Chat-VerkehreDirk Stermann oder warum er immer Österreich erklären muss

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Dirk Stermann
Dirk Stermann © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

Lieber Herr Stermann, das ist ein Kolumnen-Reminder! Vielen Dank und liebe Grüße, Susanne Rakowitz.“ Alle zwei Wochen, meistens an einem Mittwoch, erhalte ich diese freundliche Erinnerung aus Graz. Susanne Rakowitz und ich sind ein eingespieltes Team, ohne einander zu kennen. Bis Freitag habe ich dann Zeit, die Kolumne zu schreiben. In dieser Woche erhielt ich die Erinnerung, als ich in Deutschland zu Besuch bei meiner Mutter war, die ihren achtzigsten Geburtstag feierte.
„Ist das ein Chat-Verkehr mit Österreich?“, fragte meine Mutter. Ich nickte. „Mit einer Tageszeitung“, sagte ich. „Chat-Verkehre mit österreichischen Tageszeitungen? Wird da bald die Staatsanwaltschaft kommen?“ „Nein“, antwortete ich. „In Österreich sind nicht alle Tageszeitungen so wie „Österreich“. Auch in Österreich sind die allermeisten Chats juristisch einwandfrei.“ „Gott sei Dank“, sagte meine Mutter und empfand diese Nachricht als ebenso großes Geschenk wie den Kaschmirschal, den ich ihr geschenkt habe.

Kommentare (1)
mobile49
1
23
Lesenswert?

immer wieder lesenswert

und es gibt auch "studienabbrecher" , die trotzdem einen wertvollen beitrag leisten können
man glaubt es kaum
ironie off

ich verstehe seine mutter und die brüder vollinhaltlich

alles liebe zum 80 . geburtstag und viel gesundheit weiterhin