Mehr IntensivpatientenTrotz Wochenende: 10.478 Neuinfektionen, 39 Tote

Am Wochenende wird bekanntlich weitaus weniger getestet als unter der Woche. Dennoch liegt die Zahl der neuen Coronafälle in Österreich weiterhin über der 10.000er Marke.

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Verlegung von Intensivpatienten aus Salzburg ins AKH Wien © APA/AKH WIEN/KARIN FEHRINGER
 

Die erste Woche des österreichweiten Lockdowns ist nahezu vorbei, die Zahlen der Neuinfektionen gehen zwar nach unten, sind aber weiterhin hoch.

Am heutigen Sonntag meldet das Innenministerium 10.478 neue Corona-Fälle. Die Zahl der mit Covid-19 in Zusammenhang stehenden Todesfälle erhöhte sich um 39 Todesopfer. Damit wurden seit Pandemiebeginn österreichweit 12.388 Corona-Todesopfer verzeichnet.

Zum Vergleich: Am Montag wurden 13.608 Neuinfektionen gemeldet, am Dienstag waren es  9513, am Mittwoch 15.365, der Donnerstag 13.592, am Freitag 12.245 neue Corona-Fälle und am Samstag 11.671.

Neuinfektionen nach Bundesländern

Burgenland: 211
Kärnten: 1345
Niederösterreich: 1744
Oberösterreich: 2263
Salzburg: 842
Steiermark: 1022
Tirol: 980
Vorarlberg: 988
Wien: 1083

Anstieg bei Intensivpatienten

Auf den Normalstationen gibt es eine minimale Entspannung: Derzeit werden 3217 Coronapatienten in Österreichs Krankenhäusern behandelt, die Zahl ist damit gegenüber dem Vortag um 43 Personen zurückgegangen. Allerdings: In Kärnten gibt es ein Plus von 20 Fällen, in Salzburg um zehn.

Gestiegen ist auch die Zahl der intensivpflichtigen Patienten. Dieser Wert hat um zwölf Fälle zugenommen. Aktuell werden 620 Menschen mit Corona auf den heimischen Intensivstationen behandelt.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 393.031 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 330.203 aussagekräftige PCR-Tests. Die Positiv-Rate betrug 3,2 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt erneut über dem Schnitt der vergangenen Woche (durchschnittlich 2,7 Prozent positiv).

Wenige Erststiche bei Impfungen

87.568 Impfungen sind am Samstag durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses somit 6,315.501 Menschen bereits zumindest eine Impfung erhalten. 5,950.884 Menschen und somit 66,6 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Von den 87.568 Impfungen waren 10.394 Erststiche, das sind 11,87 Prozent. Damit liegt die Zahl der erstmaligen Impfungen unter dem Sieben-Tages-Schnitt von 11.779. 11.303 Impfungen waren Zweitstiche. Der weitaus größte Teil der Immunisierungen waren mit 65.871 Drittstiche (75,22 Prozent). Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 581.005 Drittstiche verabreicht.

Die Impfraten nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen hatten 59,1 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre betrugt die Rate 65,6 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 70,4 Prozent.

Kommentare (25)
future4you
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Vielleicht schaffen es beide Seiten,

Impfgegner und Impfbefürworter zu einem Advent- und Weihnachtsfrieden. Einfach nur innehalten, beobachten und nicht bewerten. Es täte allen sehr gut!

blackpanther
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Alles schön und gut

aber wer demonstriert gegen die Impfung, wer hetzt gegen die Impfung und wer fühlt sich, obwohl Verursacher, in der Opferrolle? Demonstrieren diejenigen, die bereit sind, mitzuhelfen und sich impfen ließen und jetzt trotzdem wieder im Lockdown sind gegen die Ungeimpften? Nein! Und das, obwohl sie jede Menge Gründe hätten, denn ich fühle mich schon verschaukelt, wenn ich mich mit Millionen anderen an die Maßnahmen halte und dann sehe ich, wie zigtausende die ganzen Bestrebungen mutwillig zunichte machen und eine sinnbefreite Demo nach der anderen abhalten, sich um keinen Mindestabstand kümmern, keine Masken tragen und von weit her anreisen! Da geht mir dann das Geimpfte auf! Also. von wem geht die Spaltung aus?

samro
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ich sehe das wie black panther

es tut mir leid aber gespalten und gehetzt wird auf hoechstem niveau aus diese gruppe und mein verstaendnis ist einfach null da.
wenn man selbst als quasi unkritisch deppert und gefolgsvieh gesehen wird weil man sich kuemmert wie es weiter gehen soll dann wird man gewertet und unter dem hetzen leidet man ohnehin schon lange.

gonzolo
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Wart mal future …

ich leg jetzt ne Weihnachts-CD ein – zünd a Kerzerl an … und dann les ich dein Posting noch einmal … mal schaun …

Ba.Ge.
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last christmas

War der Versuch erfolgreich? 🕯

gonzolo
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Teils – teils, bege …

bei „Last Christmas“ musste ich tatsächlich kurz innehalten und an die Demostranten denken … klingt ja wie eine Verheisung … und dann flackerte auch noch das Kerzerl so eigenartig …

gonzolo
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uuups ...

Verheißung natürlich ...

