ein schutzwürdiges Objekt???

Das Haus ist alles andere als ein schutzwürdiger Teil von St. Peter. Vor 20 Jahren als es noch das Pichlmaier Haus war, ja da war es noch ein Teil vom urigen St. Peter. Und jetzt nach dem Chinesen Umbau gehört es als Schandfleck einfach weg. Die Giebelkreuzler sind schon fleissig am Abbruch.

Und für alle Mauler...achtet doch die Eigentümerrechte - wir gehen ja auch nicht in eure Wohnzimmer und verbieten euch die freie Nutzung!

Erichjosef
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recht hast

aber manche grazer glauben eben, man müsse alle alten häuser unter schutz stellen, auch baracken wie diese...

STEG
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Man vernichtet das

was eine Stadt unverwechselbar macht, nämlich alte Gebäude. Die Schutzmaßnahmen sind wirkungslos. Wohlstand vernichtet mehr Kultur als Armut. Übrig bleiben Betonklötze, die in 30 Jahren Schandflecke sind, weil abgewohnt und auswechselbar. Keine gefühlte Heimat mehr.

stadtkater
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Nagls erteilte Umwidmungen und Baugenehmigungen

reichen noch bis zur übernächsten Gemeinderatswahl. Mit diesem Vermächtnis bleibt er den Grazern immer im Gedächtnis. So hat er sich das immer gewünscht.

Übrigens: Wer ist denn der Bauherr?

iMissionar
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Nennen wir die Dinge beim Namen

Menschen, die über das Eigentum anderer bestimmen möchten, nannte man Kommunisten. Heute nennt man sich „Aktivbürger“. Das hat den Vorteil, sich keiner demokratischen Wahl stellen zu müssen. Es reicht aus seinen Privatstandpunkt einfach via Zeitung als vermeintliches Tatsachensubstrat an die bevormundeten Lakaien zu posaunen.

LaoQui
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Sie hätten Dichter werden sollen!

Aber ein bisschen was von Gesetzen der Raumordnung sollte man schon auch verstehen. Niemand kann mit seinem Haus oder Grund machen, was er will - da gibt es Normen, die das Zusammenleben erst ermöglichen. Aber vielleicht sind Sie ja nur Untermieter und mussten sich nie damit beschäftigen. Ich mag es mir nicht vorstellen, wenn die Welt so aussehen würde, wie Sie sich das denken.

hfg
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Unbedingt noch mehr bauen

Dann freuen sich alle auf noch mehr stauen. In St. Peter ist ohnehin eine Stauhochburg. Schon aus diesem Grund ist der Abriss ein Wahnsinn.

stadtkater
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Nagls

Testament.

hfg
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Alleine deshalb

war die Anwahl mehr als nötig. Es kann nur besser werden. Es wird überall gebaut - aber nicht wegen Wohnungs- oder Bürobedarf sondern wegen Profit für die Investoren.