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Die Kritik zum Oscar-Sieger"Parasite": Bitterböse Kapitalismus-Komödie über einen koreanischen Klassenkampf

Bong Joon-hos Film über das Auseinanderdriften der südkoreanischen Gesellschaft gewann 2019 die Goldene Palme in Cannes. Und sorgte für einen Überraschungserfolg bei den Oscars. Lesen Sie hier die Filmkritik.

„Parasite“: bitterböse Gesellschaftssatire, verpackt in eine schwarzhumorige Familienkomödie © Filmladen
 

Bewertung: ****

Vier Oscars in den Königsdisziplinen "Bester Film", "Beste Regie", "Bestes Original-Drehbuch" und "Bester nicht englischsprachiger Film" für Bong Joon-hos "Parasite" bei den 92. Academy Awards. Lesen Sie hier unsere Filmkritik nach: Turbokapitalismus ist in Südkorea allgegenwärtig. Das bekommt auch Familie Kim in ihrer Kellerwohnung zu spüren. Doch das Vater-Mutter-Tochter-Sohn-Gespann ist erfinderisch. Als der Sohn Nachhilfelehrer bei der reichen Familie Park wird, drehen die Kims den Spieß um und machen die Reichen nach und nach von sich abhängig. Während das verwöhnte Ehepaar Park und seine Kinder nicht wissen, wie ihnen geschieht in ihrer luxuriös-modernen Villa, kennen die vier Underdogs auf dem Weg nach oben kein Pardon.
Der südkoreanische Regisseur Bong Joon-ho hat mit „Gisaengchung“ („Parasite)“ eine bissige Kapitalismus-Komödie inszeniert, die sich im Laufe der kurzweiligen zwei Stunden und zwölf Minuten immer weiter ins Bösartige steigert – inklusive einiger ordentlicher Überraschungen.

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