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VerkehrswendeGraz steigt in den Sattel: 100 Millionen Euro für den Radverkehr

Graz klingelt laut: Stadt- und Landespolitik investieren bis 2030 100 Millionen in Rad-Infrastruktur im Großraum Graz.

Graz Radoffensive
Stellen gemeinsam 100 Millionen Euro für den Radverkehr sicher: Mario Eustacchio, Anton Lang, Hermann Schützenhöfer, Siegfried Nagl, Michael Schickhofer © Gerald Winter-Pölsler
 

Graz nennt sich gerne Fahrradhauptstadt, künftig wird man diesen Titel mit finanziellen Mitteln unterfüttern. In den kommenden Jahren will man 100 Millionen Euro in den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur investieren. Das haben die Spitzen der Stadt- und Landespolitik präsentiert.

Kommentare (37)

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wishmasterf
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Ich wäre für Gleichberechtigung aller Mobilitätsformen.

Dazu gehört dann, dass Autofahrer an Kreuzungen aussteigen müssen und das Auto schieben. Nur eine Auto-Spur in Normalbreite für beide Fahrtrichtung. Fahrspuren die zu Gehsteigen erklärt werden.

Folgende gesätzliche Regelung muss her: Auf allen Vorrangstrassen müssen mindestens so viele Bus und Radspuren angebracht werden, wie sie für den Autoverkehr vorhanden sind. Sollte dies bauchlich nicht möglich sein, muss man die Strassen für den Autoverkehr sperren.

wishmasterf
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Man sollte erstmal die bestehenden Radwege korrigieren...

Es kann nicht sein, dass ein Radfahrer gezwungen wird bei jeder Kreuzung zu warten oder abzusteigen, nur weil der Radweg davor endet und danach wieder beginnt. Auch ist es Schwachsinn, dass der Radweg beim Nahverkehrsknoten Don Bosco durch eine Fussgängerzohne unterbrochen wird. Gute Verkehrslösung sieht anders aus Herr Nagel!

melahide
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Eine

Illustre Runde der man sofort abkauft, dass sie mit dem Rad zur Arbeit fährt

wishmasterf
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öffentlich machen

Man sollte öffentlich machen welche Verkehrmittel Politiker für ihre Dienstwege benutzen.

MoritzderKater
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Ist er nicht "putzig" der Herr Bürgermeister?

Jedes Jahr ein paar neue Ankündigungen, die dann nicht oder nur halbherzig umgesetzt werden.
Hauptsache aber ist..... dass er mit seinem, überhaupt noch nicht konkreten Plan, international Aufsehen erregen wird.
DAS ist es, was er immer will.
Ob Tiefgarage am Joanneumring, ob Gondel entlang der Mur, ob Gondel auf den Plabutsch.......
Ach..... hoffentlich erlebe ich wenigstens ein Projekt, das enthusiastisch mit Presse & Co vorgetragen wird.

wishmasterf
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Man sollte mal ausrechnen...

wieviel Steuergeld Herr Nagel bereits für seinen Populismus verbraucht hat.

carpe diem
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Herrlich, wie sie sich alle mit Rädern präsentieren.

Als ob sie damit fahren würden. Dass ich nicht lache.

wishmasterf
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Die Frage ist...

... ob sie diese Räder behalten durften oder nach dem Foto zurückgeben mussten.

hfg
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Ein Ausbau ist sinnvoll

Man könnte auch eine Förderung für Elektro Scooter andenken. Es ist in Graz fast überall vom Stadtrand bzw. Parkplatz leicht möglich mit einem Scooter in die Innenstadt bzw. zur Arbeitsstätte zu kommen. Schnell, einfach und billig mit den E-Scooter. Der Scooter braucht keinen Parkplatz und kann überall leicht mitgenommen werden und passt praktisch in fast jeden PKW.

scaramango
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E-Scooter

- sind reine "Schrott-Produzenten" !!!

Bei den Verleihfirmen werden die Dinger nach spätestens drei Monaten verschrottet, keiner weis, was mit den sicher giftigen Baterien passiert.

Außerdem dienen sie keinesfalls unserer Gesundheitsvorsorge, wie (normale) Fahrräder. Wir sollen uns alle mehr bewegen, die Kinder werden immer dicker und unbeweglicher und dann rast Mann/Frau ohne Schutz wie blöd überall mit den Scootern, egal ob Fußgängerzone, Fahrbahn, Gehsteig ohne zu schauen.....

stadtkater
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Vorsicht: Typischer Nagl-Schmäh

Noch keine einzige Idee für ein Projekt, aber jetzt schon weiss er, dass uns die Welt um diese Innovationen beneiden wird und wir damit Weltmarktführerschaft haben werden - wie schon bei seinem Klimaschutzfonds! Erinnert mich an die Weltklasseuniversitäten der Frau Gehrer innerhalb von 5 Jahren.

ma12
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Na so was

Es fährt eh Keiner am RADWEG sondern alle auf der Straße.

ma12
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Na so was

Es fährt eh Keiner am RADWEG sondern alle auf der Straße.

wishmasterf
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... und die Erde ist eine Scheibe.

