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Mit Disziplin durch die KriseFinnland schwimmt erfolgreich gegen zweite Corona-Welle

Weil die Ansteckungen mit dem Coronavirus zunehmen, erlässt die finnische Hauptstadtregion Helsinki eine Reihe von neuen Beschränkungen. Trotzdem: Finnland kommt mit den niedrigsten Infektionszahlen Europas sehr gut durch den Corona-Herbst.

Menschenmenge in Winterkleidung mit Masken
Finnland hat die niedrigsten Infektionszahlen Europas © AP
 

16 Einwohner pro Quadratkilometer, eine Fläche fast so groß wie Deutschland. Finnland gehört mit etwa 5,5 Millionen Einwohnern zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Das skandinavische Land kommt im Vergleich zum Rest der Welt sehr gut durch die Coronakrise - zurzeit mit Maßnahmen, aber ohne Lockdown. Finnland hat die derzeit niedrigsten Neuinfektionszahlen Europas, laut der EU-Gesundheitsbehörde ECDC lag die Zahl in den vergangenen 14 Tagen bei 54,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Auf die Bevölkerung gerechnet ist das nur knapp ein Sechstel des Wertes von beispielsweise Deutschland.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

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Landbomeranze
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Ja die OECD!

"Eine OECD-Studie zu den Auswirkungen der CoV-Maßnahmen kratzt aber am Image des perfekten Umgangs mit der Coronakrise. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass einer von fünf Menschen in Finnland die psychischen Auswirkungen der Krise spürt - so viel wie in keinem anderen EU-Land." Hängt doch wohl auch mit den allgemeinen Bedingungen in Finnlands Winter zusammen. Dort ist ab Ende November nahezu durchgehend Dunkelheit angesagt und das bis Ende Jänner. Da ist es über Tag so dunkel wie in Klagenfurt um 16h bei dichtem Nebel. Da gibt es keinen Berg auf dem man der Nebeldunkelheit entfliehen kann. Auch jetzt ist Tageslicht bereits krasse Mangelware im Norden Finnlands und Minusgrade gibt es seit ende Oktober. Ich denke auch dieser Umstand drückt auf die Psyche. Ich jedenfalls war immer froh nach winterlichem Finnlandaufenthalt wieder auf einem Flughafen bei Tageslicht zu landen.
Jedenfalls sind Finnen äußerst diszipliniert. Die pfeifen in einer Krise nicht auf Empfehlungen der Regierung, sondern versuchen diese zu erfüllen. Was die Finnen jedenfalls haben, unnachahmliche Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugend. Was sie dort in Kleinstädten finden, gibt es bei uns in keiner Großstadt. Hut ab vor diesem Land bzw den Menschen, die dort leben.

Stony8762
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Wir sollten uns Finnland als Beispiel nehmen und nicht Schweden!

lapinkultaIII
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Finnland ist anders......

Ich kenne Finnland sehr gut und vieles dort wäre es wert, auch auf Österreich übertragen zu werden.

Aber eines sollte man wissen: Ein finnischer Babyelefant ist ungefähr 100 Meter lang..... :-)

hel80ingrid
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Finnen...

Ja genau, da die Finnen sind Meister im “social distancing” ... auch schon vor Corona.