STEG
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Innehalten, beobachten,

nicht bewerten? Impfgegnern und Verweigerern sind die Folgeschäden egal. Lockdownkosten und Überlastung der Spitäler soll man beobachten und nicht bewerten. Geht's noch????

future4you
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Was ändert sich an der Situation,

wenn Sie es bewerten? Es wäre zumindest einmal ein Versuch wert für eine Gegenstrategie, damit sich das ganze nicht weiter aufschaukelt. Denn etwas muss allen klar sein: Das Virus wird irgendwann entweder weg sein, oder wir werden mit ihm leben. Was aber sehr schwer zu beseitigen sein wird, ist der aufgestaute Hass. Also machen Sie sich keine Sorgen, bei mir gehts noch.

Ba.Ge.
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Eine Bewertung der Situation

ist hinsichtlich der logistischen Planung im Krankenhaus zb durchaus sinnvoll. Also keine Schuldzuweisung - diese ist für nichts, eine Bewertung aber schon.

Das Virus wird höchstwahrscheinlich nicht auf mysteriöse Weise verschwinden, vermute ich - aber unser Körper wird Jahr für Jahr besser damit umgehen können. Bis dorthin sind ständige Bewertungen der Situation aber für die problemlose Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems jedoch mMn unerlässlich 💁🏼‍♀️

lucie24
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Es wird weniger getestet?

Das stimmt doch schon lange nicht mehr...

vonnixkummtnix
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Schwerpunktkrankenhäuser für Impfunwillige

Nachdem sich nach Angaben diverser Gruppierungen so viele Impfunwillige aus dem Spitalsbereich finden und man ja eigentlich nur bei einer Fehlmedikation durch Ivermectin, Vitamin D oder Aluhutverlust im Krankenhaus landet. Könnte man anteilig Schwerpunktkrankenhäuser einrichten, wo alle Impfunwilligen landen und von Impfunwilligen versorgt und behandelt werden. Also etwa 240 Intensivbetten österreichweit werden diesen Personen zur Verfügung gestellt. Diese Krankenhäuser erhalten natürlich auch die gleiche Grundunterstützung wie die anderen. Von mir aus sollen dort auch Extradosen Ivermectin zur Verfügung gestellt werden, die von diesen Ärzten dann auch guten Gewissens verabreicht werden können. Die Patienten können ev. im Vorfeld auch unterschreiben, dass sie sich auch von Selbststudiumsärzten (bzw. Personen die diese Kenntnisse beim Langzeitphilosophiestudium, Schauspiel usw. erworben haben) behandeln lassen.

markus144
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Man könnte auch das wenige positive hervorheben...

Sonntag vor einer Woche waren es noch 14042 Neuinfektionen.

Steirer79
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Medien

Können alles schlechtmachen und das tun sie auch mit erfolg

fdaxner
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Wer’s glaubt

Wer’s glaubt

checker43
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Sie

würden selbst dann nichts glauben, wenn Sie oder ein Angehöriger beatmet werden muss. Deshalb sind Leute wie Sie das Problem dieser Pandemie.

DannyHanny
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Fdaxner

Stimmt! Sind wahrscheinlich mehr, weil durch Homeoffice usw. Weniger getestet wird!
Aber die Samstag Demos werden schon für Nachschub sorgen!

carlottina22
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Vielleicht könnte

man das Ganze ein wenig optimistischer formulieren? Es sind immerhin ca. 4000 Neuinfektionen weniger als letzten Sonntag. Ich will nichts beschönigen, natürlich schlagen sich die hohen Zahlen der letzten zwei Wochen auf den Intensivstationen nieder. Aber die Panikmache de Berichterstattung gefällt mir nicht.

DannyHanny
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Carlottina!

Wieso Panikmache??
Empfinden Sie Panik?

carlottina22
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DannyHanny

Absolut nicht. Aber weniger resiliente Menschen, die nicht in der Lage sind, den Überblick zu bewahren, müssen aufgrund solcher Schlagzeilen den Eindruck gewinnen, dass alles von Tag zu Tag schlimmer wird. Ich beschönigen nichts, die Situation ist prekär. Aber neutraler und unaufgeregtere Berichterstattung wie in den Medien anderer Länder wäre angebracht.

demitigo
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Panikmache?

ich lese hier eine objektive Darstellung der Zahlen heraus und keine Panikmache.
Außerdem: solange die Zahlen auf den Intensivstation nicht signifikant sinken und so eine stabile Situation über Wochen erhalten bleibt, hat es absolut keinen Sinn optimistischer zu formulieren, da die Personen mit jeder "tollen Nachricht" blind nachlässig werden!!!

tannenbaum
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Solange

man es seitens der Regierung zulässt, das allein in Graz 25 bis 30.000 Corona-Leugner ungeimpft und ohne Maske Schulter an Schulter durch die Straßen ziehen, wird sich an den Zahlen auch nichts ändern. Da kann sich der Rest der Bevölkerung noch so penibel an die Coron-Regeln halten.

owlet123
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Vor allem die kritischste Zahl -

die Auslastung der Intensivbetten kann sich so nicht verbessern, eher im Gegenteil...

SOEDING1956
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ICH HOFFE BEI DEM SCHNEEFALL.....................

bleiben alle daheim - auch Zuhause kann man sterben

Stony8762
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Soeding1956

Auch mit Hirn kann man dumm sein!