AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

VerkehrswendeGraz steigt in den Sattel: 100 Millionen Euro für den Radverkehr

Graz klingelt laut: Stadt- und Landespolitik investieren bis 2030 100 Millionen in Rad-Infrastruktur im Großraum Graz.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Graz Radoffensive
Stellen gemeinsam 100 Millionen Euro für den Radverkehr sicher: Mario Eustacchio, Anton Lang, Hermann Schützenhöfer, Siegfried Nagl, Michael Schickhofer © Gerald Winter-Pölsler
 

Graz nennt sich gerne Fahrradhauptstadt, künftig wird man diesen Titel mit finanziellen Mitteln unterfüttern. In den kommenden Jahren will man 100 Millionen Euro in den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur investieren. Das haben die Spitzen der Stadt- und Landespolitik präsentiert.

Kommentare (28)

Kommentieren
melahide
0
0
Lesenswert?

Eine

Illustre Runde der man sofort abkauft, dass sie mit dem Rad zur Arbeit fährt

Antworten
MoritzderKater
3
11
Lesenswert?

Ist er nicht "putzig" der Herr Bürgermeister?

Jedes Jahr ein paar neue Ankündigungen, die dann nicht oder nur halbherzig umgesetzt werden.
Hauptsache aber ist..... dass er mit seinem, überhaupt noch nicht konkreten Plan, international Aufsehen erregen wird.
DAS ist es, was er immer will.
Ob Tiefgarage am Joanneumring, ob Gondel entlang der Mur, ob Gondel auf den Plabutsch.......
Ach..... hoffentlich erlebe ich wenigstens ein Projekt, das enthusiastisch mit Presse & Co vorgetragen wird.

Antworten
carpe diem
1
28
Lesenswert?

Herrlich, wie sie sich alle mit Rädern präsentieren.

Als ob sie damit fahren würden. Dass ich nicht lache.

Antworten
hfg
12
8
Lesenswert?

Ein Ausbau ist sinnvoll

Man könnte auch eine Förderung für Elektro Scooter andenken. Es ist in Graz fast überall vom Stadtrand bzw. Parkplatz leicht möglich mit einem Scooter in die Innenstadt bzw. zur Arbeitsstätte zu kommen. Schnell, einfach und billig mit den E-Scooter. Der Scooter braucht keinen Parkplatz und kann überall leicht mitgenommen werden und passt praktisch in fast jeden PKW.

Antworten
scaramango
0
5
Lesenswert?

E-Scooter

- sind reine "Schrott-Produzenten" !!!

Bei den Verleihfirmen werden die Dinger nach spätestens drei Monaten verschrottet, keiner weis, was mit den sicher giftigen Baterien passiert.

Außerdem dienen sie keinesfalls unserer Gesundheitsvorsorge, wie (normale) Fahrräder. Wir sollen uns alle mehr bewegen, die Kinder werden immer dicker und unbeweglicher und dann rast Mann/Frau ohne Schutz wie blöd überall mit den Scootern, egal ob Fußgängerzone, Fahrbahn, Gehsteig ohne zu schauen.....

Antworten
stadtkater
3
27
Lesenswert?

Vorsicht: Typischer Nagl-Schmäh

Noch keine einzige Idee für ein Projekt, aber jetzt schon weiss er, dass uns die Welt um diese Innovationen beneiden wird und wir damit Weltmarktführerschaft haben werden - wie schon bei seinem Klimaschutzfonds! Erinnert mich an die Weltklasseuniversitäten der Frau Gehrer innerhalb von 5 Jahren.

Antworten
ma12
20
9
Lesenswert?

Na so was

Es fährt eh Keiner am RADWEG sondern alle auf der Straße.

Antworten
Mein Graz
6
14
Lesenswert?

@ma12

Klar, deshalb gibts ja auch auf den Radwegen nie Zusammenstöße von Radfahrern. *ggg*

Du kannst nur Autofahrer sein, denn sonst wüsstest du, wie viele Radfahrer tatsächlich auf Radwegen unterwegs sind. Und die Polizei hat auch ein Auge drauf, ich wurde selbst schon mal ermahnt - ich hatte den Radweg auf der anderen Straßenseite übersehen.
Und ja, dort wo es keinen Radweg gibt, da muss man sogar auf der Straße fahren, denn am Gehsteig ists verboten.

Antworten
manfred130366
4
20
Lesenswert?

Das

erklär mal den ganzen Radfahrern, die mir täglich am Gehsteig entgegenkommen...

Antworten
Mein Graz
7
13
Lesenswert?

@manfred130366

Klar gibts auch solche, die am Gehsteig fahren. Man muss allerdings immer darauf achten, ob das nicht ein kombinierter Geh- und Radweg ist.

Aber ganz ehrlich gesagt: auf manchen Strecken verstehe ich es. Bevor ich auf einer stark befahrenen Straße, wo vielleicht auch noch sehr schnell gefahren wird unterwegs bin würd ich mir auch überlegen, einen (fast) nicht genutzten Gehsteig zu benützen. Da könnte sogar ich in Versuchung kommen, das Gesetz nicht einzuhalten.

Antworten
ma12
24
17
Lesenswert?

Na so was

Es fährt eh Keiner am RADWEG sondern alle auf der Straße.

Antworten
Mein Graz
15
31
Lesenswert?

Ich hätte schon einmal einen Vorschlag

Straßenzüge, die Stadteinwärts zweispurig sind, Stadtauswärts aber nur einspurig, ziehen den Individualverkehr förmlich in die Stadt hinein (z.B. Elisabethstraße).
Da könnte doch ohne großen Aufwand eine Stadteinwärts-Spur umgewandelt werden in zwei Radwege, einer in jede Richtung.

