Walter Röhrl testetDer Škoda Enyaq stimmt den größten Elektro-Skeptiker um

Walter Röhrl, Doppel-Rallye-Weltmeister und Kleine-Zeitung-Cheftester, über den Škoda Enyaq.

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Cheftester Walter Röhrl und der Škoda Enyaq © OLIVER WOLF
 

Ich glaube, ich muss hier nicht um den heißen Brei herumlamentieren: Ich habe grundsätzlich ein kritisches Verhältnis zur E-Mobilität, weil sie mit meinem Mobilitätsverständnis nur schwer zu synchronisieren ist. Das beginnt bei der fehlenden Infrastruktur und hört bei der ehrlichen CO2-Abrechnung von der Batterieproduktion samt Gesamtenergiebilanz im Vergleich zum Verbrenner auf. Auch weil wir noch auf die Energiewende warten, damit wir genug sauberen Strom haben. Für die Industrie genauso wie für die Autos.

Kommentare (15)
melahide
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Dieser

Beginn „kein grüner Strom, ehrliche CO2 Bewertung“ ist halt auch wieder ungeeignet. Benzin ist zu 100 % Fossil. Und da rechnet auch niemand die Förderung, Produktion, Transport mit. „Ich fahr kein E-Auto weil … dafür ich mit den weitaus schädlicheren Verbrennern“

griesserw
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eAuto

das e Auto ist da. Ob mit oder ohne grünen Strom, warten braucht man nicht mehr. Ich kaufe sicher keinen Verbrenner mehr.

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Wer bau die Rohstoffe

für e-Autos ab? Batteriebetriebene Bagger sicher nicht

RonaldMessics
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Wer bohrt nach Erdöl...

...sicher keine batteriebetriebene Bohrmaschine

griesserw
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Bitte informieren

Woher kommen dieselben Rohstoffe für Ihr Handy, Laptop und Verbrennerautos.? Immer dieses Kobald Thema mit der Kinderarbeit. Tesla baut bereits Akkus ohne Kobald. Und die Entwicklung geht weiter. Wir stehen erst am Anfang.

Carlo62
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Jeder…

…wie er will. Wer kaum Strecken zu bewältigen hat, kommt sicher mit einem Akku auf Rädern gut zurecht.

griesserw
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Jeder...

Ich komme beruflich elektrisch in ganz Österreich problemlos zurecht.

Carlo62
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Ja klar!

Mit der Bahn vielleicht, mit dem BEV sinkt die täglich verfügbare Arbeitszeit enorm.

griesserw
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Reichweite

warum? Von Klagenfurt nach Wien ohne Stopp und wieder retour bis Bruck an der Mur. 15 Minuten Pause für laden und weiter nach Klagenfurt. Wo ist da das Problem? Ruhige Zeit für einen Kaffee oder Mails checken. Und das alles viel ruhiger, billiger und mehr Spaß beim Fahren. Ach, ich habe es vergessen, auch weniger Abgase.

Kristianjarnig
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So wie Sie im Ausgangspost schon geschrieben haben...."ich kaufe sicher keinen Verbrenner mehr"....

....ich für mich weite es aber derzeit soweit aus das ich derzeit sicher KEIN Auto kaufen werde.

Die BEV sind derzeit eher bedingt langstreckentauglich - die des bekannten US Herstellers haben definitiv Qualitätsmängel(wer es nicht glaubt soll sich mal im Tesla Fahrer und Freunde Forum umschauen, TFF), dazu wird aktuell mit dem Akku im M3 und MY "kreativ" umgegangen(Stichwort LG Akku, details findet man im o.g. Forum).
Für mich sind diese Modelle derzeit vom Tisch obwohl ich mit beiden Autos geliebäugelt habe.

Was bleibt? Vor allem ohne Supercharger? Das wird sich ändern, sicher, wenn Musk wirklich das Netzwerk öffnet(wie und in welchem Umfang muß erst gezeigt werden). Sicher, die Deutschen bauen interessante BEV, ohne vernünftige Ladeinfrastruktur bleibt es mit knapp 500 km Reichweite(Garage-Garage) ein Mittelstreckenauto.

Dazu der aktuelle Chipmangel. Alles in allem gibt es derzeit rein gar nichts interessantes am BEV Markt das Langstreckentauglich UND unter 100.000 Euro zu haben ist(eventuell ein gebrauchtes Model S mit free SuC, aber da kauft man sich wieder eine Baustelle, umsonst werden die Dinger ja nicht abgestoßen mit SO einem guten Deal).

Wer kann sollte abwarten wohin sich das alles entwickelt. Mir kommt vor das nicht mal die Politik wirklich eine richtige Idee hat wohin die Reise gehen soll. Und Kärnten - Wien und zurück, das nehme ich nicht mal einem M3 LR ab(sieht man auch im Thread M3LR Reichweite im o.g. Forum, noch dazu sind wie nicht im ebenen D ...

Carlo62
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520 km

Entweder Du fährst mit 60km/h oder Du hast einen Akku mit mind. 120 kWh. Beides ist aber unrealistisch!

Patriot
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@Carlo62: Warte noch 2,3 Jahre,

dann sind die 520 km auch im Winter auf der Autobahn realistisch!

Patriot
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Das E-Auto ist nicht aufzuhalten!

Die Batterien werden grüner (AVL-List), die Reichweiten immer größer, das Laden immer schneller und auch die Anzahl der Ladesäulen und der PV-Anlagen steigt stetig.
Sich heute noch mit Verbrennern zu beschäftigen, ist purer Anachronismus!

20cd6a6c53f5601c98b09413bdfadde6
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Woher kommen die

Rohstoffe der Batterie? Von Menschenkraft sicher nicht

joektn
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Woher kommt das Öl?

Im Gegensatz zu Öl kann man Akkus zu 99% recyceln und die Rohstoffe wiederverwenden. Zudem gibt es bereits neue Akkus ganz ohne Kobalt etc. Die Akkus entwickeln sich derzeit rasend schnell weiter und das ist gut so.

Woher kommen die Rohstoffe vom Computer, Laptop, Smartphone, Fernseher etc.?