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Im GesprächCovid-Genesener: ,,Die Bettdecke war schwer wie ein Eisenteppich''

Was im März mit Fieber begann, führte zu einem Hubschraubereinsatz des Bundesheers und sechs Wochen Koma. Heute erholt sich Peter Pessl Schritt für Schritt von seiner Covid-19-Erkrankung.

Zurück im Leben: Peter Pessl mit  seiner Frau Angelika.
Zurück im Leben: Peter Pessl mit seiner Frau Angelika. © Guggenberger
 

Der Muttertag dieses Jahres sorgte bei Peter Pessl für große Verwunderung: Wie kann es schon Mai sein? Es war doch gerade erst März. An dem Tag, an dem Kinder ihren Müttern in die Arme fielen, Gedichte vortrugen und selbst gepflückte Blumen überreichten, war der 63-Jährige gerade dabei nach einem sechswöchigen Tiefschlaf sukzessive wieder zu sich zu kommen. Der Grund dafür: eine Covid-19-Erkrankung mit schwerem Verlauf.

Kommentare (37)

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CuiBono
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Wo bitte

ist mein Kommentar vom 17.10.2020 - ca. 11h10 zu @Barni1 ???

femoli
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Freut mich...

...wirklich für Herrn Pessl dass er wieder am Weg der Genesung ist und ich wünsche ihm noch ganz lange ganz viel Gesundheit!!

Was mich allerdings irritiert ist seitens KLZ der Zeitpunkt der Berichterstattung nachdem das „Gröbste“ bereits vor rund einem halben Jahr abging.
Da frag ich mich: „Lückenfüller“ oder Panikmache - jetzt wo Zahlen wieder stark steigen...???

schulzebaue
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Gottseidank

Ist das ja nur bei Corona so und bei allen anderen Infektionskrankheiten bzw. Zuständen nach Koma ganz anders.

isteinschoenerName
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Das hat niemand behauptet, schnauzebacke.

Was hingegen schon etliche Leute behaupten: Dass das Coronavirus harmlos sei, "nur eine Grippe", oder aber garnicht existent.
Und gegen diesen Schwachsinn, der vorallem übers Internet (Stichwort FaKebook) verbreitet wird, gilt es nun mal entschieden vorzugehen!

glashaus
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@isteinschoenername

ich denke es gilt in Österreich Meinungsfreiheit und zudem sind manche poster hier im Forum an Respektlosigkeit nicht zu überbieten. zb. wenn ich statt schulzebaue einfach schnauzebake sag.

isteinschoenerName
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@glashaus Missverständnis, es gehört eben nicht zur persönlichen

Freiheit des Einzelnen, die Gesundheit anderer Mitmenschen mutwillig zu gefährden. Und mit der öffentlichen Verharmlosung einer Krankheit in den sozialen Medien fängt es an. Die nächste Stufe sind dann z.B. Maskenverweigerer in öffentlichen Verkehrsmittel, die tätlich auf Menschen losgehen, die sich regelkonform verhalten. Ist doch alles schon mehrfach vorgekommen in letzter Zeit, wie Sie wissen ...

AndiK
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Ich dachte mir

COVID verläuft bei allen so dramatisch?

VH7F
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Je mehr Krankengeschichten die Kleine bringt,

desto schneller ist man mit der Zeitung durch, weil uninteressant!

Carlo62
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@VH7F

Aha, weil es nicht in Dein Weltbild passt, dass Corona eben doch nicht wie eine normale Grippe verläuft?

schulzebaue
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Also

Ob es das nicht auch nach einer Influenza gibt.

Wie naiv muss man sein.

gm72
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Eben nicht in dieser Häufigkeit.

Nur weil Sie einen Bericht lesen, ist das nicht der einzige schwere Fall. Und der aufmerksame Leser erinnert sich an die Berichterstattung, was COVID mit den Lungenbläschen anstellt im Gegensatz zu anderen Grippe- oder grippeähnlichen Infekten. Zudem werden auch andere Organe angegriffen in ganz schweren Verläufen, bei "herkömmlicher" Influenza nicht.

Mein Graz
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@VH7F

Umkehrschluss:
Je weniger Krankengeschichten die Kleine bringt, desto harmloser ist Corona?

Und für alle, die es nicht verstehen, hier in "leicht verständliche Sprache":

Es stehen in der Zeitung Berichte über schwer an Corona Erkrankte. Sollen die Medien weiter darüber berichten? Obiger User meint vermutlich NEIN.
Ich meine JA: denn nur weil über etwas nicht berichtet wird ist es ja trotzdem da und gefährlich.

joe1406
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Fragen für mich

Ich wünsche Herrn Pessl von Herzen alles Gute meine Frage ist aber eine andere: Was passiert Covid Patienten, die keinen Freund als Arzt haben? Frage zwei: uns Österreichern versucht man richtigerweise die Gefährlichkeit von Corona aufzuzeigen, offenbar nimmt man es aber von den zuständigen Stelen eher locker. Locker wie eine Grippe eben bis es den Patienten viel schlechter geht

umo10
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Weil Grippe

nicht tagesaktuell ist und COVID-19 eine 4x so hohe Sterblichkeit hat lt ages

SoundofThunder
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🤔

Die Mortalität ist 16x höher.

