Filmkritik"Suicide Tourist": Tötung auf Verlangen

Spannender Suizid-Thriller von Regisseur Jonas A. Arnbys. Neu im Kino.

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Neu im Kino: Der Thriller "Suicide Tourist" mit Nikolaj Coster-Waldau © Filmladen
 

Bewertung: ***

Wer im „Hotel Aurora“ eincheckt, reist nicht mehr lebend ab. Das abgelegene Luxusresort in den Bergen wirbt mit betreutem Suizid – individuell gestaltet, nach dem letzten Willen seiner Gäste. Das ideale Reiseziel für Selbstmörder Max (Nikolaj Coster-Waldau), der an einem unheilbaren Gehirntumor leidet. Doch das One-Way-Angebot hat einen Haken: Ist der Vertrag mit dem hoteleigenen Abschiedsberater einmal unterschrieben, gibt es kein Zurück mehr.

Regisseur Jonas A. Arnbys („When Animals Dream“) entführt in seinem puzzleartigen Mystery-Thriller das Publikum auf eine kafkaeske Reise zwischen Sein und Schein. Tollpatschige Selbstmordversuche des vom „Game of Thrones“-Darsteller verkörperten Protagonisten treffen auf ethisch-moralische Grundsatzfragen.

Gekonnt verlagert Arnby die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Sterbehilfe auf die inszenatorische Ebene und überrascht mit einem finalen Plottwist.

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