Forschung aus Kärnten - PHDie Kleinsten bestmöglich begleiten

Die ersten 54 Elementarpädagoginnen an der Pädagogischen Hochschule Kärnten stehen kurz vor ihrem Studienabschluss.

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Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen sind für die frühkindliche Förderung enorm wichtig
Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen sind für die frühkindliche Förderung enorm wichtig © lordn - stock.adobe.com
 

In den vergangenen drei Jahren haben 54 Elementarpädagoginnen nicht nur täglich das Beste in der Begleitung von Kindern in elementaren Bildungseinrichtungen gegeben, sondern auch in ihrem berufsbegleitenden Studium an der Pädagogischen Hochschule Kärnten (PHK). Erstmals hat das Bachelorstudium der Elementarpädagogik im Wintersemester 2018/19 gestartet. Es richtet sich an Leitungen von elementaren Bildungseinrichtungen oder an Personen, die eine solche während ihrer Berufslaufbahn anstreben.

„Wir wissen heute, wie wichtig die Erfahrungen sind, die Kinder in ihren ersten Lebensjahren machen. Und wir sehen, dass Kinder immer mehr Zeit dieser ersten Jahre in Bildungseinrichtungen verbringen“, sagt Elisabeth Nuart, Studiengangsleiterin der Elementarpädagogik an der PHK. Waren es früher meist Kinder ab vier Jahren, die einige Stunden am Tag in einem Kindergarten verbrachten, werden heute bereits Einjährige viele Stunden außerhalb der Familie betreut.

Wir wissen heute, wie wichtig die Erfahrungen sind, die Kinder in ihren ersten Lebensjahren machen.

Elisabeth Nuart

PH Kärnten Elisabeth Nuart, Studiengangsleiterin der Elementarpädagogik an der PH Kärnten
Elisabeth Nuart, Studiengangsleiterin der Elementarpädagogik an der PH Kärnten © PH Kärnten

„Die Bedürfnisse der Kinder müssen wahrgenommen werden. Sie müssen dort abgeholt werden, wo sie stehen, um körperlich und psychisch gesund aufwachsen zu können“, sagt Nuart. Einer der Schwerpunkte liege zwar nach wie vor im sozialen Lernen, aber es gehe heute auch verstärkt darum, Kindern mehr Mitentscheidung zu ermöglichen. Und das erfordere viel Fingerspitzengefühl.

„Die Qualität dieses Erfahrungsraumes rückt daher seit Jahren in den Fokus wissenschaftlichen Interesses und es braucht Orte, wie dieses Studium, um neue Sichtweisen mit der Praxis in Austausch zu bringen“, sagt die Studiengangsleiterin.

Das Ziel des Studiums ist die Vertiefung des Wissens der Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen bezüglich frühkindlicher Entwicklung und Bildung, die Förderung jener Fähigkeiten, die zu einer professionellen Arbeit in Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen notwendig sind, und die Aneignung von Führungskompetenzen.

Um sich für das Studium an der Pädagogischen Hochschule Kärnten zu qualifizieren, benötigen Interessierte neben dem Abschluss etwa der Bafep Kärnten auch vier Jahre Berufserfahrung. Das nächste Bachelorstudium der Elementarpädagogik startet im Herbst 2022. Interessierte können sich bereits informieren und voranmelden.

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