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E-Mail-DebatteFleischhacker & Thurnher: Dürfen wir Amerika nach Trump wieder lieben?

Was ändert die Wahl Joe Bidens zum nächsten US-Präsidenten an unserem Verhältnis zu dem Land? Ein Streitgespräch zwischen Armin Thurnher und Michael Fleischhacker.

Das Monument von Mount Rushmore
© AP
 

Michael Fleischhacker: Ich weiß nicht genau, warum uns der verehrte Chefredakteur mit großer Regelmäßigkeit Liebesbekenntnisse abringen will. Ich wäre vielleicht sogar bereit dazu, aber leider geht es immer um Staaten statt um Menschen. Es ist nicht lange her, da mühten wir uns mit den vaterländischen Liebesansprüchen ab, und jetzt eben Amerika. Amerika! Ob man das Land „jetzt wieder lieben“ könne, fragt man uns, und ich muss sagen, dass ich fast ein bisschen Respekt habe vor dem geronnenen Unverständnis der Welt gegenüber, das darin zum Ausdruck kommt. Wenn Crazy Donald im Weißen Haus herumrumpelstilzt, soll man Amerika hassen, wenn Sleepy Joe dort dahindämmert, kann man es wieder lieben? Echt jetzt?

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Hiasenbichler
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Wie lange noch?

Wie lange noch werden wir diese eitlen in Selbstbewunderung versunkenen intellektuellen Scharlatane ertragen müssen

peter80
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Hype und Überhype

Warum sollte man es vor oder nach Trump lieben oder nicht.. Weder hat Obama oder Trump irgendwas nachhaltig verändert was von bestand war.. Typisch politik.. .. Alles unterliegt dem normalen Wandel der Zeit.

Ragnar Lodbrok
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Nein

fast die Hälfte hat diesen Maniac gewählt. Wobei...wir sind mit Kickl, Hofer und Strache auch nicht besser...

erstdenkendannsprechen
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das problem ist meiner meinung nach aber strukturell bedingt -

lange vernachlässigte bildung (bzw. bildung, die geld kostet), das gefühl vieler vom "establishment" verraten worden zu sein, das dauerende "wir sind die besten der welt"-narrativ in politik und medien, etc.