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Kinderrechte für Kinder erklärtKennst du deine Rechte?

Am 20. November ist der "Internationale Tag der Kinderrechte": Jedes Kind sollte wissen, welche Rechte es hat. Wir haben für dich einen Überblick über die wichtigsten Kinderrechte gemacht.

Sujetbild: Am 20. November ist der Internationale Kinderrechtetag. Er soll jedes Jahr an die Rechte der Kinder erinnern © (c) Krakenimages.com - stock.adobe.com
 

Von Menschenrechten oder Verletzungen dieser Menschenrechte hast du vielleicht schon öfter gehört oder gelesen. Natürlich gelten die Menschenrechte auch für Kinder. Aber wusstest du auch, dass Kinder eigene Rechte haben? Kinder brauchen nämlich besonderen Schutz und Unterstützung. Am 20. November 1989 wurde deshalb die sogenannte Kinderrechtskonvention von den meisten Ländern der Erde unterzeichnet, auch von Österreich. All diese Länder und ihre Politikerinnen und Politiker haben sich mit ihrer Unterschrift dazu verpflichtet, die Rechte der Kinder zu achten und einzuhalten. Insgesamt stehen in diesem Gesetz 54 Rechte, die Kinder überall und zu jeder Zeit haben müssen. Derzeit sind die Rechte wegen der Coronakrise ein bisschen eingeschränkt. Das ist eine besondere Situation und deshalb braucht es gerade besondere Regeln. Du kannst zum Beispiel nicht so einfach Freunde treffen, nicht in die Schule gehen oder  Sobald die Krise vorbei ist, müssen aber wieder alle Rechte gelten. Hier sind die zehn wichtigsten Kinderrechte zusammengefasst:

  1. Das Recht, gesund aufzuwachsen: Du hast das Recht, so gesund
    wie möglich aufzuwachsen. Wenn du krank bist, hast du das Recht, zu einem Arzt zu gehen oder im Spital behandelt zu werden. Damit du gesund bleibst, hast du auch das Recht auf eine gesunde Ernährung, ausreichende Lebensmittel und Wasser.

  2. Das Recht auf Bildung: Du hast das Recht in die Schule zu gehen und dort schreiben und lesen zu lernen. Das gilt für alle Kinder, egal, ob ihre Eltern reich oder arm sind, oder in welchem Land sie aufwachsen.

  3. Das Recht auf beide Eltern: Auch wenn deine Eltern geschieden sind oder nicht zusammenleben, hast du das Recht, beide zu sehen. Außer es tut dir nicht gut.

  4. Das Recht auf eigene Meinung: Du hast das Recht, bei allem, was dich betrifft, mitzureden und immer zu sagen, was du denkst. Du darfst zum Beispiel selbst entscheiden, was du in deiner Freizeit machen willst oder wer deine Freunde sind.

  5. Das Recht auf die beste Unterstützung: Kinder mit einer Behinderung haben das Recht, besonders gut gefördert zu werden. Erwachsene müssen alles tun, damit sie ein möglichst gutes Leben führen können.

  6. Das Recht auf Information: Du hast das Recht, dich über alles, was in der Welt passiert, zu informieren. Alles muss so erklärt werden, dass du es auch verstehen kannst.

  7. Das Recht auf Erholung, Freizeit und Spiel: Erwachsene müssen dafür sorgen, dass du genügend Zeit und Möglichkeit hast, zu spielen und dich auszuruhen. Das ist nämlich besonders wichtig, damit du dich gut und gesund entwickeln und aufwachsen kannst.

  8. Das Recht auf gleiche und faire Behandlung: Jedes Kind hat das Recht auf alle Kinderrechte, egal, wo es lebt, wo es herkommt, welche Hautfarbe oder Religion es hat, welche Sprache es spricht, ob es ein Bub oder Mädchen ist, ob es eine Behinderung hat und ob es arm oder reich ist.

  9. Das Recht auf ein Leben ohne Gewalt: Niemand darf dich schlagen oder dir Gewalt androhen. Die Erwachsenen müssen dafür sorgen, dich vor Gewalt, Missbrauch oder Ausbeutung durch andere Menschen zu schützen.

  10. Das Recht, vor Krieg geschützt zu werden: Du hast das Recht, dass du geschützt wirst, wenn es Krieg gibt. Kinderflüchtlinge haben das Recht auf besonderen Schutz und Hilfe. Auch wenn es eine Hungersnot oder eine Naturkatastrophe gibt, muss dir geholfen werden.

Gut zu wissen

Nicht alle Kinder kommen zu ihren Rechten. Gerade in armen Ländern können viele Kinder nicht in die Schule gehen, müssen schwer arbeiten, sterben an Krankheiten, die eigentlich heilbar wären, oder werden als Soldaten in den Krieg geschickt.

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Danke für Ihr Verständnis.

heinz31
1
9
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Und wann kommt Teil 2?

Motto:
Die Kinder haben Rechte, aber auch Pflichten!
Damit das miteinander funktionieren kann.

SillyChancellor
9
7
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Die Rechte sind derzeit ein bisschen eingeschränkt...

Die Untertreibung des Jahrhunderts!
Kinder dürfen sich nicht frei bewegen und werden von bösartigen Zeitgenossen denunziert, wenn sie friedlich am Spielplatz spielen.
Kinder werden nicht ausgebildet.
Kinder werden zu Sündenböcken der Nation gemacht und beschuldigt, die Oma ins Grab zu bringen.
Kinder sind vermehrter Gewalt durch überforderte Betreuungspersonen ausgesetzt.
Kinder werden - so wie jede kritische Stimme momentan - absolut nicht gehört.
...
Aber klar, dass Herr Kurz kein Interesse an dieser Bevölkerungsgruppe zeigt. Schließlich leben ab nächstem Jahr mehr SeniorInnen in diesem Land als Kinder und Jugendliche. Und wer macht das Kreuzerl am Stimmzettel?

GordonKelz
1
5
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TAG DER KINDERRECHTE.....

...und der Villacher Bürgermeister weiß nichts besseres als Kinder für Wahlwerbung zu missbrauchen...ein Verurteilter versucht sich als Kinderfreund ....was es alles gibt im
Wahlkampf...der Schleim spritzt waagrecht...
Gordon

woody
1
16
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Ja, das alles ist wichtig,

aber leider wagt es offensichtlich niemand auszusprechen, dass für jeden mit Rechten auch (in diesem Fall kindgerechte) Pflichten verbunden sind. Das kommt halt weniger gut an.

Ad 4.): Unser gesamtes Miteinander (ob im Großen oder Kleinen) beruht u.a. auch darauf, dass eben nicht jeder immer das tun kann, was er/sie gerade will...

bond007
1
5
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Recht auf die beste Unterstützung??

Auch das ist Falsch! Versucht mal einen Kindergarten und Schulplatz für ein Kind mit Beeinträchtigungen zu finden. Jeder Direktor wehrt sich mit Händen und Füßen. Weil das Kostet ja extra Ressourcen.

niederlh
3
11
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Punkt 4

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Punkt 4 irgendwo so steht, denn wenn das Kinder so lesen, ist es für sie ja ein Freibrief auch Dinge zu zerstören. Wenn sie dann etwas tun, das strafrechtlich verfolgt werden kann, sind natürlich die Eltern schuld....

niederlh
1
10
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Wieso rot?

Steht ja drin,: "Du darfst selbst entscheiden, was du in deiner Freizeit machst...." Und so kannst ja nicht sein - oder?