Experte vs. Ex-MinisterSprenger - Anschober: "Ich halte Ihre Aussage für fatal"

Einen offenen Schagabtausch liefern sich der ehemalige Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Public-Health-Experte Martin Sprenger. Nicht einmal zu einem versöhnlichen Appell reicht es.

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Meine Herren, als Corona nach Österreich schwappte, kam es zum großen Schulterschluss, der aber bald aufgekündigt wurde. Sie, Herr Anschober, standen sogar unter Polizeischutz. Haben Sie eine Erklärung dafür, warum der Konsens so schnell zerbrochen ist?

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Danke für Ihr Verständnis.

dude
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Manche werden mich wieder prügeln und mit roten Daumen "bestrafen",

... aber seit Monaten rede ich hier in diesem Forum von der Wichtigkeit der Durchimpfung der "Risikogruppe". Dass es eine Covid-Risikogruppe gibt, dürfte mittlerweile außer Streit stehen, denn sowohl Anschober, als auch Sprenger sprechen sie an. Anschober meint, dass es zuwenig ist, sich bei der Impfung nur auf die Risikogruppen zu beschränken und Sprenger sagt, dass die Risikogruppen noch intensiver durchgeimpft werden sollten. Er wünsche sich eine Durchimpfungsrate von 95%.
Im Grunde ist es erschreckend, dass diese noch nicht bei 95% , oder gar bei 99% ist!!! Ich habe keine Ahnung wie niedrig sie ist, aber für die vielen, bis jetzt ungeimpften Risikopatienten ist die Chance sehr, sehr groß, im Krankenhaus oder auf der Intensivstation zu landen! Was wiederum für die gesamte Gesellschaft bedeutet, dass das Gesundheitssystem an seine Kapazitätsgrenzen stößt.
Mit der 100%igen Durchimpfung der Risikogruppen, wird Covid zu einer durchaus gefährlichen und unberechenbaren, aber "normalen" Krankheit, die bei ganz vielen harmlos bis leicht verläuft, bei manchen sicher auch schwerer, manche wird sie mit Sicherheit auch überraschen, weil sie sich nicht zur Risikogruppe gezählt haben, aber sie wird vor allem nicht das Gesundheitssystem überlasten!
Ich denke, dass Hr. Dr. Sprenger mit seiner Einschätzung goldrichtig liegt und ich bin mir sicher, dass sich in einigen Jahren, wenn die große Covid-Reflexion stattfinden wird, viele Kollegen bei ihm entschuldigen werden!

Franzzz
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Risikogruppe

Die Risikogruppe sind mittlerweile nicht die 60-80 Jährigen sondern die 40 - 60 Jährigen. Sie brauchen nur das Alter der Hospitalisierten anschauen. Hier liegt das Hauptproblem in der Impfquote.

dude
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Sie haben recht, Franz,

... dass sicher sehr viele Junge und noch jüngere in der Risikogruppe sind. Das Alter ist auch nur ein sehr bedingt tauglicher Indikator dafür!
Aber dies hätte schon seit 1 1/2 Jahren gesagt werden müssen! Ganz klare und unbeschönigte Wort: "Wenn Du 25 kg Übergewicht hast, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass Du im Krankenhaus oder auf der Intensivstation landest X%!"
"Wenn Du Raucher bist, steigt sie um Y%!"
"Wenn Du Bluthochdruck hast um Z%"
usw. usw...
Und es gibt viele unter 30-jährige, die unter die Risikogruppe fallen.
Sogar bedauernswerte Volksschüler, die 80 kg haben.
Wenn man diese Risikogruppen auf ihr Risiko aufmerksam macht, alle, wirklich alle Hebel in Bewegung setzt, um sie zu motivieren, sich kurzfristig zu impfen und langfristig gesünder zu Leben, wird man bei weitem erfolgreicher sein, als zu versuchen alle Menschen vom Kleinkind bis zum Greis gleichmaßen durchzuimpfen!
Und wenn die Risikogruppen durchgeimpft sind, haben wir kurzfristig kein Problem mehr mit Corona.
Mittel- bis Langfristig muss die größte Gesundheits und Vorsorgekampagne aller Zeiten einleitet werden!