Barni1
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@umo10

Mich würde es aber schon interessieren wie die AGES zu dieser Annahme kommt.
Laut WHO waren bis jetzt ca 10% der Bevölkerung weltweit mit dem Virus infiziert. Das würde bedeuten, dass bei einer Bevölkerungszahl von derzeit ca 7,8 Milliarden 780 Millionen Menschen davon betroffen waren und 1,1 Millionen Menschen damit oder daran verstorben sind. Das ergibt bei mir eine Mortalitätsrate von ca 0,14% ähnlich der saisonalen Grippe.

Hazel15
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Grippe-Genesene

Warum bringt man keinen Bericht von Grippe-Genesenen., die Wochenlang auf Intensiv lagen, trotz Impfung!! Und jetzt unter anderem noch Lungenbeschwerden haben und sich nie mehr richtig erholt haben. (Grippe ist auch ein Lungenvirus). Von den Toten, die nicht mehr berichten können....

Ragnar Lodbrok
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Von den Gripoetoten die nicht

geimpft waren?

carpe diem
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Grippe, Schlaganfall, Herzinfarkt, Krebs ...

ja, das sind schwerwiegende, oft tödliche
Erkrankungen.Aber muss man Covid deshalb verharmlosen? Wollen wir wirklich warten, bis der Beweis erbracht ist, dass auch unser Gesundheitssystem an seine Grenzen kommen kann? Ich verstehe einfach nicht,
warum man so einfache Vorkehrungen wie Maske,
Abstand und Hygiene nicht einfach mitträgt, egal, welche Einstellung man zur Regierung hat. Um die geht es nämlich nicht.

derschwarze
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Ich verstehe nicht,

weshalb Abstand halten, Hygiene etc. keine Wirkung zeigt. Überall herrscht Maskenpflicht und wird auch eingehalten, dennoch steigen die Fall Zahlen. Kann es sein, dass wir keine Ahnung haben, wie sich das Virus tatsächlich verbreitet?

scaramango
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Diese Vorkehrungen zeigen Wirkung -

- wer aber mit offenen Augen durch Österreich geht, sieht, wie viele Menschen sich schlicht nicht daran halten !!!!

Teenager kuscheln eng zusammen über den Handys, Menschen machen Party wie eh und je, Hunderte besuchen Begräbnisse und danach in engen Lokalen einen "Leichenschmaus"..... von DA kommen die Zahlen!

Balrog206
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Jeder

Von euch beiden hat recht ! Ich glaube wenn man es wirklich eindämmen will geht es nicht mit wischi waschi Regelungen ! Zb mit Maske zur umkleide u zum platz und danach spielen wir Fußball ( Hobby ) . Mit Maske zur Kantine u dann wieder alle 10 aus 10 verschiedenen Haushalten an einem Tisch zur Nachbesprechung ! Man könnte nat auch freiwillig verzichten , aber das wäre dann einfach nur mehr Arbeiten wer noch hat und dann wieder heim in die eigenen 4 Wände !

hfg
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Ich leugne Corona nicht

Trotzdem, das ist ein bedauerlicher Fall wie es sicher leider doch gar nicht so wenige gibt. Wenn diese Person, sofort getestet und mit der richtigen Diagnose behandelt worden wäre, wäre das nicht passiert. Immer wieder kommt es vor das falsche oder gar keine Diagnosen gestellt werden und daher schlimme Krankheitsverläufe entstehen. Diese Person hatte Glück das zumindest später alles unternommen wurde und er es überlebt hat. Man kann an vielen an und für sich nicht schweren Erkrankung sterben wenn falsch oder gar nicht diagnostiziert wird. Blinddarmentzündung, Herzinfarkt, Blutvergiftung usw. die Liste kann fast unendlich fortgesetzt werden.
Ich würde auf jeden Fall den Arzt wechseln, den der hat einen fast tödlichen Fehler gemacht.

Mein Graz
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Alles Gute!

Und danke für den Bericht aus erster Hand.
Er sollte allen die der Meinung sind, Corona ist "eh nur eine normale Grippe", mit der "wir leben müssen" Stoff zum Nachdenken geben.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft, dass Sie sich rasch und vollständig erholen!
Liebe Grüße aus Graz!

lacrima
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So wie scionescio....

.....schreibt, man kann jeden Tag sterben und nicht nur an Covid 19. Mein Mann hat sein Leben lang am Bau gearbeitet und dabei sein Knie ruiniert. Dann, als er nach jahrelangem Leiden eine Knieprothese bekam hat er sich einen Krankenhauskeim eingehandelt. 14 Monate danach ist er an einem septischen Schock mit Herzstillstand verstorben!!! Wenn er so eine Aufmerksamkeit bekommen hätte von den Ärzte, so wie Heute jeder Corona erkrankte, würde er heute noch LEBEN!!!

lacrima
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Zu den Daumen nach unten Drücker.....

......danke dafür! Ich wünsche niemanden, nicht mal meinem ärgsten Feind, dass jemand so etwas erleben und mitmachen muss, was mein Mann vermutlich wegen „Ärztefehler“ erleben musste, bevor er mit 63Jahren verstarb!!!😢😭

 
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