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Für Smartphones & Co.Grazer entwickelten weltweit kleinsten Feinstaub-Partikelsensor

Nicht einmal zwei Cent-Münzen groß ist ein neuer Sensor, der an der TU Graz entwickelt wurde. Er misst den Feinstaub in der Luft und soll, eingebaut in Smartphones, Smartwatches oder Armbänder, etwa Jogger vor zu hoher Belastung warnen. Der Halbleiterhersteller ams will damit in Serie gehen.

Graz gilt als Feinstaub-Hochburg. Nun wurde hier einer der kleinsten Sensoren entwickelt, der die Belastung in der Luft messen kann © APA/Barbara Gindl
 

Feinstäube belasten nicht nur die Luft, sondern vor allem die Gesundheit, wenn sie in die Lunge oder in den Blutkreislauf eintreten. Forscher der TU Graz haben gemeinsam mit dem steirischen Halbleiterhersteller ams und den Silicon Austria Labs (SAL) einen extrem miniaturisierten Sensor für smarte Produkte entwickelt, die Nutzer in Echtzeit über den Feinstaubgehalt der Luft informieren und bei erhöhten Werten warnen könnten.

Kommentare (2)

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Ragnar Lodbrok
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Graz hat Tag für Tag über 100.000 Pendlerautos zu verkraften.

100.000 die in der Früh in die Stadt fahren und 100.000 die am Abend wieder ins schöne Grün entfleuchen.
Und das wirklich Schlimme daran: in fast jedem Auto sitzt nur 1 Person!!
Wenn sich da wenigstens 2 oder 3 zusammentun - dann sind es nur noch 50.000 oder noch weniger.
Hier ist die Politik gefordert die entsprechenden Bedingungen zu schaffen - oder eine Citymaut einzuheben - und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Hier geht es um die Gesundheit der GrazeInnen.

ichbindermeinung
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Rauch von den Holzheizungen

Hauptverursacher für den Feinstaub sind die ganzen Holzheizungen ohne KAT/Filter...........spiegel de vom 05 03 2019........"leider dreckig"......."Viele halten Heizen mit Holz ohnehin für eine saubere Sache. Bund und Länder fördern den Trend zur Holzheizung sogar mit Verweis auf den Klimaschutz...."Laut Umweltbundesamt stoßen sie im Jahr 2016 insgesamt etwa doppelt so viel Feinstaub aus wie alle Lkw- und Pkw-Motoren. Und das, obwohl die meisten nur als Zusatzheizung zu Komfortzwecken in Herbst und Winter laufen......."....."An der Universität Rostock untersucht der Chemiker Abgase aus Verbrennungsprozessen mit einem Aerosol-Massenspektrometer..........."Holzrauch enthält viel mehr polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe als zum Beispiel Dieselabgas." Die kleinen Partikel sind noch gefährlicher, weil sie tief in die Lunge eindringen können.