Jetzt darfst weiter schlafen.

Mein Graz
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@ma12

Klar, deshalb gibts ja auch auf den Radwegen nie Zusammenstöße von Radfahrern. *ggg*

Du kannst nur Autofahrer sein, denn sonst wüsstest du, wie viele Radfahrer tatsächlich auf Radwegen unterwegs sind. Und die Polizei hat auch ein Auge drauf, ich wurde selbst schon mal ermahnt - ich hatte den Radweg auf der anderen Straßenseite übersehen.
Und ja, dort wo es keinen Radweg gibt, da muss man sogar auf der Straße fahren, denn am Gehsteig ists verboten.

manfred130366
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Das

erklär mal den ganzen Radfahrern, die mir täglich am Gehsteig entgegenkommen...

wishmasterf
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Denen könnte man das Selbe sagen...

wie den Fußgängern die am Radweg herumstehen, statt den baulich getrennten Gehweg zu benutzen.

Ich werde bei jeder Fahrt mind. 1 mal von einem Autofahrer geschnitten, weil er meinte, dass die Pole-Position an der Roten Ampel ihm gehört.

Mein Graz
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@manfred130366

Klar gibts auch solche, die am Gehsteig fahren. Man muss allerdings immer darauf achten, ob das nicht ein kombinierter Geh- und Radweg ist.

Aber ganz ehrlich gesagt: auf manchen Strecken verstehe ich es. Bevor ich auf einer stark befahrenen Straße, wo vielleicht auch noch sehr schnell gefahren wird unterwegs bin würd ich mir auch überlegen, einen (fast) nicht genutzten Gehsteig zu benützen. Da könnte sogar ich in Versuchung kommen, das Gesetz nicht einzuhalten.

wishmasterf
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Bauchliche Probleme

Viele Radwege Enden blöderweise sehr oft an kleinen Fussgängerübergängen und kleinen Fußgängerzonen. Man müsste hier absteigen. Macht aber keiner. Hier sollte man Politiker zu einer Radtour einladen.

Mein Graz
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Ich hätte schon einmal einen Vorschlag

Straßenzüge, die Stadteinwärts zweispurig sind, Stadtauswärts aber nur einspurig, ziehen den Individualverkehr förmlich in die Stadt hinein (z.B. Elisabethstraße).
Da könnte doch ohne großen Aufwand eine Stadteinwärts-Spur umgewandelt werden in zwei Radwege, einer in jede Richtung.

Den Aufschrei möchte ich hören, wenn es da plötzlich für die Autos enger würde!

Aber keine Angst, so etwas wird nicht passieren, das würde Wählerstimmen kosten und wird deshalb von DIESER Stadtregierung niemals umgesetzt.

Mein Graz
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Ach, jetzt um 16:15 Uhr sind es schon vier,

die lieber aufs Auto setzen als aufs Hirn.

ma12
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Haha

Fahren eh Alle auf der Strasse.

diss
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Alles nur heiße Luft!

Dem Nagl glaube ich nichts mehr!

5d659df496fc130dbbac61f384859822
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Herbstliche Nebelgranate!

Reine Ankündigungspolitik, der Null Taten folgen. Nagls Klientel sägt ihn sofort ab, wenn für ihre SUVs der Platz eng wird.

homerjsimpson
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Taten setzen und dann berichten.

Nagl ist der Weltmeister im Ankündigen (und nicht umsetzen), und im Radverkehr sogar der Weltmeister im Verhindern (Joanneumring zB). 100 Mio. sind da jetzt wenn überhaupt für den Großraum Graz gemeint.
Aber bitte, schau ma uns das an. Eines ist klar: Deutlich mehr Radverkehr heißt zumindest weniger Parkraum für Autos. Und das schau ich mir von Schwarz-blau gerne an, die zucken schon zurück wenn mal 10 Parkplätze weg müssen. Nur solang deutlich mehr Parkflächen als Radfahrflächen da sind, steht halt alles... ganz normal.

homerjsimpson
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...und Parkgaragen sind keine Alternative...

....weil wir brauchen weniger Autos in der Stadt, nicht tiefergelegte Autos in Garagen (die wieder die Allgemeinheit zahlt). Man kann auch ohne Auto weit kommen, das sollte Herr Nagl aus Kopenhagen mitnehmen. Nicht den Parkgaragenbau... der findet dort nämlich nicht statt.

 
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