Franzzz
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Risiko

Sie haben Recht, neben dem Alter gibt es klar definierte Erkrankungen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf. Ich denke, dass die Patienten welche wegen dieser Erkrankungen in ärztlicher Behandlung sind, fast vollständig geimpft sind. Allerdings gibt es viele Übergewichtige und auch viele mit latenten Diabetes, unbehandelten Bluthochdruck, die sich ihres eigenes Risikos gar nicht bewußt sind. Das sogenannte kickel'sche gesunde Immunsystem gibt es auch nicht und letztens gibt es vermutlich noch genetische Merkmale, die wir leider noch nicht festmachen können, welche einen fatalen Verlauf begünstigen. Niemand darf sich vor diesem Virus in falscher Sicherheit wiegen. Was ist gegen eine gut verträgliche, sichere Impfung einzuwenden? Ich zähle nicht zur klassischen Risikogruppe, arbeite im Gesundheitsbereich und für mich ist die Impfung selbstverständlich, weil neben dem Eigenschutz, das Risiko für meine Patienten so gering wie möglich sein soll.

dude
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Wie Sie ja meinem Posting entnehmen können,

... wende ich nichts gegen die Impfung ein und bin auch selbst geimpft! Ich versuch's ja nur pragmatisch zu sehen: "Wie kommen wir möglichst schnell aus diesem "Pandemie-Ausnahmezustand" wieder heraus?" So wie's seit 6 Monaten mit dieser penetranten, schreierischen Impfwerbung versucht wird, bei der der Impfdruck auf alle immer stärker erhöht wird, funktioniert es nicht! Das ist leider ein Faktum und mit der immer besser werdenden Impfwerbung wird es auch nicht die gewünschten Erfolge geben!
Und ich bin überzeugt davon, wenn wir die gesamte Energie, das gesamte Impfwerbebudget und das gesamte kreative Hirnschmalz in die - idealerweise 100%ige - Durchimpfung der Risikogruppen stecken, sind wir schneller im Normalzustand, als wenn wir versuchen, die Volksschulkinder auch flächendeckend zu impfen!
Denn die Risikogruppen sind - wie im Interview zu lesen ist - leider noch lange nicht durchgeimpft. Dr. Sprenger würde sich 95% wünschen.
Wenn wir hier an die 100% erreichen, hätten wir gewonnen! Allerdings müßten diese Gruppen genannt und in der Werbung direkt angesprochen werden!

JohannHadl
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Da hat man sich ja die richtigen 2 geholt!

Empfehle jedem nur die 2 ZIB2-Auftritte von Sprenger, einer im Frühjahr einer im Herbst 2020 sich anzusehen. Schwurbler ist nur ein Hilfdausdruck für ihn.
Bei Anschober verstehe ich nicht, wie gut der in allen Medien wegkommt, Er und sein Ministerium haben vor einem Jahr noch Mitte Oktober die kommende Welle nicht gesehen und verneint. Wieviele könnten/würden da noch leben, wenn hier rechtzeitig Massnahmen gesetzt worden wären ?

dude
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So ein schlechtes Sachverständnis wird Dr. Sprenger wohl nicht haben.

Sonst wäre er nicht im Feber 2020 in das fächerübergreifende Covid_Beratungsgremium der Regierung aufgenommen worden! Ich denke nicht, dass sie dafür irgendwelche "Nasenbohrer" rekrutiert haben. Dass es in der Wissenschaft immer unterschiedliche Meinungen und Lösungsansätze gibt liegt auf der Hand!
Und dass ab ca Juni 2020 alles nur auf "eine einzige richtige Meinung" reduziert wurde, steht bereits in den Geschichtsbüchern. Welcher der bessere Lösungsansatz gewesen wäre, werden wir in der Zukunft wissen, wenn dieses ganze Schlamassel endlich einmal vorbei ist!

