Internationalität als RisikoDie Eishockey-Liga denkt über eine Impfpflicht nach

In der ICE Hockey League soll das Risiko durch Vollimmunisierung minimiert werden. ICE-Geschäftsführer Christian Feichtinger sieht in Grenzübertritten der internationalen Liga ein gravierendes Problem.

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ICE HOCKEY - ICEHL, season start, press conference
Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger sieht Probleme in Grenzübertritten © GEPA
 

Schon jetzt dürfte klar sein, dass auch die bevorstehende Saison vom Thema Corona bestimmt wird. Hinter den ICE-Kulissen ist man um Risikominimierung bemüht, um den laufenden Betrieb nicht zu gefährden. So gibt es mittlerweile Überlegungen und Diskussionen darüber, nur jene Spieler für den Meisterschaftsbetrieb zuzulassen, die auch geimpft sind.

Tests alleine würden also nicht mehr genügen. „Wenn die Spieler flächendeckend geimpft sind, würde das die Arbeit der Klubs immens erleichtern“, betont Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger. „Ziel ist es, dass die sogenannte rote Gruppe voll immunisiert ist. Ansonsten könnte dies bei Grenzübertritten in unserer internationalen Liga zu maximalen Problemen führen“, erklärt er. Hintergrund: Bei einem Corona-Fall müssten alle Nicht-Geimpften in Quarantäne.

Die Liga soll in den nächsten Tagen übrigens einen Vorschlag zur Regelung von Imports bzw. Doppelstaatsbürgern erhalten. Einen entscheidenden Faktor wird die 480-Tage-Regel des Internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF) spielen. Die Zahl könnte sich zwischen drei und fünf Doppelstaatsbürger einpendeln.

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