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"Abwarten, was passiert"Trump will friedliche Machtübergabe nicht garantieren

US-Präsident Donald Trump hat es abgelehnt, eine friedliche Übergabe der Macht nach der Wahl im November zu garantieren. "Wir müssen abwarten, was passiert", sagte Trump am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

© APA (AFP)
 

Ein Reporter hatte ihn zuvor gefragt, ob er bei "Sieg, Niederlage oder Unentschieden" bei der Wahl "hier und heute" eine friedliche Übergabe zusichere. Der Republikaner Trump tritt bei der die Wahl am 3. November gegen seinen Herausforderer Joe Biden an.

Kein Wechsel ohne Betrug

In seiner Antwort warnte Trump mit Blick auf die Zunahme der Abstimmung per Briefwahl erneut vor Betrug, ohne dafür stichhaltige Beweise vorzulegen. Der Präsident machte deutlich, dass es ohne Wahlbetrug seiner Ansicht nach nicht zu einem Machtwechsel, sondern zu einer Fortsetzung seiner Regierung kommen wird.

Biden sagte in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware nach Angaben von Reportern zu Trumps Aussage: "Er sagt die irrationalsten Dinge. Ich weiß nicht, was ich sagen soll." Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, kritisierte Trumps Aussage auf Twitter mit den Worten: "So stirbt die Demokratie. Ein Präsident, der so verzweifelt an der Macht festhalten will, dass er sich zu einem friedlichen Machtwechsel verpflichten will."

Trump hat bereits in der Vergangenheit für Aufsehen damit gesorgt, dass er sich nicht darauf festlegen wollte, ein Wahlergebnis anzuerkennen. So sagte der Präsident im Juli in einem Interview des Senders Fox News auf die Frage, ob er das Ergebnis akzeptieren werde: "Das muss ich sehen." Im Wahlkampf 2016 hatte Trump gesagt: "Ich werde die Ergebnisse dieser großartigen und historischen Präsidentschaftswahl voll und ganz akzeptieren, wenn ich gewinne."

Trump ließ am Mittwoch auch durchblicken, dass er sich auch mit juristischen Mitteln gegen eine Niederlage wehren wird. Er gehe davon aus, dass die Wahl im November vor dem Obersten Gericht landen werde, sagte er. Das sei auch der Grund, warum es so wichtig sei, dass das Gremium wieder mit neun Richtern besetzt sei, so Trump, der zur Empörung der Demokraten noch vor der Wahl eine Nachfolgerin für die vergangene Woche verstorbene liberale Richterin Ruth Bader Ginsburg nominieren will.

Kommentare (15)

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BernddasBrot
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und schnell noch

den obersten US Gerichtshof mit einer Neubestellung auf Kurs bringen . So schaut s aus wenn Politiker ohne Empathie an die Macht kommen , egal wo........

Patriot
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Der ist aus dem gleichen Weichholz geschnitzt, wie die blauen Politiker!

Große Pappalatur, nichts dahinter!

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
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Ich befürchte das amerikanische Wahlrecht steht auf Seite von Trump

und er wird wieder - mit weniger Stimmen als Biden - president.

Ragnar Lodbrok
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die einzige Chance ist,

wenn Biden haushoch gewinnt - und es nicht den Funken einer Chance für Trump gibt. Das wird vermutlich nicht passieren - Amerika wird vor einem Bürgerkrieg stehen.

Tyche
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Wer hat eigentlich diesem evolutionären Missgeschick …

einst das psycho-pathologische Zulassungsattest für dieses Amt ausgestellt? …

Wobei ich immer mehr glaube, dass Quentin Tarantino die letzten Jahre sein Set im Weißen Haus eingerichtet hat und dort gerade irgendeinen total abgefahrenen Film abdreht. Tja – ist wohl die letzte Hoffnung, dass dieser ganze Wahnsinn vielleicht doch nur ein Film ist? …

Besorgniserregend!

Hausverstand100
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Falls er

Eine Niederlage nicht akzeptieren will, muss man ihm halt im Cabrio durch Dallas chauffieren....

luddler1
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luddler1

am besten am 22. November

Lodengrün
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Trump wird keine Niederlage akzeptieren

Aber nicht im positiven Sinne, dass er den Ehrgeiz hat, nein, weil er in seiner ganzen Präpotenz nicht einsehen will, dass er in den Augen des Volkes versagt hat. Da wird dann Wahlbetrug etc. auf die Waagschale gelegt. Aber das ist uns doch nicht neu. Seine österreichischen Fans, die von der FPÖ können auch nicht verlieren. Obwohl ihre Leute wie Kunasek ihren Aufgaben nicht nachgekommen sind, hatten sie bei der BP Wahl die Chuzpe alle möglichen Dinge aufs Tapet zu bringen, dass die Wahl nicht rechtmäßig war.

Balrog206
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Loden

Auch rote konnten nicht verlieren sind durch Europa gereist um zu petzen wie kleine Kinder denen man das Spielzeug weggenommen hat vlg Futtertrog) !! Übrigens leider hatte ich gestern Zeit , und habe teils die Nationalrats Sitzung angesehen ! Prw und und siegi spielten dauernd am Handy rum , während andere Mandatsre ihre Rede gehalten haben! Uiii juiii juiiii sehr sehr respektlos !

Ragnar Lodbrok
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Das sind die Vorboten eines Bürgerkrieges

...

Ragnar Lodbrok
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Amerika verabschiedet sich von der Demokratie -

Putin, Lukaschenko, Erdogan, Trump

pescador
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Meine Prognose

Trump wird leider die Wahl gewinnen, weil er auf die einfachen Gemüter setzen kann. Und diese sind nun mal in den USA eindeutig in der Überzahl.

griesbocha
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Keine Sorge,

sogar die Amis sind lernfähig.

pescador
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Ja vielleicht

Das geht sich aber nicht mehr aus.

joe1406
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Wir sollten nicht so überheblich sein

Auch bei uns hat es ein Strache bis ganz nach oben geschafft und auch ein Kurz setzt auf die einfachen Gemüter - nur intelligenter. Ob das nicht noch gefährlicher ist?