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Untersuchungsbericht über Tausende tote Kinder "Schwärzestes Kapitel" in der Geschichte Irlands

Tausende Kinder kamen einem aktuellen Untersuchungsbericht zufolge im 20. Jahrhundert in irischen Heimen zu Tode, in denen unverheiratete Mütter auf Zuflucht hofften. Irlands Premier Micheal Martin sieht eine Mitschuld in der Gesellschaft und entschuldigt sich dafür. Indes explodieren im einstigen Corona-Musterland die Infektionszahlen.

Irlands Regierungschef Micheal Martin © AP
 

Im Kinofilm "Philomena" von Stephen Frears aus dem Jahr 2013 spielt Judi Dench die fast 70-jährige Philomena Lee, die sich zusammen mit einem Journalisten auf die Suche nach ihrem Sohn begibt. Der Film erzählt eine wahre Geschichte basierend auf dem Buch "The Lost Child of Philomena Lee" von Martin Sixsmith. Darin gesteht die pensionierte Krankenschwester Philomena Lee ihrer Tochter, dass sie in jungen Jahren einen unehelichen Sohn geboren hatte. In Irland wurden unverheiratete Mütter damals zur Geburt oft in Heime für "gefallene Mädchen" geschickt, und ihr Kind wurde zur Adoption freigegeben – so auch Philomenas Sohn Anthony. 

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Plantago
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Unmöglich.

Das Christentum ist doch die Religion der Nächstenliebe und in jedem anderen Menschen erblickt der Christ das Antlitz Jesu Christi.

wjs13
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In der FAZ erfährt man schon mehr

Zitat
Der oberste Katholik Irlands, Erzbischof Eamon Martin, entschuldigte sich ebenfalls und beschrieb die Kirche „als Teil einer Kultur, in der Menschen oft stigmatisiert, verurteilt und abgewiesen wurden“. Das Ansehen der katholischen Kirche hat in den vergangenen Jahren stark gelitten. Grund dafür ist nicht nur die Führung sozialer Einrichtungen, darunter die an Arbeitslager erinnernden „Magdalenenheime“, sondern auch Kindesmissbrauch durch Priester.

wjs13
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Mit keinem Wort wird jene Institution erwähnt

die diesen Massenmord erst ermöglichte, nämlich die Nachfolger von St. Patrick.