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Fehlsichtigkeit Kurz-, Weit- und Alterssichtigkeit: Wie war das nochmal?

Wenn Gesichter verschwimmen, die Zeitung schwer lesbar wird oder Straßenschilder aus dem Blick verschwinden, dann deutet alles auf eine Fehlsichtigkeit hin. Was das bedeutet, erklärt ein Experte von Pearle Österreich.

1. Kurzsichtigkeit: Was ist das?

Wenn das Auge „zu lange“ ist: 
Prinzipiell nehmen kurzsichtige Menschen weit entfernte Gegenstände unscharf wahr, alles wirkt verschwommen, während Objekte in der Nähe ohne Probleme erkannt werden. 

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"Der Grund für die Kurzsichtigkeit kann ein zu langer Augapfel, ein zu hoher Brechwert der Augenlinse oder eine Kombination aus Beidem sein. Zur Vorbeugung empfiehlt sich, beim Lesen oder Schreiben stets auf eine gute Beleuchtung zu achten“, sagt  Christoph Gruber.

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Wer seine Fehlsichtigkeit mit einer Brille korrigieren lassen möchte, erhält Gläser mit einem negativen Brechwert. Das bedeutet, dass der Punkt, an dem ferne Objekte bestmöglichst abgebildet werden, so verschoben wird, dass er direkt in der Netzhautebene liegt.

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2. Weitsichtigkeit: Was heißt das?

Wenn das Auge „zu kurz“ ist: Weitsichtige Menschen sehen weit entfernte Dinge gut. Die nähere Umgebung wird allerdings sehr unscharf wahrgenommen.


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„Erste Folgen sind beispielsweise schnell ermüdende, brennende Augen beim Lesen. Auch Kopfschmerzen, Doppelbilder oder Schwindel sind mögliche Symptome. Zu einer Weitsichtigkeit kommt es dann, wenn der Augapfel zu kurz gebaut und die Lichtstrahlen auf der Netzhaut nicht ausreichend gebündelt werden können. Die Weitsichtigkeit ist häufig vererbt“, erklärt Christoph Gruber.

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3. Alterssichtigkeit: Ab wann?

Die Alterssichtigkeit tritt durchschnittlich ab dem 40. Lebensjahr auf. Die Linse verliert dabei an Elastizität. Dadurch schafft sie es nicht mehr sich rund zu wölben und dadurch Objekte scharf werden zu lassen.

Und: Der Kern der Linse wird mit zunehmenden Alter stets härter und weniger biegsam. Zu Beginn der Alterssichtigkeit fällt meist auf, dass der Wechsel zwischen Nah- und Ferneinstellung kurz unscharf ist. Auch Kleingedrucktes kann nicht mehr nahe am Auge gelesen werden. Die Arme werden stattdessen lang gemacht und Texte weiter weghalten.

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Da es für die Augen und das Gehirn eine Herausforderung ist, ein klares Bild zu empfangen, kommt es zu einer schnellen Ermüdung des Sehapparats oder Kopfschmerzen. „Egal ob man davor normal-, kurz- oder weitsichtig war, die Alterssichtigkeit betrifft so gut wie jeden Menschen und ist optimal auszugleichen. Beispielsweise ermöglicht es eine Gleitsichtbrille in der Nähe, Ferne und in den Zwischenbereichen ohne Einschränkungen sehen zu können und ist oftmals die beste Lösung“, rundet Christoph Gruber ab.

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