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AußensichtAllein gegen Abtreibung zu sein, bringt Trumps Richterkandidatin vor die neue Inquisition

Hans Winkler meint, die Attacken auf Trumps Kandidatin für den Supreme Court Amy Coney, Barret gingen ins Leere.

Amy Coney Barrettt während ihrer Anhörung im US-Senat in Washington
Amy Coney Barrettt während ihrer Anhörung im US-Senat in Washington © (c) AP (Erin Schaff)
 

Als Donald Trump seine Kandidatin für den Posten eines beigeordneten Richters am Obersten Gerichtshof der USA vorstellte, war das Urteil über die Person schnell gefällt: Amy Coney Barrett sei eine „konservative Katholikin“, hieß es, oder gar „erzkonservativ“. Die Ironie daran ist, dass im Katholischen das Präfix Erz- als besondere Hervorhebung gilt. Ein Erzbischof ist kein gewöhnlicher Bischof und ein Erzengel ein ganz hoher Engel.

Kommentare (5)

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rouge
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Erzkonservativ.

Die Anhörung mit Inquisition zu vergleichen ist schon ein starkes Stück. Naja, wer Orban und Jansa lobt, der hat halt ein eigenes Weltbild. Warum dieses regelmäßig in der Kleinen Zeitung verbreitet werden darf, erschließt sich mir nicht wirklich.

mjshholt
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"Erzkonservative"

Meinungsfreiheit.. auch wenn es gar nicht zu meiner Meinung über das Thema passt. Der Autor könnte man auch als erzkonservative nennen...

isogs
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an seiner stelle

würde ich das Wort Inquisition schön bleiben lasse, mir ist es nur aus der Katholischen Kirche bekannt......

wjs13
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Herr Winkler verwechselt da was

Amy C. Barret ist nicht Opfer der Heiligen Inquisition, einer Erfindung der Katholiken, sondern würde sie wahrscheinlich gerne wieder einführen. In einer modernen Gesellschaft muß Religion Privatangelegenheit sein und darf sich nie in Politik und Jurisdiktion einmischen.
Leider ist, auch bei uns, das genaue Gegenteil der Fall. Alle alterieren sich, zu Recht, über den politischen Islam, während sich die christlichen Religionen immer weiter politisieren, anstatt sich um das Seelenheil ihrer Schäflein zu kümmern.

dieRealität2020
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hervorragender Artikel mit zutreffenden Inhalt

einer der wenigen Journalisten die hier in der Kleinenzeitung größtenteils sachlich und kompetent ihre Artikel schreiben. Oft genug kann ich aus meiner Sicht ihre Inhalte beurteilen wie auch hier. Im gewissen Alter war man halt auch oft "vor Ort" dabei und besitzt auch eine dementsprechende Lebenserfahrung. Was zeitweise ihren Kollegen hier oft fehlt.
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Meine Grundlagen zu ihren Meinungen, 3 Patenkinder durch 2 Generationen seit Anfang der 70iger Jahre aus NJ und ihrem Umfeld mit dem ich nicht nur elektronisch, sondern auch durch die Jahrzehnte persönlich kommuniziere gegenseitige jährliche Besuche, über die USA samt Trumpf benötige ich keine Presseagenturen oder Meinungen über Dritte und Vierte Personen die wieder nur Informationenaus den Medien erhalten.