Kosten wegen Pandemie-TurnierAustralischer Tennisverband schrieb 62,6 Millionen Euro minus

Die kostspielige Austragung der Australian Open 2020 zwang den Verband, einen Kredit über 25 Millionen Euro aufzunehmen.

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Die Australian Open in Melbourne © AFP
 

Der australische Tennisverband hat wegen der aufwendigen Coronaschutz-Maßnahmen bei der Austragung der vergangenen Australian Open einen Verlust von umgerechnet 62,6 Mio. Euro erlitten. Die Spieler in eigenen Charterflügen aus dem Ausland einzufliegen und während zwei Wochen in Hotels in Quarantäne zu beherbergen, erwies sich als äußerst kostspielig. Zudem durften im vergangenen Februar die Kapazitäten der Stadien nicht ausgeschöpft werden.

Während fünf Turniertagen durften die Organisatoren gar keine Zuschauer auf die Anlage lassen. Der immense Verlust brauchte die gesamten Reserven in Höhe von Tennis Australia auf und Verband musste einen Kredit in Höhe von 25 Mio. Euro aufnehmen, um bis zum nächsten Turnier im Jänner 2022 über die Runden zu kommen.

Trotz der neuen Virusvariante hoffen die Australier, vom 17. bis 30. Jänner das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres im gewohnten Rahmen und mit vollen Tribünen austragen zu können.

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