Weltpremiere Toyota Yaris CrossSozial verträglich und trotzdem ein SUV: Wie Toyota dieses Kunststück schafft

Toyota zeigt seinen neuen, trendigen Hybrid-SUV Yaris Cross und erklärt gleichzeitig, dass man sich noch ein Jahr gedulden muss. Wir wissen aber bereits, was das 20.000-Euro-SUV drauf hat.

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Toyota Yaris Cross
Der neue Toyota Yaris Cross © Toyota
 

Toyota feiert die Weltpremiere des Yaris Cross gezwungenermaßen im Netz - weil der Genfer Autosalon ja coronabedingt ausgefallen war. Bis zum Marktstart wird man sich aber noch rund ein Jahr gedulden müssen, zum Start kommt der Yaris Cross mit einem Hybrid-Antrieb. Theoretisch wäre sogar ein Plug-in-Hybrid möglich, wie Toyota bei einem Online-Interview erklärt. Aber das sei noch nicht entschieden.

Klar wird alleine durch diese Option wie stark der Yaris gewachsen ist, obwohl der Radstand (2,56 m) gleich blieb. Allein in der Höhe hat er rund zehn Zentimeter zugelegt (1,56 m), in der Länge sind es gleich 24 Zentimeter (4,18 m), und breit steht er auf den bis zu 18-Zoll zählenden Rädern auch noch da (1,76 m Breite). Das erzeugt alles ein neues, anderes Raumgefühl. Beim Design orientiert man sich etwas am großen Bruder, dem RAV4. Beim Interieur natürlich am Yaris.

Modellvorstellung: Toyota Yaris Cross

Nicht nur mit dem Kleinwagen Yaris hat Toyota in der neuen Generation viel vor, sondern auch mit seinem Bruder.

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Der heißt Yaris Cross, ist ein SUV und kommt 2021 – wie sollte es bei den Japanern auch anders sein – auch als Hybrid auf den Markt.

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Er überragt den kleinen Bruder in allen Dimensionen, was natürlich auch mehr Platz bedeutet.

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Die Länge des Yaris Cross liegt bei 4,18, die Höhe bei 1,56 Metern. Beim Radstand liegen die Yaris-Geschwister gleich auf: 2,56 Meter.

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Hinter der Heckklappe verbirgt sich ein Kofferraum, der standardmäßig 390 Liter Volumen fasst und durch die optionale im Verhältnis 40:20:40 dreigeteilte Rückbank weiter vergrößert werden kann.

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30 Millimeter mehr Bodenfreiheit sorgen für eine höhere Sitzposition und dass in die Radkästen bis zu 18 Zoll großen Pneus passen.

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Und ja, es gibt den Yaris Cross neben Fronantrieb auch mit elektrischem 4x4.

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Natürlich ist für das SUV auch ein Hybridantrieb vorgesehen: Dafür sind ein 1,5-Liter-Benziner mit drei Zylindern und ein Elektromotor an Bord, die eine Systemleistung von 116 PS erwirtschaften.

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In der Version mit Frontantrieb liegen die CO2-Emissionen (gemessen nach dem WLTP-Zyklus) bei weniger als 120, mit Allrad bei unter 135 Gramm pro Kilometer. Weitere Motorisierungen sind in der Pipeline, zum Beispiel der Dreizylinder ohne Elektrifizierung. 

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Dass die Bodenfreiheit im Vergleich zum Yaris um 30 Millimeter erhöht wurde, führt zu einer weiteren Option: Es wird einen Allradantrieb geben, der über einen zusätzlichen E-Motor elektrisch gesteuert werden kann.

Wie im Yaris arbeitet auch im Yaris Cross die mittlerweile vierte Generation der Hybridtechnologie: Ein 1,5-Liter-Motor mit drei Zylindern macht mit einem E-Motor gemeinsame Sache, die Systemleistung liegt bei 85 kW (116 PS).

Modellvorstellung: Toyota Yaris

Das Rätsel um Raumwunder im Kleinwagensegment ist leicht gelöst: Viele werden einfach mit jeder Generation größer und bieten dann – oh Wunder – auch mehr Platz. Der Toyota Yaris geht da einen anderen Weg: Die Japaner haben ihn in der Länge um fünf Millimeter gekappt, zugleich aber den Radstand um 50 Millimeter gestreckt.

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40 Millimeter niedriger ist er auch, ohne an Kopffreiheit einzubüßen. Dafür ist er samt der Spur an beiden Achsen breiter geworden – 50 Millimeter plus stehen in der Datentabelle. Unterm Strich ergibt das Feilschen um Millimeter jedenfalls mehr Platz für Passagiere und Gepäck.

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Der Bonsai aus Japan bekommt ein neues Hybrid-System eingepflanzt: Der Dreizylinder-Benziner hat 1,5 Liter Hubraum und arbeitet nach dem besonders effizienten Atkinson-Zyklus. Er hat einen Wirkungsgrad von 40 Prozent – mehr als viele Diesel stemmen.

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Zwar verraten die Japaner noch keine Leistungs- und Verbrauchsdaten, aber dass sich dadurch 15 Prozent mehr Systemleistung bei 20 Prozent geringerem Spritverbrauch ausgegangen sind.

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Weiterhin im Programm sind aber auch Motorisierungen ohne Stromstoß mit 1 und 1,5 Litern Hubraum.

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Den Innenraum hat Toyota mit Materialien ausstaffiert, die Augen und Fingerspitzen gefällig sind, wie zum Beispiel die Filzverkleidungen in den Türeinsätzen.

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Alle Informationen, die der Fahrer benötigt, werden auf miteinander vernetzten Bildschirmen im Cockpit dargeboten: dem zentralen Touchscreen, einem Display in der Instrumententafel sowie dem optionalen zehn Zoll großen Head-up-Display auf dem Armaturenbrett.

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Die Instrumententafel fällt schlank und niedrig aus, während die Mittelkonsole etwas breiter und höher gestaltet wurde. Dazu gesellen sich auch Features wie eine kabellose Lademöglichkeit.

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Das Lenkrad ist kleiner als bisher, um die Sicht auf die Straße zu verbessern. Fahrerassistenzsysteme wie die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und den Spurverfolgungsassistent sind sich auch noch ausgegangen.

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Als Fronttriebler wird er nach WLTP bei unter 120 g/km (unter 90g/km nach NEFZ), mit dem intelligenten Allradsystem AWD-i bei  weniger als 135 Gramm CO2 pro Kilometer liegen. Weitere Motorisierungen sind im Portfolio, so wird es den Dreizylinder-Benziner auch solo geben.

Der Kofferraum fasst 390 Liter (optionale im Verhältnis 40:20:40 dreigeteilte Rückbank), es gibt ein schlaues System an Ablagen (doppelter Boden, Extrafächer) und Möglichkeiten Ladegut festzuzurren.

Der Preis? Steht noch nicht fest, man wird sich an der 20.000-Euro-Grenze orientieren.

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