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CoronavirusIn Graz drohen in bisher 180 Fällen "empfindliche Strafen"

Bisher hat es in Graz in 180 Fällen Anzeigen wegen Nichteinhaltung der Maßnahmen gegeben. Und: Wozu auch die Stadt Handydaten nutzt.

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Die Grazer Polizei stellte 180 Übertretungen fest
Die Grazer Polizei stellte 180 Übertretungen fest © Jürgen Fuchs
 

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl schickt am Mittwoch voraus, dass sich der Großteil der Einwohner der Landeshauptstadt an die vorgegebenen Corona-Spielregeln halten. Das große "Aber" folgt unweigerlich: "Leider gibt es auch Unbelehrbare, diese werden hart gestraft. Denn sie gefährden mit ihrem Verhalten die Gesundheit derjenigen, die derzeit das medizinische System und die Versorgung am Laufen halten“, so Bürgermeister Nagl.

Kommentare (10)

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GanzObjektivGesehen
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Fürchtet euch nicht, ihr seit schon verloren....

Ich habe letztes Jahr das Ars Electronica Center in Linz besucht. Kann ich jedem empfehlen ! Ein Projekt beschäftigte sich mit legal gesammelten Daten von einer unglaublichen Zahl an Bürgern aus aller Herren Länder. Ich nenne diese einfach mal „ich stimme zu“ Daten, die man freiwillig hergibt wenn man gewisse Dienste nutzt.
Bewegungsprofile, Religion, Einkaufsverhalten, Ernährungsverhalten, sexuelle und andere Vorlieben sind daraus zu erkennen, die meisten Datensätzte mit Foto und Wohnadresse. Die meisten von uns sind schon gläsern, und da war noch nicht einmal kriminelle Energie oder ein Geheimdienst am Werk.....1984 haben wir schon lange.

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MoritzderKater
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Mir persönlich ist es egal,

ob meine Handydaten analysiert werden, weil
1.) halte ich mich an die Verordnung - Schutz und Selbstschutzmaßnahme und
2.) habe ich nichts zu verbergen - auch ohne Corona!!!

So einfach ist das.

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SagServus
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2.) habe ich nichts zu verbergen - auch ohne Corona!!!

Dümmste Aussage seit je her wenn es um Überwachung geht.

Völlig unabhängig davon, wie man jetzt zur Analyse dieser Daten steht.

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Mein Graz
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@SagServus

Überwachung wäre es dann, wenn die Daten personenbezogen ausgewertet würden. Sie werden aber anonym ausgewertet, also kann keinem bestimmten Handynutzer ein bestimmtes Verhalten zugeordnet werden.

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SagServus
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Auch wenn....

...es sich hier jetzt nur um anonymisierte Bewegungsprofile handelt, ist die Aussage einfach nur dumm.

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Mein Graz
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@SagServus

In der derzeitigen Situation sehe ich es nicht als Überwachung von Personen, ich sehe es als Hilfe für die Regierung, die Menschen zu schützen.

Generell sehe ich die Aussage "Ich hab ja nichts zu verbergen" sehr kritisch, würde man dem Staat erlauben Daten zu personifizieren, es wären der Willkür Tür und Tor geöffnet.
Deshalb schrieb ich (ganz unten):
"Selbstverständlich muss das auf die Zeit der Pandemie beschränkt bleiben."

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SoundofThunder
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MeinGraz

Jedes Monat bekomme ich von Google ein EMail wo alle meine Bewegungen,besuchte Orte und zurück gelegte Kilometer mitgeteilt wird. Und das seit über zwei Jahren.

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Mein Graz
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@SoundofThunder

Jetzt wertet der Staat - anonym - über einen Telefonanbieter Daten aus.
Keiner regt sich auf, wenn er Google seine Daten freiwillig und nicht anonymisiert zur Verfügung stellt.
Viele beschweren sich, dass der Staat das anonym in Zeiten einer Krise tut.

Das verstehe wer will - ich versteh es nicht.

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Mein Graz
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@MoritzderKater

Auch mich stört es derzeit nicht, wenn meine Bewegungen ausgewertet werden, da ich außer zum ca. 14-tägigen Einkauf nicht auf die Straße gehe.

Selbstverständlich muss das auf die Zeit der Pandemie beschränkt bleiben.

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hfg
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Und wie werden die erfasst

Die ihre Handys einfach zu Hause lassen.
Oder gibt es eine Handymitfürungspflicht.

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