Franzzz
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JEIN

Bei Sprenger bin ich zu 100% bei Ihnen. Bei Anschober bin ich in der Beurteilung gnädiger. Der Job des Gesundheitsministers in einer Pandemie ist wohl der undankbarste. Sie haben mit Ihrer Bewertung der 2.Welle im Oktober 2020 im Nachhinein gesehen völlig Recht. Allerdings war zu diesen Zeitpunkt das Narrativ "es wird/darf keinen 2. Lockdown geben " bei allen politischen Parteien und auch bei vielen Experten (u.a. auch Sprenger) en voque. Ein rechtzeitiger Lockdown wäre daher schwer durchsetzbar gewesen. Im Großen und Ganzen hat Anschober seine Sache gut gemacht vor allem authentisch und mit (zu) hohen persönlichen Einsatz. Die Schwurbler aus der 2. Reihe wie Sprenger, Söhnichsen, Haditsch, Schubert waren im Sinne der Impfmotivation und gemeinsamen Bewältigung der Pandemie kontraproduktiv.

JohannHadl
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Jein

Mir ist Anschober auch nicht unsympathisch. Aber jeder rote, schwarze, gar nicht zu reden von einem blauen Minister, wäre mit solch einer Performance (zu Recht) medial zerissen worden. Das Versagen im Herbst war nur der Höhepunkt einer Pannenserie in seinem Ministerium.
Sie reden sich hier etwas schön. Den Narrativ hat er selbst gepflegt und da ging es nicht um ein Hinterher-Besserwissen.

stadtkater
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Was meint Anschober mit seinem

letzten Wort "Schade"? Das verstehe ich nicht.

griesbocha
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Was gibt es da nicht zu verstehen?

Gesamten text lesen und "schade" in Zusammenhang bringen.

scionescio
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@KLZ: an anderer Stelle fragt die Redaktion scheinheilig nach Beispielen für verstörendes Verhalten der Redaktion….

… und hier wird dann zuerst eine absolut sachliche Feststellung zum Begriff Langzeitfolgen gelöscht und danach sogar noch die Frage nach dem Grund dafür, statt eine Antwort zu geben- Quo vadis, KLZ?

Kleine Zeitung
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Antwort

Sehr geehrte(r) scionescio,
Ihr Kommentar zu den Langzeitfolgen wurde automatisch entfernt, da der Kommentar, auf den sich Ihre Antwort bezogen hat, entfernt wurde.

scionescio
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@KLZ: und warum wurde die erste Bitte nach einer Erklärung für die Entfernung gelöscht und nicht gleich beantwortet?

Es ist auch unverständlich, einen Kommentar mit einer zugegeben falschen Behauptung (es gäbe beim Impfen so etwas wie Langzeitfolgen) zu löschen, wenn als Antwort eine sachliche Richtigstellung vorliegt, die offensichtlich sehr verständlich und einleuchtend war (abgeleitet aus der einhelligen Bewertung) - glaubt die Redaktion nicht auch, dass auf diese Art mehr zu Unrecht Verunsicherte sich vielleicht doch impfen lassen, als wenn beide Kommentare einfach gelöscht werden und damit das Gespenst Langzeitfolgen weiter sein Unwesen treiben kann?

Franzzz
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Der "Experte" Sprenger

Sprenger ist der Experte für Coronaverharmlosung. Seit Beginn der Pandemie hat er keine Gelegenheit ausgelassen, sich als Selbstdarsteller in Szene zu setzen. Den Zusammenhang von Infektionszahlen und Kollateralschäden hat er nicht verstanden, Schuld waren immer die Maßnahmen der Regierung. Jeden Sommer hat er die Pandemie für beendet erklärt, selbst mitten in der 4. Welle spricht er von "Virensaison"und endemischem Geschehen. Von Anfang an hat er von einem wirksamen Medikament geträumt und die Impfung als unrealistisch angesehen. Als die Impfung verfügbar war, hat er sich gemeinsam mit den #alles dichtmachen #allesaufdentisch Schauspielern gegen Maßnahmen und Impfungen in Szene gesetzt. Was hat er in seiner Funktion als public-health "Experte" zur Lösung beigetragen?

