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Leichte SpracheZivildiener gesucht: Was bei der freiwilligen Meldung zu beachten ist

Die Stunde der Zivildiener: Ihr Dienst wird verlängert. Viele ehemalige Zivildiener haben sich bereits freiwillig gemeldet. Das sind die Regeln.

CORONAVIRUS - ZIVILDIENST: K�STINGER / OPRIESNIG
Ministerin Köstinger sucht zusätzliche Zivildiener © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Kilian Pichler ist froh, dass er länger Zivildiener bleiben kann. „Sonst müsste ich zuhause herumsitzen. Es ist toll, dass ich gebraucht werde und helfen kann“, sagt der 20-jährige Zivildiener. Er ist in der Bezirksstelle Voitsberg-Köflach beim Roten Kreuzes als Rettungssanitäter im Einsatz. Pichlers Zivildienst hätte bald geendet, doch wegen der Corona-Krise wird er bis Juni verlängert.

Freiwillige vor!

1452 Zivildiener sind in der Steiermark bereits beschäftigt. Momentan arbeiten sie bei der Rettung, in Pflegeheimen oder sozialen Einrichtungen. Es sollen mehr werden. Es soll der Dienst der aktuellen Zivildiener verlängert werden. Aber auch ehemalige Zivildiener können sich freiwillig zum Dienst melden. Allein für den Rettungsdienst hätten sich in der Steiermark bereits 85 frühere Zivildiener gemeldet: „Die meisten sind ohnehin bereits als Freiwillige bei uns. Diejenigen, die schon länger weg sind, bekommen einen Auffrischungskurs“, sagt der Landesgeschäftsführer des Roten Kreuzes, Andreas Jaklitsch.

Vollzeitarbeit gefragt

Die Meldung ist freiwillig, doch sie bringt Verpflichtungen mit sich. Der zusätzliche Zivildienst dauert voraussichtlich drei Monate. Man muss sich das im Vorhinein gut überlegen, denn der Dienst kann nicht einfach abgebrochen werden. Die Freiwilligen haben eine Vollzeitarbeit. Es sind mindestens 40 Wochenstunden ohne Anspruch auf Urlaub.

Schutz vor Kündigung

Der freiwillige Zivildienst wird bezahlt, mindestens 1300 Euro bekommen die Freiwilligen zusätzlich zum normalen Gehalt. Auch sind sie vor einer Kündigung geschützt. Der Arbeitgeber kann nichts gegen den zusätzlichen Zivildienst sagen. Die Freiwilligen können einen Wunsch für ihren Dienstort nennen. Zugeteilt werden sie aber dort, wo sie am meisten gebraucht werden. Besonders gefragt ist ihre Hilfe in Pflegeheimen und bei der Rettung.

 

MELDUNG ZUM ZUSÄTZLICHEN ZIVILDIENST

Von April bis Ende Juni soll der zusätzliche Zivildienst dauern. Freiwillig melden können sich dafür ehemalige Zivildiener mit einer E-Mail an: zivildienst@bmlrt.gv.at.

Die Anmeldung per E-Mail gilt als verbindlich.

Informationen gibt es unter der Hotline: 0800 500 183

oder auf der Internetseite: www.zivildienst.gv.at/Corona_Virus

 

Hier geht es zur Original-Geschichte

 




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