Nicht "sein" PreisPeter Handke: „Der Nobelpreis passt nicht zu mir“

Widerstrebend und mit leiser Skepsis äußerte sich der Nobelpreisträger Peter Handke vor Jahren in einem Gespräch mit der Kleinen Zeitung zur höchsten Auszeichnung, die Schriftstellern verliehen wird.

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Peter Handke © APA/BARBARA GINDL
 

Nobelpreis? „Das passt nicht zu mir. Preise passen nicht zu mir. Kleine Preise, ja. Die passen gut zu mir. Ein Preis, den es noch nicht gibt, über den würde ich mich freuen. Vielleicht kommt er noch. Im Himmel oder wo.“ So antwortete Peter Handke im ersten aus der Reihe großer Interviews gegenüber der Kleinen Zeitung, befragt zu seinen Erwartungen, was den Nobelpreis für Literatur betrifft. Es ist Jahre her.

Der Nobelpreis sei nicht sein Preis. Es gäbe so typische Nobelpreisträger wie Vargas Llosa oder Günter Grass. So einer wolle er nicht sein. „Das ist der Tod der Literatur.“ Handke stieß sich vor allem am Umstand, dass über Jahrzehnte kein Lyriker mehr den Nobelpreis erhalten habe. „Das ist seltsam oder? Lyrik ist doch die Essenz von Literatur.“

Handkes Heimat: Einblicke in sein Zuhause in Chaville

Seit 27 Jahren lebt der Schriftsteller Peter Handke in Chaville, einem Vorort von Paris.

wolfgang zajc

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