RonaldMessics
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zur temporären Aussetzung eines Impfstoffes in Schweden und Finnland

Herzmuskel-Entzündungen sind selten
Myokarditis heilt in der Regel rasch wieder ab, langfristige Folgen sind extrem selten. Die Komplikation tritt während einer Coronaerkrankung deutlich häufiger auf als nach einer Impfung. Die Fälle, die bisher nach mRNA-Impfungen registriert wurden, waren gut behandelbar und erholten sich rasch. Hier stimmen die Beobachtungsdaten aus vielen Ländern mit denen aus der Schweiz überein.

Nach Angaben der Swissmedic auf Anfrage ist die überwiegende Zahl der Betroffenen genesen oder befinden sich zum Zeitpunkt der Meldung noch in der Genesung. Es wurden in der Schweiz keine Fälle gemeldet, in denen der Verdacht besteht, dass eine Myokarditis aufgrund eines Covid-19-Impfstoffs zum Tod geführt hat (in einem Fall eines älteren, schwer vorerkrankten Patienten, der Swissmedic gemeldet wurde, wurde die Myokarditis auf einen viralen Infekt zurückgeführt).

Generell ist das Risiko für eine Myokarditis bei einer Covid-19 Erkrankung um ein mehrfaches höher als bei einer Impfung. Mehr Informationen sind in Studien zu finden.

RonaldMessics
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Sehr geehrter Herr Sprenger

Von einem Experten erwarte ich mir eine exakte Auskunft. Wieso schaffen sie es nicht? Wollen sie uns nicht exakt informieren?? Gibt es andere Beweggründe?

eratum
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Von allen Experten und "Experten"

bekommt man von Hr. Sprenger wohl die detailliertesten Infos. Und zwar mit Abstand. Und mit Fakten belegt. Sorry, das konnte ich so nicht unkommentiert stehen lassen. Dass er hier in einem gekürzten Interview nicht ihre gewünschten Details darbietet, liegt daran, dass es in dieser Form hier auf dieser Seite nicht gedacht ist dafür.

Franzzz
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"Faktenbasiert und verhältnismäßig"

...das Narrativ der Schwurbler

X22
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Warum wurde es dann von Hrn. Sprenger speziell angesprochen,

in Bezug auf den angesprochenen Konsenswunsch von Hrn. Anschober, allen die Sinnhaftigkeit der Impfung klarzumachen, bewirkt ja seine Antwort das Gegenteil, es erzeugt weitere Unsicherheiten bei den Menschen.

RonaldMessics
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@eratum

ich sagte und behauptete nicht, dass er im Vergleich zu anderen Experten schlechter abschneidet. Ich postete, dass ich mir mehr von ihm erwarte, außer die lapidare Info, die Schweden setzen einen Impfstoff aus.
Ich postet auch nicht, die Schweden machen etwas falsch, oder die Schweizer etwas richtig. Ich will ein gutes Gesamtbild als Information, und das darf man von einem Experten erwarten.

joulrich
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schwarz-weiß leider auch hier

In dem Interview liegen beide meiner Meinung nach in vielen Punkten oft teilweise richtig. Leider besteht jeder wie mittlerweile zu oft üblich, drauf vollkommen richtig zu liegen und somit, dass der andere komplett falsch liegt. Untermauert wird das von einseitiger Darstellung für Lösungen/Problemen wo dann alle Alternativen oder Nebeneffekte ausgeblendet werden.
Im einzigen Punkt, indem man sich einig ist, dass man alle mit einem Impftermin anschreiben hätte sollen, ist nichts passiert. Gratulation.

