Interview zum BriefwechselIlse Aichinger und Ingeborg Bachmann: Briefe einer Freundschaft

Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger haben sich zahlreiche Briefe geschrieben. Irene Fußl ist Mit-Herausgeberin dieses Briefwechsels, der private Einblicke erlaubt.

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Ingeborg Bachmann, fotografiert von ihrem Bruder Heinz Bachmann © Heinz Bachmann
 

Wie haben sich Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger kennengelernt?
IRENE FUßL: Ingeborg Bachmann hat sich 1947 in Wien einem Kreis von Literaten rund um Hans Weigl angeschlossen und wahrscheinlich ist sie Ilse Aichinger dort begegnet. Es ist aber auch möglich, dass sich die beiden im intellektuellen Kreis von Elisabeth Liebl kennenlernten, die eine wichtige Förder- und Vermittlerfigur war. Bachmann wohnte bald bei ihr zur Untermiete und Liebl vermittelte ihr auch die Stelle beim Sender Rot-Weiß-Rot (Anm: Radiosender unter Aufsicht der US-Besatzungsbehörde).

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