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GastkommentarSterbehilfe: Nicht durch die Hand, sondern an der Hand

Gudrun Kattnig spricht sich für die Beibehaltung des Verbots von aktiver Sterbehilfe in Österreich aus.

© APA/Sebastian Kahnert
 

In Deutschland hat ein Sterbehilfeverein erstmals in einem Pflegeheim einem 90-jährigen Bewohner bei der Selbsttötung geholfen. Was im Nachbarland möglich, ist in Österreich (noch) verboten. Aber der Verfassungsgerichtshof hat in diesen Tagen darüber beraten. Es verwundert, dass dies gänzlich ohne öffentlich geführte Debatte geschah. Keine Diskussion, kein Aufschrei.

Kommentare (3)

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crawler
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Ist ja

fast ein Grund seine Patientenverfügung zu überdenken.

wjs13
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Gehört zum Recht auf das Leben auch ein Recht, getötet zu werden oder zu töten?

Reine Polemik
Es geht darum anstelle jahrelangem Siechtums in Würde sterben zu können.

differentialrechnung
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Vielschichtig

so, wie die Definition von "Würde" beim Kranksein und Sterben kaum allgemein gültig gefasst werden kann, so wenig lässt sich auf die Frage Recht oder Pflicht auf "Sterbehilfe" eine allgemein gültige Antwort finden. "Rechtzeitige Selbsttötung", ehe jemand zum Sich-Töten Hilfe braucht, kann wohl auch nicht allgemein empfohlen werden...