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Leichte SpracheTausende Menschen bewerben sich im Lebensmittelhandel

Die Geschäfte suchen dringend nach Mitarbeitern. Die Webseiten von Billa, Merkur und Lidl waren überlastet. Tausende Bewerber meldeten sich für 2000 offene Stellen.

Viele Arbeitslose wollen jetzt im Supermarkt arbeiten © Bettina Friedl
 

Im Lebensmittelhandel sucht man derzeit viele Mitarbeiter. Die Handelskette Rewe hat bis zu 2000 freie Stellen. Zu Rewe gehören Billa, Merkur, Penny, Bipa und Adeg. Bei Rewe haben sich 15.000 Bewerber gemeldet.

Eine Flut an Anmeldungen

Die vielen Bewerbungen haben zu Problemen auf der Webseite von Rewe geführt. Damit hat man bei Rewe nicht gerechnet, man kommt mit den Antworten nicht schnell genug nach. Viele Bewerber wundern sich, denn sie haben noch keine Antwort bekommen.

Rewe entschuldigt sich dafür: „Wir möchten in den nächsten Wochen genügend Mitarbeiter haben. Wir melden uns laufend bei den Bewerbern.“

Bereits 1300 neue Mitarbeiter hat Rewe eingestellt. Die neuen Mitarbeiter erhalten dasselbe Gehalt wie alle anderen Kollegen.

Hervis-Mitarbeiter bei Spar

Bei Spar sind derzeit keine neuen Stellen ausgeschrieben. Die Mitarbeiter von Hervis arbeiten nun bei Spar. Hervis ist eine Firma für Sportartikel und gehört zu Spar. Im Lager von Spar helfen Soldaten aus.

Ebenso wie Rewe sucht Lidl neue Mitarbeiter. Dort sind 650 freie Stellen vorhanden. Auch bei Lidl hilft das Bundesheer im Lager.

Hofer hat genügend Mitarbeiter. Kollegen, die normalerweise an anderen Standorten arbeiten, helfen mit. Die Bewerbungen bei Hofer werden auch laufend beantwortet.

Unternehmen helfen sich gegenseitig

Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken haben noch offen. So gut wie alle anderen Geschäfte haben aber zu. Die Mitarbeiter der geschlossenen Geschäfte können in anderen Unternehmen nach einem Job fragen. Wenn es offene Stellen gibt, können sie während der Corona-Krise dort arbeiten. Die Unternehmen helfen sich gegenseitig.

So arbeiten Mitarbeiter von Kika und Leiner, das sind Möbelgeschäfte, nun im Lebensmittelhandel. Auch der Chef von Kika und Leiner möchte im Handel mithelfen. Für ihn ist das selbstverständlich. Er möchte ein Vorbild sein.

Für die Mitarbeiter in den Supermärkten gibt es mehr Geld, weil sie sich so einsetzen und trotz Coron-Krise arbeiten. Unter ihnen sind viele Frauen, die nicht den ganzen Tag arbeiten. Sie brauchen das Geld dringend, um ihre Familien zu versorgen.

 

Hier geht es zur Original-Geschichte




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