Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

ÖVP und Grüne uneinsKein Asyl, aber Lehrabschluss: Wenn Fachkräfte abgeschoben werden

Die Grünen wollen abgelehnte Asylwerber, die eine Lehre abgeschlossen haben, im Land halten – die ÖVP besteht auf Ausreise.

Viele Bad Gleichenberger unterstützen Ali Ahmed Amiri - und wollen, dass der ausgebildete Koch bleiben kann. © Katharina Siuka
 

Sollen abgelehnte Asylwerber, die in Österreich eine Lehre in einem gefragten Beruf abgeschlossen haben, hierbleiben und arbeiten dürfen – oder sollen sie in ihr Heimatland zurückkehren, vielleicht sogar abgeschoben werden müssen?

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

limbo17
5
8
Lesenswert?

Zuerst schreien diese Linken

Das die eh nur zur Lehre zugelassen werden!
Dann schreien die weiter die sollten doch hier bleiben dürfen!
Die sind doch alle so Gütig!
Besser gesagt scheinheilig!
Ab in seine Heimat , dort kochen und ein stabiles Land mit aufbauen!

Pelikan22
3
1
Lesenswert?

Limbo? Hat dich beim Tanzen die Stangen dawischt!

Wie kann man nur so strohdumm und unmenschlich sein!

Peterkarl Moscher
2
16
Lesenswert?

Chance geben !!

Man sollte dem Buam eine Chance geben, er hat sich bestens
eingelebt angepasst und einen Beruf erlernt!
Abschieben sollte man alle die Randale machen, sich eben
nicht anpassen und sogar Forderungen stellen !

feringo
5
7
Lesenswert?

Vermischung in Shapinform

Asylberechtigung und Arbeitserlaubnis.
Zuerst ging es um die inhumane Maßnahme, nicht-asylberechtigte Lehrlinge abzuschieben: Lehrlinge dürfen zu Ende lernen wurde durchgesetzt.
Jetzt kommt die Forderung:
Lassen wir doch "bitte" Nicht-Asylberechtigte im Land, weil sie doch schon eine Lehre abgeschlossen haben!
Daraus entsteht der Eindruck, diese Dinge würden sich verselbständigen. Man kann das allerdings auch als geplante politische Hinterlist sehen, bei der viele Schachzüge vorausgedacht wurden.
So wird auf das Gewissen menschenfreundlicher Leser losgegangen, ohne dass viele das durchschauen.
Asylberechtigung und Arbeitserlaubnis sollten getrennt behandelt werden.

duesenwerni
4
16
Lesenswert?

Bevor tüchtige, gut integrierte und ausgebildete Migranten ...

...bzw. Flüchtlinge abgeschoben und inländische Betriebe um händeringend gesuchte Mitarbeiter gebracht werden, möge unsere Regierung erst einmal alle verurteilten und mit Aufenthaltsverbot beschiedenen Ausländer in deren Heimatländer zurückbringen. Damit hätte sie genug zu tun.
Aber lieber stürzt man sich ja auf die, die sich redlich bemüht haben und sich mit ehrlicher Arbeit selbst erhalten können.

lieschenmueller
14
12
Lesenswert?

Mein erster Gedanke war der, der im Artikel im letzten Absatz ist,

nämlich um die Stimmen der FPÖ-Wähler, die zu Türkis wechselten, allein um die geht es.

Ein Anschober verhielt sich vernünftig und als Mensch. Eine Person wie Kurz krallt sich an was sich ihm bietet. Egal woher.

Mein Graz
16
15
Lesenswert?

Hier geht es doch um Menschen!

Da kommt ein junger Mensch als Flüchtling nach Österreich - aus Jux und Tollerei wird er schon mal nicht geflüchtet sein.
Dann lernt er die Sprache, sucht sich Arbeit und findet eine Lehrstelle.
Der Lehrherr investiert viel Zeit und Geld, der junge Mensch lernt fleißig.
Er macht die LAP.
Und dann wird er abgeschoben ins "Nirgendwo", denn wo er herkam kann er nicht zurück, und wo anders hilft es nix. Und das nur weil man in Österreich keinen Antrag auf Rot-Weiß-Rot-Card stellen kann!

Wie Menschen verachtend und gegen die Bedürfnisse aller ist denn das?

langsamdenker
5
12
Lesenswert?

@Mein Graz

Ich gebe Ihnen recht - es gibt weder ökonomisch noch sonst einen Grund, ausgebildete Fachkräfte nach "Hause" zu schicken, damit sie von dort aus um die RWR-Card ansuchen können.

Das - als Ausrede benutzte - Argument, die können jetzt "zu Hause" helfen, dass es dort besser wird, trifft nicht zu. Wer zurück will, wird ohnehin gehen. Wer nicht zurück will, wird dort nicht bleiben wollen oder können und sich wieder auf den Weg machen.

Es macht keinen Sinn und es ist - so wie Sie sagen - menschenverachtend.

Mein Graz
2
5
Lesenswert?

@langsamdenker

Es freut mich, dass wir immer wieder Themen finden, wo wir auf derselben Wellenlänge schwimmen.
👍

jaenner61
5
5
Lesenswert?

er sollte bleiben dürfen

ABER..... nach dem amerikanischem system! dort musst du am anfang gleich mal einen businessplan vorlegen, in dem es darum geht, ob du dich selbst erhalten kannst. in weiterer folge wird das nach einigen jahren kontrolliert, und wenn du es dann nicht geschafft hast, heißt es die usa ohne wenn und aber wieder zu verlassen.

langsamdenker
14
29
Lesenswert?

