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EM-QualifikationÖsterreichs Volleyballer unterlagen Bulgarien

Österreichs Volleyball-Männer-Nationalteam hat beim EM-Qualifikationsturnier in Chadera im zweiten Spiel die erste Niederlage kassiert.

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Österreichs Volleyball-Männer-Nationalteam hat beim EM-Qualifikationsturnier in Chadera im zweiten Spiel die erste Niederlage kassiert. Die ÖVV-Auswahl unterlag Gruppe-B-Favorit Bulgarien am Mittwoch auf israelischem Boden nach hartem Kampf mit 1:3 (-21,20,-19,-22). Damit halten beide Teams bei drei Punkten, die Österreicher haben nach dem souveränen Auftakt-3:0 gegen Israel am Dienstag als einziges Team schon zweimal gespielt. Am Freitag geht es neuerlich gegen Israel.

Kapitän Peter Wohlfahrtstätter und Co. hielten das Geschehen gegen den mehrfachen WM- und EM-Medaillen-Gewinner über weite Strecken offen, hatten aber abgesehen vom zweiten Satz das Nachsehen. Im vierten Durchgang führten die Bulgaren nach einem 21:21 die Entscheidung herbei und verwerteten ihren zweiten Matchball. "Ich bin zufrieden mit der Leistung, obwohl wir auch einen Punkt hätten machen können. Die Dynamik unseres Spiels und wie wir es angelegt haben, hat jedenfalls gepasst. Wir haben gesehen, dass wir auch mit den besten Mannschaften der Welt mithalten können", resümierte ÖVV-Teamchef Radovan Gacic.

Das freute auch den Verbandspräsidenten. "Es war eine Riesen-Partie unserer Mannschaft", sagte Gernot Leitner. Eine gute Vorstellung lieferte nicht nur Topscorer Niklas Kronthaler (20 Punkte) ab, sondern auch Debütant Clemens Ecker, der den geschonten Alex Berger auf der Diagonalposition ersetzte. "Ich glaube, es war ein gelungenes Debüt. Druck habe ich nicht wirklich verspürt. Der Trainer hat gesagt, ich soll spielen, was geht, wir hätten nichts zu verlieren", so Ecker. Leitner attestierte dem Wiener einen "gewaltigen" Erstauftritt.

Da neben den Gruppensiegern auch die besten fünf von sieben Zweiten sich für die EM qualifizieren, stimmt der Weg der ÖVV-Truppe grundsätzlich. "Nächstes Mal wollen wir den einen Punkt holen oder sogar gewinnen", blickte Gacic optimistisch voraus. Vor dem Retourduell am Samstag (20.00 Uhr) mit den Bulgaren geht es aber noch am Freitag (16.00 Uhr) gegen Israel. Da soll wie auch schon im ersten Aufeinandertreffen der Pflichtsieg eingefahren werden.

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