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Wetter-Experte Kachelmann"Es stinkt wieder abends in Österreich"

Wetter– und Klima-Experte Jörg Kachelmann spricht im Interview über den gesundheitsgefährdenden Trend zu Holz- und Pelletsöfen und den Ursprung von Feinstaub in den Vororten.

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„Am Abend gibt es die mit Abstand dreckigste Luft – und zwar dort, wo die Menschen wohnen“, klagt Kachelmann über den Unsinn der Holzöfen
„Am Abend gibt es die mit Abstand dreckigste Luft – und zwar dort, wo die Menschen wohnen“, klagt Kachelmann über den Unsinn der Holzöfen © atelier helge o. sommer
 

Auf Twitter veröffentlichen Sie vor kurzer Zeit einen Beitrag, in dem Sie die Luftgütequalität der Kärntner Gemeinde Ebenthal zerlegt haben. Bevor wir über die Details sprechen, eine profane Frage: Warum analysieren Sie als Schweizer die Werte eines Vorortes von Klagenfurt?

Kommentare (75)

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ovis volgus
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selbstverliebt und geltungssüchtig

Der Herr Kachelmann braucht hin und wieder seine Opfer um sich in Szene zu setzen. In einem Punkt hat er aber grundsätzlich recht: Ein privater Holzofen sollte nicht als „Müllverbrennung“ missbraucht werden. Das passiert leider vielerorts, möglicherweise in einkommensschwachen Haushalten oder durch fehlendes Bewusstsein.

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eleasar
2
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Kachelmann sollte dieses aktuelle Buch lesen:

"Klimawandel – Stopp und Umkehr mit Biomasse, Holzkohle und Zwischenfrucht" von "Biomassepapst" August Raggam. Biomasse ist Teil der Lösung, nicht des Problems.

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hagenau
1
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es lebe die kontroverse ...

da freut sich das journalistenherz - eine heftige debatte ausgelöst! verantwortung geht aber anders, liebe leute von der kleinen. erzählt mir bloss nicht, ihr wärt nicht auf die idee gekommen, die thesen von kachelmann gegenzuchecken, bevor ihr sie abdruckt. im übrigen: 1. jeder fachmann wird sofort bestätigen, dass die herkunft von kleinst-partikeln heutzutage genau bestimmt werden kann, wozu dann noch die aufwirbelung am strassenrand kommt, d.h. solche vermutungen von kachelamann od wem immer entbehrlich sind 2. kollege kachelmann diese behauptungen nicht das erste mal und unbeirrt von allen widerlegungen veröffentlicht.

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schlue
2
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Journalismus muss verantwortungsvoll sein

Es gibt viel Schwachsinn im Netz, ich verstehe allerdings nicht, warum es die Kleine Zeitung nötig hat, jeden Schwachsinn zu teilen und sich damit auf die Seite der Öllobbyisten stellt. Jede Aussage dieses Herrn, der überhaupt keine Qualifikation hat, ist kompletter Schwachsinn, Holzheizungen sind so ziemlich das ökologischste wie ökonomischer Heizsystem, sind CO2 neutral und emittieren keinen schädlichen Feinstaub. Man kann einen Kaminofen aus dem Baumarkt nicht mit einer Holzbrandheizung vergleichen, deren Verbrennung absolut sauber ist.

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KarlKapper
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Die Stadt Sheffield in Mittelengland...

...hat eine ungünstige Kessellage und es gab daher bereits im vorigen Jahrhundert Einschränkungen beim Heizmaterial. Der Grund: nicht die Gesundheit der Menschen sondern die von Schwefel und anderen Stoffen angegriffene Bausubstanz.

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Begl
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Herr Kachelmann

Sollte besser auf sein Privatleben schauen und solchen Unsinn vermeiden! In Österreich gibt es unzählige Firmen die mit Tausenden Mitarbeitern beste Arbeit für optimale Verbrennung von Holz leisten! Wärmepumpen sind sicher nicht so sauber wie sie hier dargestellt werden.... schon gar nicht Wartungsfrei... und ab einer gewissen Außentemperatur eine reine Stromheizung ( wahrscheinlich teilweise Atomstrom )

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hugo22
9
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Licht aufgeht....

Bei dieser Aussage "Holz ist auch beim CO2-Ausstoss die weitaus dreckigste Heizmethode. " hoffe ich nur, dass uns allen schön langsam ein Licht aufgeht.

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Geerdeter Steirer
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Den Kreislauf wissen und nicht ungerechtfertigt panisch dagegen interpretieren !

Kurz gesagt – Holz verbrennt klimaneutral. Denn das während der Wachstumsphase der Luft entnommene Kohlendioxid ist im Gleichgewicht mit dem beim Verbrennen entstehenden. Es spielt keine Rolle, ob Holz verbrannt wird oder im Wald langsam vermodert – in beiden Fällen entsteht keine zusätzliche CO2 Belastung für die Umwelt. Das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid wird von den Bäumen im Wald wieder aufgenommen und durch Photosynthese in Sauerstoff umgewandelt. Bei diesem Prozess werden für uns und die Umwelt gefährliche Stoffe aus der Luft herausgefiltert und der Baum im Wald kann wachsen. Dieser Kreislauf beginnt immer wieder von neuem. Beim Verbrennen von Holz wird also kein zusätzliches Kohlendioxid freigesetzt. Der klimaneutrale Brennstoff ist somit nicht an der Entstehung des Treibhauseffekts beteiligt.

