Wahl zum Auto des Jahres 2022Sechs von sieben Kandidaten sind Elektroautos

Die sieben Finalisten der wichtigsten Autowahl stehen fest. 38 Modelle standen ursprünglich zur Wahl.

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Die sieben Finalisten für die Wahl zum "Auto des Jahres 2022" © KK (7)
 

Die Wahl zum Auto des Jahres („Car of the Year“, Coty) geht ins Finale. Die 61 Juroren des prestigeträchtigsten Automobilpreis Europas haben die sieben Finalisten auserkoren – und diese Auswahl demonstriert den tief greifenden Wandel der Branche.

Sechs Elektrofahrzeuge und nur ein Verbrenner (der Peugeot 308, optional aber auch als Plug-in-Hybrid erhältlich und ab 2023 auch vollelektrisch) haben es in die Wertung der letzten sieben von insgesamt 38 Kandidaten geschafft. Im Finale stehen: Cupra Born, Ford Mustang Mach-E, Hyundai Ioniq 5, Kia EV6, Peugeot 308, Renault Mégane E-Tech und der Škoda Enyaq iV.

Auffallend: Zwei Koreaner auf der gleichen technischen Plattform – aber in unterschiedlicher Ausprägung – kämpfen um den Titel. Der Peugeot 308 kann als Benziner, Diesel, oder als E-Auto geordert werden. Der Cupra-Born steht auf der Basis des Vorjahresfinalisten ID.3, hat aber die technischen Optionen anders und neu interpretiert.

Der Mégane E-Tech wurde mit dem neuen CEO Luca de Meo neu aufgesetzt. Škodas Enyaq iV übertrumpft in Tests regelmäßig seine Verwandten im Volkswagenkonzern. Es wird also ein spannendes Rennen um den Titel.

Der Sieger wird letztlich in einem aufwändigen Verfahren ermittelt. Neben unterschiedlichen Testfahrten ist Anfang Februar noch ein großer Vergleichstest in Frankreich, in der Nähe von Paris angesetzt – dort werden die Fahrzeuge auf einem Testgelände noch einmal auf „Herz und Nieren“ geprüft. Das finale Ergebnis wird am 28. Februar 2022 in einem Livestream bekannt gegeben.

In der internationalen Jury zur Wahl „Auto des Jahres“ sitzen drei Österreicher: Susanne Hofbauer (Autorevue), Horst Bauer (Kurier), Didi Hubmann (Kleine Zeitung).

Kommentare (6)
Pablo63
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Die Würfel sind gefallen. Das Interesse am Verbrenner sinkt von Tag zu Tag!

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scionescio
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@Paulchen: da hast du ganz sicher Recht - und die weltweiten Verkaufszahlen zeigen das auch deutlich…

Oh, wait … das sind ja nicht einmal 1(ein)Prozent, die sich für ein BEV entscheiden- und selbst das sind mehrheitlich Behörden und Firmen, weil gewaltige Subventionen und Förderungen fließen, um die gravierenden Nachteile erträglicher zu machen.

Man kennt Message Control ja auch aus anderen Bereichen - wenn du dazu in der Lage bist, vergleiche einfach weltweite Zahlen und Fakten mit der (von den Lobbyisten der Atomenergie und Energieversorger) veröffentlichten Meinung in Europa … vielleicht geht dir dann ein Licht auf😉

redbull
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1%?

In Österreich waren von den bisherigen Neuzulassungen (Jänner bis Oktober) 12,9% Elektroautos, Tendenz in den letzten Monaten steigend (September z.B. 20%).
Dazu kommen noch 18,1% Benzin/Elektro und 5,6% Diesel/Elektro.

scionescio
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@redbull: was hast du bei weltweiten Verkaufszahlen nicht verstanden?

Und nein - Österreich ist nicht die ganze Welt ;-)

Carlo62
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@Pablo

Ich fahre mit meinem Diesel bis es keine Ersatzteile oder keinen Diesel mehr gibt. Notfalls kaufe ich mir einen alten Buick oder Studebaker aus Kuba, die fahren dort auch, bis sie auseinanderfallen.

Patriot
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@Pablo63: Ob das der @sionesco einfach so hinnehmen wird?

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