Aber grundsätzlich liegen die beiden gar nicht so weit voneinander entfernt, die Impfung unterstützen beide, der Anschober ist halt dafür alle mit fast allen Mitteln zur Impfung zu bringen, der Sprenger halt primär die Älteren/Risikogruppen. Das Problem in der Diskussion, für Anschober ist es fatal, dass der Sprenger die Impfung bei den unter 20-jährigen kaum Prio sieht, der Sprenger findet den immer steigenden Druck/Zwang zur Impfung für alle fatal.
Es läuft dann leider drauf raus, dass es nicht mehr um unterschiedliche Meinung dazu geht, wie man möglichst viele sinnvoll impfen/Vorgehen kann, sondern der jeweils andere liegt komplett daneben, verursacht Schaden bis hin zu Feindbildern.

Leider verstärkt sich für mich immer mehr das Gefühl, dass es von allen Beteiligten gar nicht mehr darum geht die aktuelle Situation möglichst gut zu meistern, sondern den eigenen Standpunkt zu verteidigen und andere Standpunkt schlecht zu machen.

Stemocell
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Könnte den Herrn Anschober

einmal jemand darauf hinweisen, dass er nicht mehr Mitglied der Bundesregierung ist und ihm nichts passieren kann, wenn er beispielsweise seine eigene Meinung einbringt und nicht gebetsmühlenartig das wiederholt, was uns das türkise Gruselkabinett versucht, seit fast 2 Jahren als den einzig richtigen Weg einzutrichtern. Warum z.B widerspricht der dem Herrn Sprenger so vehemt, wenn dieser richtigerweise festellt, dass es wichtiger ist, die Impflücken bei Risikogruppen und älteren Menschen zu schließen, anstatt völlig sinnlos Kinder und Jugendliche zu impfen? Vielmehr halte ich Anschobers Aussagen für fatal, die Menschen weiterhin glauben zu lassen, ihre Kinder und Jugendlichen seien durch das Virus in Gefahr, obwohl dies schlichtweg nicht der Fall ist. Bis auf sehr wenige Ausnahmen betreffen schwere Verläufe mit Todesfolge Menschen über 60 mit Vorerkrankungen, siehe Statistik Austria. 97% aller Coronatoten waren über 60 Jahre alt, aber Hauptsache, der Achtjährige ist geimpft.

eratum
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Alleine von der Ausbildung her

geht der Punkt hier an Sprenger - Herr Anschober verteidigt nach wie vor lediglich die Regierungslinie. Und die kennen wir ja zur Genüge. Eine andere Beleuchtung der Situation wurde nicht zugelassen - und darum auch der oftmalige Hass auf Hr. Sprenger. Dabei ist er ja gar nicht soweit weg vom herrschenden (Regierungs-)Konsens. Er unterscheidet lediglich die Risikogruppen und richtet den Scheinwerfer auch auf die Pandemie-Maßnahmen-Folgen und Auswirkungen. Und DIE sind fatal. Und dass junge Menschen und Kinder nicht zur Risikogruppe gehören. Und vor allem ist er der einzige, bei dem ich in den letzten Monaten valide Zahlen zu Hospitalisierungen, Todesfällen und Impfdurchbrüchen erhalten habe. Zwar nicht von Österreich aber auch aus Europa. Er ist halt nicht von der Fraktion "Lass-dich-impfen-und-frag-net-deppat" - und das schmeckt halt vielen nicht. Und das ist gut so!

Franzzz
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Wie bitte?

"Allein von der Ausbildung her geht der Punkt hier an Sprenger"

Wie bitte? Wenn jemand trotz Ausbildung so weit daneben von wissenschaftlicher Evidenz liegt und glaubt die " Maßnahmen" seien an allem Schuld, dann sollte er eigentlich einen Minus Punkt bekommen. Es ist einfach unseriös wenn man Impfnebenwirkungen betreffend Myocarditis überbewertet/Risiko von Myocarditis bei Erkrankung ist 10x höher und damit jüngere Menschen in der Impfentscheidung bewußt falsch informiert. Typisch Sprenger

hortig
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Sprenger

Nur ein egomanischer Selbstdarsteller, passt zum servus tv

 
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