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tenke
1
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Alternative?

Das eigentliche Problem ist, dass es warm hauptsächlich dann wird, wenn man etwas verbrennt. Und dann besser Holz als Öl.
Vorschläge für flächendeckende Alternativen sind herzlich willkommen.

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Geerdeter Steirer
1
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Diese Ökoheizung nutze ich zu meinem ruhigen Gewissen !!

Erdwärme über Flachkollektoren gewonnen:
Bei Flachkollektoren werden die Rohrleitungen flächig – in etwa wie bei einer Fußbodenheizung – in einer Tiefe von ein bis zwei Metern unter der Erde verlegt. Bei günstigen Bodenverhältnissen können so etwa 25 Watt je Quadratmeter gewonnen werden. Soll die Erdwärmepumpe in einem modernen Einfamilienhaus installiert werden, muss eine freie, nicht überbaute Fläche von rund 350 Quadratmetern vorhanden sein.
Zu den Vorzügen der Erdwärmepumpe zählen folgende Punkte:
Einer der großen Vorteile der Funktionsweise der Erdwärmepumpe ist ihre Umkehrbarkeit in eine Klimaanlage. Zudem ist Erdwärme eine quasi unerschöpfliche und tendenziell auch kostenlose Energiequelle. Im Vergleich zu einer Luft-Wärmepumpe ist die Erdwärmepumpe effizienter, da die Umweltenergie aus dem Erdreich konstant hoch ist. Ein Rohstoff zum Verbrennen wird also nicht benötigt. Was wiederum die Umweltbelastung durch CO2 erheblich reduziert. Erdwärme ist außerdem nahezu überall verfügbar, auch wenn geografische Unterschiede existieren.
Nachteile der Funktionsweise der Erdwärmepumpe sind vor allem bei den hohen Investitionskosten zu suchen. Diese sind sicher nicht für jedermann finanzierbar. Doch hier haben Hausbesitzer die Möglichkeit, auf Öko-Strom zu setzen. Fußboden- oder Wandheizungen kommen mit einer niedrigen Vorlauftemperatur sehr gut zurecht.

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rochuskobler
7
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Kachelmann hat recht

Holzheizungen, und da wieder speziell die Pelletöfen sind reine Dreckschleudern, was den Feinstaub betrifft. Oft auch noch falsch eingestellt oder falsch dimensioniert stinken sie wie Selchkammern. Bei dem Geruch kann dieser Rauch nicht gesund sein. Im Handel hab ich bereits Pellets aus Russland gefunden, billig und daher wie irre nachgefragt. Die Umweltverschmutzung der Biomasseheizungen kann man nur in den Griff bekommen, indem man weg von den individuellen Einzelheizungen zu mehr größeren zentralen Heizwerken mit hocheffizienten Filternanlagen kommt.

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Geerdeter Steirer
2
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Nur eine ernsthafte Frage @rochuskobler,

wie und wo werden die hocheffizienten Filter entsorgt ?!?

Da tut sich ja das nächste Problem auf, und je mehr und feiner gefiltert wird desto schädlicher sind die Partikel für die Lunge und gelangen folglich in den Blutkreislauf des Menschen.
Reste welche immer noch bleiben sind wie beim Auto die Partikelfilter, die microfeinen Reste welche immer beim Rohr noch herauskommen, die sind gefährlich.

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hugo22
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heimische Pelletlieferanten

Bei "propellets" finden sie auch heimische Pelletlieferanten.

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marobeda
11
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Wenn der Kachelmann eine Meinung zur Holzheizung hat

soll er diese allgemein beschreiben und nicht einen Kärntner Ort durch den Dreck ziehen. Dann soll der "Experte" auch unterscheiden, welche Öfen und welche Holzarten er meint. Die Schwedenofen sind sowieso schon wegen Verrußung, Rauchentwicklung und ineffizienten Wärmespeicherung verboten. Ein Kachelofen, welcher vorschriftsmäßig gewartet und mit mindestens 2 Jahre trocken gelagerten Holzscheitern beheizt wird, kann dieser Vorwurf sicher nicht gelten. Problematisch sind die Holzschitztelheizungen, wenn sie mit Schnitzelgut beheizt werden, die von frisch gefällten Bäumen noch im Wald geschnitzelt und unmittelbar dem Ofen zugeführt, stammen. Durch dieses nasse Heizgut kommt es dieser ungesunden Rauchentwicklung und störenden Gestank. Hier müßte es eine gesetzliche Regelung geben, wo vorgeschrieben wird, dass Holzschnitzel mindestens 1 Jahr trocken gelagert werden muss. (Problem Lagerungskapazität)

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orsek
13
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Unerträglich

Und ich dachte schon, ich sei der einzige, der neben einer bescheuerten
allabendlich erstickt.
Und das in einer Zeit, in der man schwer bestraft würde, wenn man ein wenig Laub verbrennet
Herr Kachelmann hat uneingeschränkt recht
Mich wunderts nur, dass sich das alle gefallen lassen

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orsek
9
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Ergänzung

bescheuerte Holzvergaserheizung ist gemeint
Sorry

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Reipsi
9
5
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Holzofen verbieten

ist gut, alle anderen Heizarten auch, Wärmepumpen geht, passt, Rauchfangkehrer wird schon eingespart.

