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Regina HübnerVillacherin gewinnt Watzlawick-Kunstpreis

Die international tätige und gebürtige Villacher Künstlerin Regina Hübner wird eine Installation zur Würdigung von Paul Watzlawick in Warmbad gestalten. Sie ging als Gewinnerin aus dem offenen Kunst-Wettbewerb der Stadt Villach hervor.

Die Siegerin des Bewerbs: Regina Hübner
Die Siegerin des Bewerbs: Regina Hübner © KK/Stadt Villach
 

Die Entscheidung war nach vier Stunden eingehender Beratung und konstruktiver Diskussion sonnenklar und fiel einstimmig aus: Regina Hübner, die in Rom lebende und international tätige Künstlerin, wird in ihrer Geburtsstadt Villach eine Installation zur Würdigung von Paul Watzlawick gestalten. „Die Jury war sofort von ihrem Vorschlag begeistert, weil er so stimmig und in sensibler Weise die Arbeit des Kommunikationswissenschaftlers wiedergibt“, sagt Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.

Insgesamt gab es 31 Einreichungen, die allesamt das Werk Watzlawicks in den Mittelpunkt stellen sollten. Die Fachjury setzte sich aus einem mehrköpfigem Team aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Politik und Verwaltung zusammen. Regina Hübners Entwurf zeigt eine zeitgemäße künstlerische Intervention, mit dem Titel „Kommunikation – Beziehung - Wirklichkeit“. Zwei kreisförmige, polierte Edelstahlobjekte stehen sich gegenüber, wobei der Kreis das Individuum als System symbolisiert und in Beziehung zu seinem Partner-Objekt steht. Das Gesamtbild ändert sich je nach Standpunkt des Betrachters, außerdem sind Zitate und Textpassagen von Paul Watzlawick in Deutsch und Englisch angebracht.

Regina Hübner verarbeitet in ihren Werken stets die zwischenmenschliche Beziehung und die Subjektivität der Kommunikation. Sie schafft Kunstwerke zu aktuellen Themen und realisiert einzigartige Rauminstallationen. Ihre künstlerische Sprache umfasst Fotografie, Video, Sound, Performance und Installationen bis hin zu Texten, Sujets und Objekten. Ihre Werke waren 2018 im Dinzlschloss zu sehen; aktuell stellt sie bei der Manifesta 13 in Marseille aus. Noch bis Freitag kann man sich die besten Projekte im Dinzlschloss anschauen.

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