Sind ja nur wenige Fälle

Man müsste in diesen Fällen - über ein Art "Duldungsrecht" die Anträge von Österreich aus stellen können.
Die rechtliche Vorraussetzung wird man wohl noch zusammenbringen.

voit60
28
30
Lesenswert?

Das schulden die Tuerkisen (Schwarz sind die wahrlich nicht mehr)

der blauen Wählerschaft für die Stimmen. Der Kurz hat eben schon 2017 den Strache rechts überholt.

Sam125
7
28
Lesenswert?

Ja,diese einst abgelehnten Asylwerber bekommen Gesichter und sie sind


anscheinend inzwischen gut integriert! Als diese Debatten um die Abscjiebung dieser jungen gen Menschen spruchreif wurde,da war die Bevölkerung dafür,dass diese jungen Menschen hier bei uns wenigstens ihre Lehre beenden dürfen,damit sie in ihrer Heimat was zum Vorzeigen haben und daher auch eine gute Zukunftsaussicht und Lebensperspektive haben!Was kostet so gesehen schon die Ausbildung,wenn diese Menschen in ihrer Heimat neu anfangen können?Ich wäre ja überhaupt dafür dass man allgemein für Migranten,die hier bei uns leben wollen zuwreinmal nur befristete Arbritsbewilligungen ausstellt,die man dann immer wieder verlängern kann,oder auch nicht! Dann wäre es sich mit den religiös radikalen und auch kriminellen Migranten,die man sonst nicht mehr des Landes verweisen kann auch zu Ende!Wir gehen anderen Zeiten entgegen und da muss es andere Regeln geben!Und diese Exlehrlinge um die hier geht könnte man dann ja ersteinmal eine 3 Jährige Aufenthalterlaubnis erteilen,wenn sie es wollen!!

andy379
27
79
Lesenswert?

Erst helfen wir Ihnen - auf Kosten der Allgemeinheit.

Dann bilden wir sie aus - auch auf Kosten der Allgemeinheit.

Und dann schieben wir sie als ausgebildete Fachkräfte ab (auf Kosten der Allgemeinheit), ohne sie in unser System einzahlen zu lassen?

Tolle Politik!

Wer brav arbeitet sollte hierbleiben dürfen.

DW1963
3
26
Lesenswert?

Fertige Fachkräfte

Ich bin ganz bei dir!!!
Hier entscheiden die gar nie gearbeitet haben .
Es gibt ja sicher auch eine Ampelregelung für Arbeitswillige Ausländer .

Oder wie im Fußball!

Welcher sich zu benehmen weiß soll die Chance haben !!

Balrog206
4
15
Lesenswert?

Beiden

Varianten ist etwas ab zugewinnen ! Auf der einen Seite Fachkräfte für unser Land und für den Aufbau ihres Heimatlandes auch als ausgebildete Fachkräfte zurück kehren ! Es ist einfach wieder eine typisch Österreichischer Gummi Vorschrift !

Balrog206
8
44
Lesenswert?

Was

Machen eigentlich die zig tsd anerkannten Flüchtlinge ??

elloco1970
34
79
Lesenswert?

Schwachsinn...

Regelung ändern......Bilde 3 Jahre junge Personen auf Kosten des Steuerzahlers aus und wenn Sie fertig sind schieben wir Sie ab.....Dümmer gehts nimmer

tannenbaum
29
16
Lesenswert?

Was

wollen Sie von einen Kanzler Kurz anderes erwarten! Leid tun mir die hilflosen Grünen!

redniwo
37
48
Lesenswert?

die betriebe

haben die regeln vor der Aufnahme eines lehrlings gekannt. was also soll jetzt das jammern? es gibt diese regelung, damit junge leute in ihre heimat besser ausgebildet zurückkehren und dort ihr land unterstützen. eine der wenigen sinnvollen hilfsmaßnahmen. betriebe die sich unter dieser bedingung einen lehrling einstellen, gebührt bewunderung und dank.

melahide
8
30
Lesenswert?

Wenn das

Land in das sie zurückkehren ein befriedetes System hätte wäre ihre Sichtweise verständlich. Sie vergleichen das vermutlich mit dem historischen Österreich, wo es wirklich „nur noch“ um den Wiederaufbau des Landes ging. In Afghanistan gibt es das nicht. Und eine Ausbildung ist dort ziemlich wertlos, vor allem, wenn Demokratie und Sicherheit nicht bestehen. Und in Kabul hilft es ihn wenig, wenn er weiß wie man Wiener Schnitzel und Schweinsbraten macht.

Jene die arbeiten sollte man ein „Arbeitsvisum“ ausstellen - man kann bleiben, so lange man „sich selbst“ erhalten kann. Viel wichtiger wäre es, endlich Lösungen für Straftäter zu finden, gegen „Ostblockbanden“, gegen illegale Ein- und Ausreise Szenarien (werde abgeschoben und stehe 3 Monate später wieder da). Würde man „Problemfälle“ politisch angehen und lösen ... würde man nicht Symbolträchtige Abschiebungen „der braven“ durchführen, was unter Kickl zb zu Hauf passiert ist. Straftäter hat der keinen Abgeschoben ...

Trieblhe
3
25
Lesenswert?

@melahide

In Bad Gleichenberg lernt man nicht nur Schnitzel und Schweinsbraten zu machen... Und Ich denke Handwerker können’s dort auch gut brauchen, vor allem gut ausgebildete. Hätte aber auch nichts gegen Ihren Vorschlag des Arbeitsvisums. Tüchtige Leute werden immer benötigt.

Hildegard11
4
30
Lesenswert?

Dank und ab

Und die straffällig gewordenen sitzen hier auch auf Allgemeinkosten, damit sie ihr Herkunftsland nicht schädigen?