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hugo22
1
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Ich gebe ihnen Recht, aber....

Eine neue Heizung (mit Radiatoren) kostet 35.000,--. Das kann sich nicht jede Familie leisten.

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Sam125
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reipsi, ich bin zwar kein Spezialist in Sachen Heizungen, aber soviel ich weiß

muss man ja bei Wärmepumpen in die Tiefe gehen, also in die Erde bohren. Da wurde mir einmal gesagt,dass genau das auch nicht gerade gut für die Umwelt ist, denn wenn jeder Häuselbauer nur mehr in die Tiefe geht, wird das Grundwasser und Quellwasser durch die Bohrungen umgeleitet und zerstört! Aber ohne Grundwasserspiegel und unsere unterirdischen Quellen, wird das Ökosystem für immer zerstört werden! Aber wie gesagt, vielleicht gibt es einen Spezialisten hier auf dem Forum, der das genau erklären kannn!!

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Carlo62
1
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@sam

Es gibt mehrere unterschiedliche Arten von Wärmepumpen bei denen keine Quell- und Sickerbrunnen benötigt werden, das Grundwasser also nicht angetastet wird!

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paulrandig
12
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Es gehört untersucht.

Einfach, weil eine Messstelle schlechte Werte bringt, gleich zu schreien ist billig.
Wer heizt rund um die Messstelle? Womit? Welche Öfen?
Man kann Holz in Scheiten verheizen. Alleine da gibt es schon viele unterschiedliche Ofenformen mit sehr unterschiedlichen Wirkungsgraden. Dann kann man das richtige oder das falsche Holz mit der richtigen oder falschen Feuchte verheizen. Man kann Hackschnitzel verheizen oder Pellets. Oder Stoffe, die absolut untauglich oder verboten sind (teergetränkte Eisenbahnschwellen, zerschnitte Telegrafenmasten, kleingehackte Möbel, Papier, Pizzakartons, sonstigen organischen Abfall...)
Wissen wir, was genau dort verheizt wurde? Nein? Also ist alleine "Holzofen böse!"-schreien ziemlich unprofessionell. Weiß er, dass da keine Kohle dabei ist? Hat er eine genaue Aufstellung, in welchem Gebäude in welcher Entfernung was wie in welchem Ofen geheizt wurde, bei welcher Wetterlage und welcher Windrichtung genau welche Schadstoffe gemessen wurden? Hat er Vergleichswerte mit optimalen und schlechtestmöglichen Varianten des Heizens in einer Vergleichsumgebung um seine Aussagen kalibrieren zu können?
Hinterfragen von selbstverständlich Scheinendem ist gut, Drauflosschreien nicht. Das ist kontraproduktiv.
Und ein wenig Bildung zu den Unterschieden zwischen Amazonas und Alpenraum täte überdies nicht schaden...

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Reipsi
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A, wieder a Gscheiter

“Experte“ mit seiner Expertise , jo leider sogenannte Experten gibt es viele.

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hugo22
6
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Wetterfrosch

Ein Meterologe kannst du nach dem Wetter am Wochenende fragen. Bzgl. Umweltschadstoffe ist das kein Experte.

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DLer
0
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Selbstverständlich

beschäftigt sich ein Meteorologe mit den Schadstoffen in den verschiedenen Atmosphärenschichten (wer denn sonst?), sowie auch mit dem Klima- die Wettervorhersage ist nur ein Teilbereich der Meteorologie, wenn auch der mit dem größten öffentlichen Interesse...

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fon2024
1
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Anderman

Reipsi man kann jedes Gutachten kaufen,wenn es der Konkurrenz nur passt.

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crawler
8
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Ich glaube

dass man nicht generalisieren kann was zu heizen ist. In der Stadt sind die Probleme anders als am Land. Wenn in Wien alle mit Pellets oder Holz heizen würden, wäre das sicher schädlicher als am Land. Ausserdem ist es ja auch eine finanzielle Sache. Für die Umstellung einer Heizungsanlage kann man sicher mit €20.000.- bis €30.000. - rechnen. Nicht alle werden das aus dem Ärmel zaubern können. Förderung?: € 1500.- Wenn z.B Windräder im Verhältnis gleich gefördert würden, würde niemand daran denken solche aufzustellen, obwohl nach Errichtung ja damit verdient wird.

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