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Hermann NitschBlumenfleisch, das glüht und leuchtet

Neu und überraschend: Das nitsch museum in Mistelbach zeigt pastose Arbeiten in Orange oder Rosa von Hermann Nitsch. Ab 11. Juli sind einige auch in Graz zu sehen. Besuch auf seinem „Schüttboden“.

Hermann Nitsch vor den Ergebnissen seiner 81. und 82. Malaktion im Nitsch-Museum in Mistelbach © Renate Heger
 

Es war wie die perfekt inszenierte Schlusspointe: Im Sonnenuntergangsrot erhob sich ein Pfau, flog über das Eingangstor von Schloss Prinzendorf im Weinviertel und geleitete die Gäste mit aufgerissenen Augen hinaus. Der gut aufgelegte Gastgeber Hermann Nitsch hatte davor im Hof den Vorsitz an einer langen Tafel inne. Bei panierten Steinpilzen, Tafelspitz und Weißwein in Dopplern aus seinem Weingarten plauderte der 81-Jährige, den alle nur „Nitsch“ nennen und duzen, über seine neue Ausstellung und sein geplantes 6-Tage-Spiel Ende Juli 2021 auf dem Areal.

Kommentare (4)

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plolin
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Waaaas?

Den gibt es noch immer?

critica
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Nitsch ... noch immer aktiv!

Ja, weil die Ähnlichkeit zur Ausweidung bei Tieren .... macht ihm Freude (Eigenerklärung).
Und dann gibt es viele Leute die dafür auch noch viel Geld ausgeben!
Nitsch versteh ich, die Käufer seiner "Werke" nicht!

unfassbar
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Wenn man einmal Nietzsch heisst,...

...kann man sich anscheinend alles erlauben....

Bluebiru
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Warum?

Ich mag den neuen Stil von Nitsch, den man übrigens nicht wie Friedrich Nietzsche schreibt.

Mal schauen, was seine neuen Werke kosten.