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LehrberufeLehrlinge: Imagewandel durch Corona?

Klopapier und Konturenschnitt: In der Coronakrise kristallisierte sich heraus, welche Berufe vor allem auch emotional systemrelevant sind. Doch, was ist die Lehre aus dieser Zeit?

 

Von Klopapier und Konservendosen zu Germ, bei dem den Kunden auch heute noch das Herz aufgeht. So sieht die komprimierte Fassung von Lisa-Marie Wolfs vergangenen Arbeitswochen aus. Die 22-Jährige ist im zweiten Lehrjahr als Einzelhandelskauffrau bei Spar in Gleisdorf. Einerseits, weil sie die Schule einfach satthatte, andererseits weil sie endlich auf eigenen Beinen stehen wollte – vor allem auch finanziell. Für sie eindeutig die richtige Entscheidung, betont Wolf, denn anders, als andere habe sie nun einen sicheren Job. „Und die Verunsicherung ist momentan doch bei vielen sehr groß.“

Lisa-Marie Wolf Foto © Spar/Thomas Luef
Lisa-Marie Wolf ist eine von vielen „Helden des Alltags“, die in der unsicheren Zeit der Ausgangsbeschränkung, die Stellung gehalten haben. In der Coronakrise gewann zuvor Selbstverständliches wieder an Wert und jene, die sich dort einsetzten an Anerkennung. „Anfangs war es schon herausfordernd. Ganze Klopapierpaletten waren innerhalb von fünf Minuten weg“, erzählt die 22-Jährige, die sich am liebsten in der Obstabteilung kreativ austobt. Mittlerweile habe sich die Situation aber wieder halbwegs beruhigt. Nun gilt es, Maske zu tragen und Abstand zu halten – die neue Normalität. Doch, welchen Einfluss haben die vergangenen Wochen auf das Image der Lehrberufe dieser „Helden des Alltags“?

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jaenner61
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na da bin ich neugierig

wieviel vom helden image für diese berufe bei den lohnverhandlungen im herbst noch vorhanden ist 🤔