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SteiermarkHochbetrieb bei Corona-Hotlines: Das sind die häufigsten Fragen - und Antworten

Angst vor Krankheit und Jobverlust, maßlos überforderte Schüler und Eltern, steigende Gewaltbereitschaft in den eigenen vier Wänden: Mit welchen Fragen die steirischen Corona-Hotlines am öftesten konfrontiert sind.

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Lediglich von „Sorgenfalten“ zu sprechen, greift in der aktuellen Situation eindeutig zu kurz: Es sind vielmehr ganz konkrete Ängste, noch nie da gewesene Gefühlszustände, mit denen die Steirer in der Corona-Krise zu kämpfen haben. Um den Betroffenen Unterstützung zu bieten oder um ihnen einfach ein Ohr zu leihen, damit sie sich nicht alleingelassen fühlen, laufen zahlreiche Hotlines im Land auf Hochbetrieb.

Kommentare (3)

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ReinholdSchurz
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Tatsachenbericht

Anruf Corona Hotline vergangene Woche nach der Durchsage weiter mit Taste 1 Anruf plötzlich aus immer wieder kein durch kommen.
Anruf diese Woche wie ein Wunder durchgekommen habe den netten Herren alles erklärt und meine Befürchtungen mitgeteilt da ich trotz meines beruflichen Einsatzes im Ausland in Gegenden mit mehr oder weniger Corona Infektionen war bin ich trotz meine Symptome kein Fall zur Testung nur ein direkter Kontakt zur einer angesteckten Person wird getestet laut der Hotline.
Ich sollte mich an meinen Hausarzt wenden der stellt eine Überweisung zur Testung aus und dann soll ich wieder melden.
Da meine Krankheit eh nicht besser wird habe ich mich an den Hausarzt/in gewendet und alles genau beschrieben wie der Herr in der Hotline gesagt hat.
So also ist die Auskunft bei der ärztlichen Stelle angekommen ich habe jetzt ein Antibiotikum bekommen und bin weitere 7 Tage mit keiner Testung auf Corona weil sie wusste nichts von dem!...
Ich vermute noch schlimmeres hinter unserem System die Politik sagt was und es geschieht nichts so wie mit der Gesundheit der Bevölkerung wird es auch mit der Soforthilfe der Wirtschaft sein einfach Larifari.

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rehlein
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1450 - wer wird überhaupt noch getestet?

Habe heute wegen schweren Corona Symptomen inkl. Atemnot die 1450 angerufen und um einen Test gebeten, da ich auch ein Hochrisikopatient bin.

Antwort: gehöre nicht zu den Verdachtsfällen, da ich in keinem Risikogebiet war und wissentlich mit keinem Infizierten Kontakt hatte (was ist von denen wo ich es nicht wissen kann?)

Man sagt mir dass man dzt. ca. 1,5 Wochen!!!! auf eine Testung warten müßte!!!!!
Kann man sich das vorstellen?
Da brauch ich die 1450 ja gar nicht anrufen, wenn ich schwere Symptome habe, wenn man erst nach 1,5 Wochen getestet wird!
Dzt. kommt es drauf an wo die Teams unterwegs sind und das kann eben so lange dauern.

Außerdem würde sowieso nur symptomatisch behandelt, ob mit oder ohne Test.

Als Hochrisikopatient fühlt man sich damit richtig sicher:(

Und die Politiker sprechen von unserer hohen Durchtestungsrate und wie gut das Gesundheitssystem vorbereitet ist...
Wie kann es dann sein, dass man so lange auf einen Test warten muß, WENN man überhaupt als Verdachtsfall aufgenommen wird?

Österreich ist in allen Regionen bereits durchseucht, da muß man nicht mehr aus einer Krisenregion kommen, und trotzdem wird man bei schweren Symptomen nicht getestet - man fühlt sich allein und im Stich gelassen.

Ich soll die 144 anrufen, wenn ich noch schwerer Luft bekomme...
ich frage mich wofür ich die 1450 angerufen habe, denn dass ich die 144 anrufen soll, wenn ich keine Luft mehr bekomme, ist auch mir klar.

Wer wird überhaupt noch getestet? Und nach 1,5 Wochen?

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wilde
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info

Die derzeit vorhandenen SARS-CoV-2-Tests sind gut, aber nicht perfekt. Dadurch eigenen sie sich kaum für flächendeckende Untersuchungen. Ein negatives Ergebnis gilt nur akut. "SARS-CoV-2-Abstriche sind als Suchtest in der Bevölkerung nicht geeignet", fasste der Medizinische Direktor des Wiener Krankenstaltenverbundes (KAV), Michael Binder, in einem Beitrag zusammen.

"Immer wieder sind wir mit der Forderung konfrontiert, dass zunehmend mehr Abstriche von Gesunden bzw. an Menschen ohne Krankheitssymptome oder ohne spezifische Vorgeschichte einer SARS-CoV-2 Infektion durchgeführt werden sollen. Ziel dieser Forderung ist das rasche und möglichst umfassende Erkennen von Infizierten oder Kranken und deren rasche Therapie und Absonderung aus der Gesellschaft", schrieb Binder, der die SARS-CoV-Maßnahmen in den städtischen Wiener Spitälern mit dem Ausbruch von Covid-19-Erkrankungnen in China geplant und implementiert hat.

Die Probleme von Massentests sind die Genauigkeit der vorhandenen Methoden, der Aufwand und die Konsequenzen. Ganz wichtig: Wer auf virusfrei getestet ist, kann schon am nächsten Tag infiziert sein.
Binder hat die Schwierigkeiten in einem Rechenmodell für eine Zwei-Millionen-Stadt formuliert. Die Grundbedingungen: Die Annahme beruht auf einer Einwohnerzahl von zwei Millionen Menschen. Zum Zeitpunkt der theoretischen Überlegung sind rund fünf Prozent mit dem Virus infiziert. Flächendeckende Tests mit der derzeit zur Verfügung stehenden Reverse-Transkriptase-PCR-Meth

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