Den Aufschrei möchte ich hören, wenn es da plötzlich für die Autos enger würde!

Aber keine Angst, so etwas wird nicht passieren, das würde Wählerstimmen kosten und wird deshalb von DIESER Stadtregierung niemals umgesetzt.

Antworten
Mein Graz
9
3
Lesenswert?

Ach, jetzt um 16:15 Uhr sind es schon vier,

die lieber aufs Auto setzen als aufs Hirn.

Antworten
ma12
8
3
Lesenswert?

Haha

Fahren eh Alle auf der Strasse.

Antworten
diss
6
32
Lesenswert?

Alles nur heiße Luft!

Dem Nagl glaube ich nichts mehr!

Antworten
gerbur
14
33
Lesenswert?

Herbstliche Nebelgranate!

Reine Ankündigungspolitik, der Null Taten folgen. Nagls Klientel sägt ihn sofort ab, wenn für ihre SUVs der Platz eng wird.

Antworten
homerjsimpson
9
32
Lesenswert?

Taten setzen und dann berichten.

Nagl ist der Weltmeister im Ankündigen (und nicht umsetzen), und im Radverkehr sogar der Weltmeister im Verhindern (Joanneumring zB). 100 Mio. sind da jetzt wenn überhaupt für den Großraum Graz gemeint.
Aber bitte, schau ma uns das an. Eines ist klar: Deutlich mehr Radverkehr heißt zumindest weniger Parkraum für Autos. Und das schau ich mir von Schwarz-blau gerne an, die zucken schon zurück wenn mal 10 Parkplätze weg müssen. Nur solang deutlich mehr Parkflächen als Radfahrflächen da sind, steht halt alles... ganz normal.

Antworten
homerjsimpson
6
29
Lesenswert?

...und Parkgaragen sind keine Alternative...

....weil wir brauchen weniger Autos in der Stadt, nicht tiefergelegte Autos in Garagen (die wieder die Allgemeinheit zahlt). Man kann auch ohne Auto weit kommen, das sollte Herr Nagl aus Kopenhagen mitnehmen. Nicht den Parkgaragenbau... der findet dort nämlich nicht statt.

Antworten
compositore
7
4
Lesenswert?

... Garagen, die wieder die Allgemeinheit zahlt?

Na, was glaubens, wer die Radwege zahlt, Nagl?

Antworten
Mein Graz
4
9
Lesenswert?

@compositore

Mit dem Unterschied, dass eine Garage mitten in der Stadt nicht die Autos draußen hält sondern in die Stadt zieht, ein gut ausgebautes Radwegnetz die Menschen animiert mit dem Fahrrad zu fahren - was wieder der Allgemeinheit zugute kommt, da es die Umwelt schont.

Antworten
Rinder
2
6
Lesenswert?

Radfahrer

Wer denkt an ältere, behinderte oder
blinde Menschen? Die können nicht mit dem Rad fahren, benötigen sichere Gehwege ohne Radfahrer, die nicht schauen, Kopfhörer aufhaben und stur
dahinfahren als wären sie allein auf dieser Welt.
Auch mit kleinen Kindern braucht man
geschützte Gehwege. Rollstuhlfahrer.
Gehwege sollen Gehwege bleiben!

Antworten
Mein Graz
1
3
Lesenswert?

@Rinder

Schrieb ich irgendwo, dass Gehwege für Radfahrer frei gegeben werden sollen?

Antworten
compositore
5
4
Lesenswert?

@Mein Graz

Meine Frage bezieht sich auf das bezahlen, nicht nach dem Unterschied von Fahrrad und Auto. Bitte sinnrichtig lesen .

Antworten
Mein Graz
2
4
Lesenswert?

@compositore

Das hab ich schon verstanden, keine Sorge.
Ich versuche die Kosten in Relation zu setzen.
Ein Garagenplatz nützt nur wenigen Menschen, die noch dazu die Umwelt häufig mit nicht notwendigen Kürzest-Fahrten belasten.
Ein Radweg kann von unzähligen Radfahrern benützt werden, die Umwelt wird nicht belastet und der Radler tut sich selbst auch noch was Gutes.

Antworten
Mein Graz
5
23
Lesenswert?

"Alle Ermöglicher stehen hier"

Diese Aussage ist typisch für Nagl und Co.
Stadt und Land verkünden eine Investition. Wie sie das finanzieren ist offen.
Ausführen müssen dieses Vorhaben dann andere. Wenn es gelingt, heftet sich Nagl der Erfolg auf seine Fahnen. Wenn was in die Hose geht sind "die Anderen" dafür verantwortlich...

Ich hoffe, dass es nicht nur bei der Ankündigung bleibt, dass wirklich endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden und die Radinfrastruktur ausgebaut wird. Und wenn es sein muss - und das wird so sein, denn sonst gibt es keinen Platz dafür - auch auf Kosten der Autofahrer, was naturgemäß Wählerstimmen kosten wird.
Da Nagl die Wähler nicht vergraulen will - wen wird er bei für eine Gruppe unerfreulichen Maßnahmen vorschieben?

Antworten
Echtoder
1
51
Lesenswert?

Puchsteg

Vielleicht fängt man gleich einmal beim Puchsteg an, wo Radfahrer jetzt schon 6 Monate auf die Fertigstellung warten und kilometerlange Umwege in Kauf nehmen müssen😢

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 28