Für Licht ins DunkelSpezialausgabe der "Millionenshow" mit Sorgenfalten

Zwei Schauspieler, eine TV-Köchin und ein Hitparadenstürmer: Für die „Licht ins Dunkel“-Aktion quizzen heute Abend in ORF 2 vier Promis.

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Die Promi-Millionenshow fuer Licht ins Dunkel
Michael Schönborn, Petra Morzé, Armin Assinger, Silvia Schneider und Chris Steger © ORF
 

Hätten Sie’s gewusst? Forschende haben herausgefunden: Um miteinander zu kommunizieren, ...? So lautet die Frage. Die vier Antwortmöglichkeiten bzw. Fortsetzungen des Satzes: A) rülpsen Haie B) gähnen Zitteraale C) furzen Heringe D) schniefen Wale.
Richtige Antwort: C! Heringe furzen, um miteinander zu kommunizieren. „Natürlich hat man große Angst, sich zu blamieren“, gesteht TV-Köchin und Designerin Silvia Schneider, der noch etwas eine Sorgenfalte hinter den Kulissen des Kölner Quizstudios bereitete: „Mein größtes Problem ist, dass ich es liebe zu zocken, und da muss ich mich hier total zurückhalten, da es ja um den guten Zweck geht“, sagt die 39-Jährige.

Als Ex-Partnerin von Andreas Gabalier lernte sie bei der „Promi-Millionenshow“ den Shooting-Star des Dialekt-Pops kennen: Chris Steger, jüngster Amadeus-Gewinner der heimischen Award-Geschichte (für den Ohrwurm „Zefix“), kommt bei Assinger auf dem heißen Stuhl ganz schön ins Schwitzen. Wie Schneider nennt auch der 17-jährige Salzburger Geografie als eine der „Angst-Kategorien“. „Singen würde mir jedenfalls leichter fallen, als hier nach Antworten zu suchen“, lacht er. Und sagt über sein Debütalbum: „Die besten Lieder schreibt man in der Sprache, in der man redet.“

Euphorisch reiste hingegen Schauspielerin Petra Morzé an: „Ich wollte hier immer schon einmal dabei sein und habe mich jahrelang gefragt, warum ich keinen Anruf vom ORF bekomme“, lacht die 57-jährige Kärntnerin, die bis 2019 Ensemblemitglied des Burgtheaters war. Die Nervosität sei mit einem Premierenabend am Theater jedenfalls nicht vergleichbar, sagt Morzé. Und außerdem gehörten Blamagen zum Leben.

Seit „Dancing Stars“ bin ich es gewöhnt, dass ich mich öffentlich blamiere“, scherzt Mime Michael Schönborn, der Armin Assinger leicht verwirrte, dass er in der Erfolgskrimireihe „Die Toten von Salzburg“ den Mann von Erwin Steinhauer spiele. Der Quiz-Moderator hat jedenfalls noch keine Folge davon gesehen. Konnte aber mit Kardinal Christoph Schönborn telefonieren, fungierte er doch trotz Bischofskonferenz als Telefonjoker für den Bruder. „Mit der Hilfe von oben“ – doch ob sie auch zur richtigen Antwort führte, ist heute ab 20.15 Uhr (ORF 2) in einer mehr als zweistündigen Spezialausgabe zu sehen, die am 10. November aufgezeichnet wurde.
Auch Schneider hatte mit Corinna Milborn und Michaela Kirchgasser zwei Promis als Telefonjoker. Maximal 300.000 Euro konnten für „Licht ins Dunkel“ erspielt werden.

Zum ORF-Quiz

Drei „Promi-Specials“ trägt der ORF pro Saison aus.
Alle 15 Fragen richtig zu beantworten schafften bisher etwa Julia Cencig, Wolf Bachofner, Angelika Kirchschlager und Stephan Eberharter.
Jeder Promi kann bis zu 75.000 Euro für den guten Zweck erspielen.

Kommentare (2)
deCamps
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Aus meiner Sicht ein Trauerspiel.

"Maximal 300.000 Euro konnten für „Licht ins Dunkel“ erspielt werden." Daher benötigen wir eine zielführende und effektive Reform für unsere Bildung und Kultur. Mit lernendem Wissen und nicht mit Handling des Smartphones.

deCamps
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9
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Spezialausgabe der "Millionenshow"

Mit derartigen Fragen über das Furzen ist es tatsächliche eine Spezialausgabe. Was ist da mit uns Menschen los?